mein Vermieter in unserer WG möchte das Internet kündigen bzw. auf jemanden, der die Verantwortung übernimmt, überschreiben lassen. Anlass ist ein Vorfall bei dem wohl ein früheres WG-Mitglied Filesharing betrieben hat und dies eine Abmahnung für den Vermieter zur Folge hatte.
Nun möchte ich entweder den Vermieter dazu überreden den Vertrag nicht zu kündigen oder selbst den Vertrag übernehmen aber beides geht nicht ohne eben vorher festzustellen, ob und wie man
- Filesharing verhindern kann
oder
- durch eine Art Account für jedes Mitglied (samt Eintragung jeglicher MAC-Adressen der Geräte) die Verantwortung auf jedes einzelne Mitglied zu übertragen. So etwas gibt es bei uns in der FH (freies und sozusagen unzensiertes Internet aber nur mit persönlichem Log-in).
Letzteres natürlich nur, wenn man tatsächlich - falls es dann doch zu einer Abmahnung des Anschlussinhabers kommt - die Schuld auf das jeweilige Mitglied (durch entsprechenden Nachweis) schieben darf.
Für jede Hilfe oder andere Tipps wäre ich sehr dankbar!
14.09.2011, 14:52
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netzwelt.de
14.09.2011, 20:25
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2
Wlaner
Registriert seit: 18.06.2010
Beiträge: 309
Es gibt Router, mit denen man P2P-Protokolle abfangen kann - das hindert die Abmahnschwindler aber nicht daran, euch weiter Mahnungen zukommen zu lassen
Besonders wenn dein Vermieter so bes****ert war zu bezahlen
14.09.2011, 21:39
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3
Dynax
Threadstarter
Registriert seit: 13.07.2011
Beiträge: 11
Ich weiß nicht, ob er wirklich bezahlt hat, ist ja auch egal ^^
Meinst du mit "Abfangen" etwa blockieren oder tatsächlich das Mitschreiben von Log-in Daten? Wäre das Blockieren denn auch wirklich sicher? Man kennt sich in der WG nicht untereinander, oft kommen und gehen die Leute, also herrscht da leider Gottes kein Vertrauen untereinander.
14.09.2011, 21:54
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4
Kuerasser
Helferlein
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 3.121
Wenn der Compi unter Windofs betrieben wird gibt es die Möglichkeit für jeden User ein Nutzerkonto einzurichten. Jeder User bekommt dann ein vom Admin verwaltetes Kennwort und eine Zugriffsberechtigung, die u.a. auch Filsharingprogramme ausschliesst.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung
Solange das Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself
14.09.2011, 22:54
#
5
Immorb
Flüchtling
Registriert seit: 04.05.2011
Ort: Im Norden Eisscholle Nr.11
Beiträge: 1.353
Zitat:
Zitat von Dynax
Für jede Hilfe oder andere Tipps wäre ich sehr dankbar!
Etwas schwierig und nicht 100% sicher,die Ports die die Clients benutzen,sperren.
Aber,egal was man anwendet...der erfahrene Filesharer findet immer eine Möglichkeit. z.B. tunneln.
m.f.G.
__________________ Haltet eure Kinder in Ehren,denn sie suchen euer Altersheim aus.
15.09.2011, 03:46
#
6
Dynax
Threadstarter
Registriert seit: 13.07.2011
Beiträge: 11
Es ist ja auch nicht das absolute Ziel Filesharing zu verhindern. Wenn jeder machen darf was er will (solange er Konsequenzen auf die eigene Kappe schiebt) ist es ja ok, nur soll man wirklich nachweisen können, wer es in so einem Fall dann wirklich war.
@Kuerasser
Heißt das, der PC muss dafür immer an sein?
15.09.2011, 08:20
#
7
Kuerasser
Helferlein
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 3.121
Der PC muss nicht immer an sein. Beim Hochfahren wird der Nutzer aufgefordert seine Kennung und sein Passwort einzugeben. Er muss sich dann auch wieder abmelden damit sich ein anderer User anmelden kann.
