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| Urgestein Registriert seit: 04.08.2002
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| Inhaltsübersicht 1. Einführung 2. Wie funktioniert das Downloaden mit BitTorrent? 3. Wie stelle ich meinen Client ein? a) Speed-Einstellungen b) Verbindungen c) Ports freischalten (Portforwarding) / NAT-Problem 4. Probleme a) Wieso lade ich so langsam herunter? b) Wieso lade ich gar nichts herunter? 1. Einführung BitTorrent ist ein Filesharing-Programm oder Peer-to-Peer-Programm (P2P). D.h. man kann nicht automatisch mit voller Geschwindigkeit, wie von Webseiten (Servern), herunterladen. Man lädt von anderen Usern, die eine Datei teilen (=sharen), herunter. Das Peer-to-Peer-Prinzip basiert auf dem Austausch von Datein (oder -stücken) von User zu User. Mit T-DSL 6000 (6000 kbit/s down, 576 up)beispielsweise kann man zwar theoretisch mit 750 kbyte/s herunterladen, aber nur mit 82 hoch (=Upload). Und von diesem Upload der anderen User müsst ihr herunterladen. Eine genauere Erläuterung dieses Prinzips findet ihr hier. Deswegen ist es auch wichtig, nie zu viele Torrents gleichzeitig laufen zu haben (vielleicht 2, bei schnellen Internetverbindungen, also ab ca. 100 kbyte/s Upload, bis zu 3/4 torrents). Ein Übertreiben würde den allen Torrents sowie dem gesamten System gleichermaßen schaden. 2.Wie funktioniert das Downloaden mit BitTorrent? Zu einer Datei, die verteilt werden soll (Beispiel: Linux-Distribution, OpenOffice/LibreOffice) wird eine einige Kilobyte große Datei erstellt, die Informationen wie Hashwert (Identifizierung der Datei), Größe, Tracker (über diesen Server wir die Datei verteilt und gibt Auskunft darüber, wer noch an dieser Datei lädt) enthält. Diese Datei heißt torrent-Datei und hat die Endung *.torrent. Hat man so eine Torrent-Datei auf der Festplatte, braucht man einen BitTorrent-Client, mit dessen Hilfe man die Datei öffnen und herunterladen kann. Hier eine Liste von den bekanntesten und gleichzeitig am verbreitetsten:
3.Wie stelle ich meinen Client ein? a) Speed-Einstellungen Zuerst zu den Upload- und Download-Geschwindigkeiten. Den Download muss man nicht unbedingt begrenzen (es kann nur bei voller Auslastung zu langsamen Surfen im Internet führen). Bei der maximalen Upload-Rate sollte man ca. 80-85% der zur Verfügung stehenden Upload-Bandbreite verwenden. Beispiel:
__________________________________________________ * kbit/s = kilobit pro Sekunde. 8 kbit = 1 kbyte (auch kb abgekürzt) b) Verbindungen Ihr könnt auch in eurem Client die Zahl der Verbindungen einstellen. Es muss wirklich nicht viel sein, sonst wird der Router leicht überlastet. Hier ein Vorschlag: Verbindungen pro torrent: ca. 30-50 Verbindungen global: ca. 200 Es können aber auch weniger sein und es würde trotzdem noch vollkommen ausreichen. Mehr wäre jedoch meist sinnlos. c) Ports freischalten (Portforwarding) --- NAT-Problem Besitzt ihr einen Router, müsst ihr höchstwahrscheinlich vor dem Benutzen einen BitTorrent-Clients die Ports für den entsprechenden Client im Router freischalten (Portforwarding). So macht man einen Test über die Homepage von µTorrent: KLICK Es wird erst ein Fehler ausgespruckt, dann sollte man oben in der Adresszeile des Browsers die "XXX" durch den Port ersetzen, der im entsprechenden BitTorrent-Client eingetragen ist, also z.B. http://www.utorrent.com/testport.php?port=45678. Sagt die Seite OK, ist alles gut - wenn nicht, dann muss der Port freigeschaltet werden. Hier die Vorgehensweise: 1. Den BitTorrent Client (Azureus, µTorrent, etc.) öffnen und über die Verbindungs-/Netzwerks-/Servereinstellungen (hat bei verschiedenen Clients auch verschiedene Namen) einen beliebigen Port eingeben (z.B. 56342, egal). 2. Den Port in eurem Router freigeben. Wie das geht, erfahrt ihr auf portforward.com. Ist zwar leider auf Englisch, aber dafür ausführlich mit Bildern! Solltet ihr mit eurem Englisch nicht zurecht kommen, könnt ihr im Forum nachfragen. Schaltet ihr aber die Ports nicht frei, hab ihr ein NAT-Problem. Ein NAT-Problem wird durch einen Router verursacht. Der eigene Rechner ist mit diesem Router verbunden, welcher die Verbindung ins Internet aufrecht hält. Wenn nun Daten aus dem Internet an den eigenen Rechner adressiert sind, müssen sie zuerst durch den Router. Wenn in dem Router aber keine Regel erstellt wurde, was mit den Daten passieren soll (also wenn die Ports geschlossen sind), dann gibt es ein NAT-Problem. Der Benutzer kann nun mit einer Regel dem Router "sagen", was er damit zu tun hat. Die Sachlage ist hier genauer erklärt. 4. Probleme a) Gründe:
Wenn ihr trotz der oben genannten Punkte noch "langsam" herunterladet, dann lest euch nochmal genau die Einführung durch. Generell gilt: Keine Wunder von Peer-to-Peer-Netzen verlangen. b) Der Tracker ist voraussichtlich offline oder die Datei nicht mehr auf dem Tracker vorhanden. Wenn der Tracker offline ist, wird auch aus dem ganzen Download nichts. Da bleibt nur zu warten, dass evtl. der Tracker wieder online geht – die Aussichten sind aber eher schlecht. Bei manchen Trackern muss man auch angemeldet sein, um etwas herunterzuladen (Stichwort: Anti-Leech-Tracker, kurz ALT). Und denkt dran: Kein urheberrechtlich geschütztes Material herunterladen, das ist illegal. Danke! Vielerseits wird BitTorrent sofort mit illegalen Machenschaften in Verbindung gebracht. Viele unterschätzen das Potential, das darin steckt - Freeware kann so z.B. kostengünstig verteilt werden, da keine Traffic-Kosten für gemietete Server anfallen. Und bitte wirklich erst dann Themen im Forum starten, wenn euch die Anleitung alleine nicht geholfen hat. Danke! __________________________________________________ by _Macromonium_ & AgentCooper __________________________________________________ zuletzt geändert: 03/2009 |
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