Hallo alle zusammen
Bei der Ersteinrichtung meines Heimnetzwerkes habe ich oft hier vorbeigeschaut und mir viele Anregungen und Problemlösungen holen können.
Ich habe nun schon lange Zeit hier und im Internet nach einer Problemlösung gesucht, aber keine gefunden. Deshalb habe ich mich nun hier angemeldet und wende ich mich voller Hoffnung an Euch.
Ich habe ein Heimnetzwerk mit einem Router Fritz!Box 7270, zwei managbare Switche Netgear GS108T , zwei Datenserver, einen Printserver, ein Multifunktionsgerät, zwei Audiobridges, einem Multimediareceiver von Woxter und vier Laptops mit WIN XP Pro SP3 auf dem neuesten Updatestand.
Also ein normales Gigabit-LAN mit festen IP-Adressen und einem Internetzugang über die Fritz!Box 7270, welches so auch funktionierte.
Als Beweis finanzieller Unabhängigkeit hat meine Freundin nun ihren eigenen Internetzugang. Dazu hat sie einen Router von Vodafone bekommen, die EasyBox 802.
Trotzdem möchte sie die Annehmlichkeiten des bestehenden Heimnetzes nutzen.
Als erstes habe ich nun bei der EasyBox 802 den DHCP abgeschaltet, ihr eine feste IP verpasst und versucht diese parallel zu betreiben. Das war ein Fehler, denn die Ladezeiten für die Internetseiten lagen weit jenseits von Gut und Böse. Meistens konnten die Internetseiten nicht geladen werden und das Heimnetzwerk läuft auch sehr langsam.

Jetzt habe ich die EasyBox 802 in ein separates Netz verbannt.
Also in der IP-Konfiguration sieht das ganze so aus:
Standartnetzwerk: 192.168.10.xxx (Router die1), in diesem Netzwerk
befinden sich alle Komponenten außer der EasyBox
802 und dem Laptop meiner Freundin.
Subnetzwerk: 192.168.50.xxx (Router die 2), in diesem Netz
befindet sich nur noch der Laptop meiner Freundin.
Als feste IP hat sie nun 192.168.50.10 und der Standartgateway ist die 192.168.50.2 (IP der EasyBox 802), die Subnetzmaske ist die 255.255.255.0. Nun habe ich bei Ihr mein Netzwerk als Subnetz und meinen Router als alternativen Gateway eingetragen. Ihre alternative IP ist also 192.168.10.10 und der alternative Gateway ist 192.168.10.1 (IP der Fritz!Box 7270), die Subnetzmaske ist hier ebenfalls die 255.255.255.0.
Bei mir und den anderen beiden Laptops sind die festen IP 192.168.10.5 bis 7 und der Standartgateway ist die 192.168.10.1 (IP der Fritz!Box 7270) mit der Subnetzmaske 255.255.255.0. Als alternative IP habe ich diesen die 192.168.50.5 bis 7 und als alternativen Gateway die 192.168.50.2 (IP der EasyBox 802) gegeben.
Allerdings läuft auch so das Internet sehr langsam (es erinnert mich an das ISDN-Zeitalter), der Zugriff auf mein Heimnetz verläuft so allerdings zügiger.
Hat jemand noch eine Idee wie ich beide Internetzugänge in mein Heimnetz integrieren kann ohne mich bei zwei 16.000 DSL-Leitungen mit ISDN-Ladezeiten begnügen zu müssen?

Trenne ich die EasyBox 802 vom Netzwerk, dann fuzt alles.
Supportaufträge bei beiden DSL-Providern haben nun die DSL-Leitungen definitiv als Fehlerquelle ausgeschlossen.