getrennte Fangstange-Frage

Alt 20.12.2012, 14:44   # 1
n_veld01
 
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Hi liebe Foristen-Experten, Hi Walter,

also mein Haus steht nun und der Einzug ist vollzogen. Leider kamen erst letzte Woche die Regenfallrohre, sodass erst gestern die letzten Arbeiten von der Blitzschutzfirma vollzogen worden sind. Die Fahne auf der Südseite wurde an der Fassade angebracht und daran wurde die Ableitung angeschlossen die von der getrennten Fangstange über das Dach herunter führt. Eine kurze Nachfrage noch zur Fangstange. Sie wurde nicht mit dem Mast verbunden, so wie es auf den Schaubildern dargestellt ist. Dies entspräche nicht mehr dem neusten Stand der Dinge. Könnt ihr das bestätigen, hatte mich nämlich gewundert.

@Walter: Ich habe soweit die Verkabelung vorbereitet, bräuchte aber vor Ort nochmal dein fachkundiges Auge, ob ich das alles so richtig gemacht habe, insbesondere PA der Komponenten. Konnte dich telefonisch aber nicht erreichen. Vielleicht morgen kurz Zeit? Auf dem Dach am Mast befestigt befinden sich neben der SAT-Gibertini Antenne außerdem noch die DVB-T und die LTE-Antenne. Letztere habe ich schon getestet, da sie ja nicht über den Multischalter läuft. Ich musste aber andere, 50 Ohm Überspannungsableiter für LTE einsetzen, nach Rücksprache mit Kathrein. Perfekt ausgerichtet, erreiche ich tatsächlich 25.000 Download ggü. den lächerlichen 3000 seitens T. über veraltete Technik.

Gerne kann meine Anlage mit Fotos hier eingestellt werden, schließlich ist es ja euer Verdienst, dass sie jetzt so da steht in der Konfiguration und Aufbau.

LG,
Nils
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Alt 20.12.2012, 14:44 # --
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Alt 20.12.2012, 16:48   # 2
King W.
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Hallo Nils,

geht in Ordnung, ich komme morgen mal vorbei, wahrscheinlich in der Mittagszeit.

Offensichtlich hat die Blitzschutzfirma gute Arbeit geleistet. Es macht natürlich keinen Sinn, eine Fangstange aufzustellen und sie dann mit dem Mast elektrisch zu verbinden. Der Blitz würde dann ja direkt in den Mast und damit auch in deine Anlage geleitet. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Wenn auf manchen Abbildungen eine Verbindung eingezeichnet ist, so ist dies nur eine mechanische Verbindung, damit die Fangstange sicher steht. Die Verbindungselemente sind selbstverständlich aus hoch isolierendem Material.

Hier sind auf S.8 und auf S.9 zwei mögliche Ausführungen zu sehen. Im ersten Fall ist die Fangstange isoliert in einiger Entfernung von der Antenne angebracht, die beiden waagerechten Stäbe sind aus Isoliermaterial und dienen zur mechanischen Stabilisierung. Im 2. Fall ist ein Rohr direkt am Mast befestigt und die Isolation zur eigentlichen Fangstange wird durch den roten Isolator bewerkstelligt. In jedem Fall wird ein Blitzeinschlag zuverlässig verhindert.

Auf die Fotos komme ich gern zurück, eine hinsichtlich Blitzschutz optimal aufgebaute Antennenanlage hat nämlich leider immer noch Seltenheitswert.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
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Alt 21.12.2012, 14:19   # 3
Dipol
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Richtig ausgeführt bewirkt der isolierte Blitzschutz, dass die Antennenanlage vor Eintragungen galvanischer Teilblitzströme geschützt ist. Dazu muss sich die Antennenanlage nach Schutzwinkel- oder Blitzkugelverfahren vollständig im Schutzraum der Fangstange befinden und auch durch Einhaltung normgerechter äquivalenter Trennungsabstände genug Isolation zwischen der Antennenanlage und dem äußeren Blitzschutz aufweisen.

Da Luft (km 1,0) ein besserer Isolator als GFK-Stangen (km 0,7) oder feste Stoffe (km = 0,5) hat, sind somit dreierlei Abstandsberechnungen erforderlich. Beim Abstand der GFK-Stangen zählt nur die reine Isolierstrecke.

Nachstehend ein Negativbeispiel einer Blitzschutzfirma wie man es nicht machen darf: Der Trennungsabstand wurde krass unterschritten und unterhalb des Firstes als Schneefänger quer geführte Erdleiter sind auch nicht optimal.
Angehängte Grafiken
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Alt 30.08.2014, 14:24 # --
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Alt 30.08.2014, 14:24 # --
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