Näher erklären kann Dir das ein Netzwerkadmin. Ich habe da nur rudimentäre Kenntnisse.
__________________ Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung
Solange das Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself
15.09.2011, 13:19
#
8
HAMMER
Ehemaliger Moderator
Registriert seit: 01.10.2002
Ort: bei Bamberg
Beiträge: 1.943
Wenn der Netzwerkverkehr über einen PC als Router (der dann logischer Weiße auch immer laufen müsste) laufen würde, dann könnte man wohl ziemlich gut die Zugänge überwachen.
Aber dabei müsstet ihr einen der sich damit auskennt vor Ort haben.
15.09.2011, 14:29
#
9
Online-Redaktion
Registriert seit: 15.09.2011
Beiträge: 1
Hallo Dynax,
es ist zweifelhaft, ob „Filesharing“ durch bestimmte technische Vorkehrungen tatsächlich 100%ig unterbunden werden kann, so dass man rechtlich auch voll auf der sicherne Seite ist. Die Anforderungen an einen Anschlussinhaber, der verhindern soll und will, dass er bei einem etwaigen Rechtsverstoß durch andere haftet, sind jedenfalls sehr hoch. Seitens der Gerichte gibt es besondere Massnahmen, die als zumutbar und erforderlich angesehen werden. Mit rechtlichen Details/Rechtsberatung kann hier im Forum natürlich nicht gedient werden. Jedoch kann ich Dir
empfehlen - auf dem Blog findest Du jede Menge Informationen rund um das Thema.
VG,
Online-Redaktion
22.09.2011, 08:39
#
10
N-Traxx
Hardware Guru
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bamberg
Beiträge: 5.396
Hallo Dynax,
die 100%-ige Unterbindung von Filesharing-Programmen in einem Netzwerk ist praktisch unmöglich.
Da helfen Dir weder Passwörter (man braucht nichmal ein Admin Passwort zu kennen, um volle Zugriffsrechte direkt am PC zu übernehmen ... dafür brauche ich gerademal 1-2 Minuten direkt vor Deinem PC), noch eingeschränkte Benutzerrechte (Filesharing Programme lassen sich auch ohne Installation benutzen), noch MAC-Filter (MAC Adressen lassen sich fälschen). Alle diese Maßnahmen geben Dir nämlich keinen Aufschluss darüber, welche Programme auf den WG-PCs gerade laufen und welchen Datenverkehr sie verursachen.
Die einzige Möglichkeit, Filesharing zu kontrollieren, wäre die Überwachung des Datenverkehrs über Datenprotokollierung am Router.
Man sollte die WG-Mitglieder schriftlich dazu verpflichten, auf Filesharing zu verzichten und auch den Datenverkehr mit einem geeigneten Router überwachen (die Überwachung muss offiziell erfolgen und alle WG-Mitglieder müssen darüber informiert sein).
Um die Überwachung möglichst einfach zu gestalten, sollte jeder Rechner eine statische IP-Adresse über den Router-DHCP erhalten.
Wichtig! Zeitsynchronisation des Routers mit einem geeigneten Zeitserver vonehmen!
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22.09.2011, 09:02
#
11
sarazena
Plaudertasche
Registriert seit: 18.01.2007
Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 10.116
Zitat:
Zitat von N-Traxx
.....statische IP-Adresse über den Router-DHCP erhalten.
Das ist ein Widerspruch
Entweder DHCP oder statische IP
22.09.2011, 16:11
#
12
N-Traxx
Hardware Guru
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: Bamberg
Beiträge: 5.396
Nein! Da liegst Du falsch!
Du kannst einen DHCP so konfigurieren, dass er einem Client anhand seiner MAC-Adresse immer die gleiche IP zuweist. Somit bleibt die IP-Adresse immer gleich und ist statisch.
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