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| Registriert seit: 25.02.2009 Ort: Augsburg
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| Hallo an alle! Erst einmal muß ich hier etwas klar stellen: Die von euch hier zum download angebotene angeblich aktuelle Version ist zum Einen nur eine zum Testen gedachte Alpha (Jaunty Jackalope 9.04 Alpha 3), zum Anderen ist inzwischen Alpha 4 erschienen. Ihr sollte in eurem Artikel vielleicht darauf aufmerksam machen, daß Jaunty noch nicht für den täglichen Gebrauch gedacht ist und auch noch nicht als stable gilt. Die Versions-Nummer deutet eindeutig darauf hin, daß Jaunty erst im April 2009 offiziell erscheinen wird. Jaunty sollte also nicht unbedingt auf Produktiv-Systemen installiert werden. Die aktuelle stabile Version ist Intrepid Ibex 8.10 mit KDE 4.1. Auch steht nicht kubuntu.org direkt hinter *buntu sondern die Firma Canonical. Die Kubuntu-Gemeinde sorgt "nur" dafür, daß Ubuntu richtig mit KDE und den dazugehörenden Programmen harmoniert, was nicht unbedingt als einfache Aufgabe anzusehen ist. Ansonsten muß ich zu eurem Artikel sagen, das er leider etwas knapp gehalten ist wenn man bedenkt, daß z.B. Windows 7 überall für Sitesfüllende Artikel sorgt. Nun zu Kubuntu selbst. Dazu muß ich sagen, daß Kubuntu ein gutes, schnelles, stabiles und vor allem relativ sicheres System darstellt. Die Installation ist schnell erledigt und die Hardware-Erkennung ist auch sehr schnell abgeschlossen. Ein Netzwerk oder Internet wird im allgemeinen automatisch erkannt. Man könnte es dank OpenOffice in einem Büro einsetzen oder für einen Home-Office Gebrauch ist KOffice auch eine ausreichende Möglichkeit. Im Multimedia-Bereich wäre es dank Programmen wie Amarok ebenfalls gut aufgehoben. Mit K3B hat man eine gute Konkurrenz gegenüber Brenn-Suiten unter Windows XP/Vista. Auch eine ganze Reihe anderer Anwendungen und auch Spiele sind über die Paket-Verwaltung einfach zu installieren. Das ganze ist natürlich wie immer bei Linux kostenlos! Ich möchte aber auch die Schattenseiten nicht unerwähnt lassen. So gibt es zum Beispiel wie bei jeder Linux-Distribution immer noch Schwierigkeiten was Hardware-Treiber betrifft, vor allem bei relativ neuen Geräten. Besonders traurig ist jedoch die absolute Ignoranz, mit der verschiedene Software-Hersteller die verschiedenen Linux-Distributionen behandeln. Wenn man z.B. im graphischen Bereich tätig ist, wird man von Adobe & Co ziemlich stiefmütterlich behandelt. Im Spiele-Sektor ist das ebenfalls ganz besonders zu bemerken. Wenn man ein gutes Game sucht ist man im Grunde auf fast verlorenem Posten. Wobei ich sagen muß, daß es sehr wohl auch gute Games für Linux gibt. Allerdings gibt es da natürlich Programme wie Wine, mit denen man viele Windows-Programme verwenden kann. Auch Spiele! Wenn man es versuchen will, wie gesagt: es ist kostenlos. Kubuntu läßt sich auch zusätzlich als Desktop-Anwendung unter XP im Dualboot installieren. Allerdings läuft es auf einer NTFS-Partition relativ langsam. Richtig Vergnügen macht Kubuntu 8.10 eigentlich erst, wenn es eine Festplatte im ext3-Format für sich selbst beanspruchen kann. Dann kann man es auch von den tollen Graphik-Spielereien her ohne Schwierigkeiten mit Windows Vista vergleichen. Vor allem wenn man es wie ich wagt, den neue KDE 4.2 Desktop zu installieren. Hier sei ein großer Unterschied zu Windows erwähnt: Man kann sich die Benutzer-Oberfläche aussuchen. Es ist nun natürlich leicht gesagt, "man soll es mal probieren". Ich möchte hier aber darauf hinweisen, daß es auch Live-CDs der verschiedenen *buntu-Versionen gibt. Damit ist ein absolut gefahrloses Testen möglich, da ja am bestehenden System nichts geändert wird. Einfach die CD oder DVD in's Laufwerk und den Rechner neu starten, fertig. Die Systemvoraussetzungen: Ein Pentium2 mit ~500 MHz, 128 MB Ram und einer 10 GB genügen für eine Minimalinstallation. Um jedoch vernünftig damit arbeiten zu können, sollte man aber doch einen moderneren PC sein eigen nennen. Auf meinem AMD Sempron 2200+ mit 1,5 GHz, 768 MB Ram, einer 128 MB Graphikkarte und einer 60 GB Festplatte ist Kubuntu wesentlich schneller und flüßiger als Windows XP. Auf einem neuen Dual Core oder so sollte es dann erst recht mehr als nur gut funktionieren. Ich hoffe, daß ich mit meinem doch recht ausführlichen Kommentar einige Leute dazu bringe zumindest einmal in dieses System hinein zu schnuppern. Wie erwähnt: Kubuntu kostet ja nichts. Mike Diskussion zu: Kubuntu |
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| Gastposter | Habe Kubuntu seit Mitte Oktober 2009 auf dem Rechner als Zweitsystem neben Vista, jedes System also für sich ohne Grubloader, sondern über Startplattenwahl F12. Da beide Platten im Rechner sind, kann ich von Kubuntu auf den Vistarechner zugreifen inklusive des MSHeimnetzwerkes mit seinen freigegebenen Ordnern. Alles läuft stabil und echt flott. Ich bin derzeit mit Kubuntu Jaunty 9.04 super zufrieden. Die Oberfläche samt 3D Würfel auch klasse. Obwohl ich absolut neu bin bzgl. Linux ist es mir gut gelungen, die Multimedia Packete und diverse Software, bspw. Virtualbox mit XP als Gast zu installieren. Ich kann jedem dieses System insoweit nur empfehlen. Es gibt unzählige Einstellmöglichkeiten und auch im Netz sehr gute Tipps, sich schnell über irgendwelche Herausforderungen zu informieren. Fazit: Top!! Ein modernes System mit vielen Möglichkeiten inklusive einer sehr guten Multimediaoberfläche. Selbst aus der Windowsecke kommende Leute sollten dies mal testen! |
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