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| Moderator Registriert seit: 31.10.2002 Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.344
| Inhaltsverzeichnis Hier sollen mit der Zeit Antworten auf häufige Fragen gesammelt werden, und insbesondere sollen diese immerkehrenden Antworten etwas ausführlicher sein. Fehlerkorrekturen bitte per privater Nachricht, Fragen, Ergänzungen und Diskussionen haben ihren Platz im Forum. . Werbung |
| | # 2 |
| Moderator Threadstarter Registriert seit: 31.10.2002 Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.344
| Audio-Dateien umwandeln Als Werkzeug zur Umwandlung diverser Audio-Formate hat sich foobar2000 bewährt. Neben weiteren Nachbearbeitungsmöglichkeiten für Tags und Lautstärke ("ReplayGain") ist dabei insbesondere die Sorgfalt erwähnenswert, mit der vorhandene Informationen in den Audio-Dateien ("Tags") korrekt auf die umgewandelten Dateien übertragen werden. Ausnahmen:
![]() ![]() ![]() Eigenes "Output format" definieren: Um ein eigenes "Output format" zu erstellen, z.B. weil man eine eigene Qualitätsstufe wünscht (z.B. MP3 mit anderer Bitrate platzsparender für den MP3-Stick), kann man über "More settings" oder das Menü "Library/ Configure/ Tools/ Converter" im Hauptfenster in den "Preferences"-Dialog kommen: Zuerst wählt man hier das Format aus. Als Beispiel ein "Output format" für MP4-Dateien, aber mit der Erweiterung M4B für "MPEG-4 Audio Layer Bookmarkable File", um auf dem iPod Lesezeichen in der Datei zu ermöglichen, z.B. sinnvoll für Hörbücher. Dies sind lediglich umbenannte M4A- bzw. MP4-Audio-Dateien (vgl. Wikipedia). Also wählt man als Grundlage den Eintrag "MP4 (Nero)" und wählt "Add new". ![]() Beispiele: MP3 platzsparend, z.B. für den MP3-Stick Basis: MP3 (LAME) Parameters: -b 96 -m j -h -p -k --noreplaygain - %d Display Info: MP3 (LAME), 96, CBR Audio-CD-tauglich umformatieren: Als Beispiel für weitergehende Umwandlungen des Audio-Signals hier eine Umwandlung nach 44,1 kHz Stereo, wie es für eine Audio-CD nötig ist (wo viele Brennprogramme immer noch nicht in der Lage, dies selbst zu korrigieren). Eine schlechte Qualität (z.B. 22 kHz Mono eines YouTube-Videos) wird aber derart natürlich nicht wieder herbei gezaubert. ![]() . |
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| Moderator Threadstarter Registriert seit: 31.10.2002 Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.344
| DRM, Kopierschutz Üblicherweise ist als Download gekaufte Musik, z.B. von iTunes, Musicload oder Napster, teilweise beschränkt in den Möglichkeiten, es auf anderen Systemen (PCs, mobile Player usw.) zu hören, umzuwandeln oder auf Audio-CD zu brennen. Das heißt Digital Rights Management oder kurz DRM. Formate für DRM-geschützte Downloads sind u.a. Windows Media Audio (.wma) bei Musicload/Napster/... oder protected MPEG Audio Layer 4 (.m4p) bei iTunes. MP3 kann nicht DRM-geschützt werden, das inzwischen verstärkt bei iTunes als "iTunes Plus" verfügbare .m4a ist auch ohne DRM. Diese Dateien können allerdings trotzdem "personalisiert" sein, d.h. es ist der Datei zu entnehmen, wo sie von wem gekauft wurde. Das kann ein "Wasserzeichen" sein (vgl. akuma.de-Pressetext), welches unhörbar und ohne bekannte Probleme für die Audioqualität sein soll (aber auch nicht für den Endnutzer erkennbar oder zweifelsfrei zu entfernen). Bei "iTunes Plus"-Datei stehen Details zum Kauf u.a. auch im Klartext in der Datei, ob zusätzlich auch verschlüsselt, z.B. als Wasserzeichen ist nicht klar. Bei WMA ist es der Datei "von außen" nicht einmal anzusehen, ob sie geschützt ist oder nicht, insbesondere solange sie problemlos abspielbar ist. Genauere Auskunft erteilt da z.B. der Windows Media Player, Rechtsklick auf den Titel in der "Aktuelle Wiedergabe"-Liste, "Eigenschaften", "Mediennutzungsrechte": ![]() Oder Audio-CDs sind derart manipuliert, dass sie zwar hoffentlich in normalen CD-Playern abspielbar sind, aber am PC oder sogar in bestimmten HiFi-Systemen, die PC-ähnliche CD-Laufwerke verbauen (oft im Auto) nicht verwendbar und somit nicht kopierbar sind. Dieser Kopierschutz ist zum Glück wieder etwas aus der Mode gekommen. Man kann auch sagen, diese CDs sind defekt, sie entsprechen nicht dem Standard von Audio-CDs und sollten am besten umgehend beim Händler umgetauscht werden (allerdings muss auch draußen draufstehen, dass die CD kopiergeschützt ist - darum wohl eher selbst schuld zumeist). Es ist in unserem Rechtsraum (D) nicht erlaubt, einen solchen Kopierschutz auszuhebeln, und es ist erst recht nicht erlaubt, dass in diesem Forum Tipps gegeben werden, die dabei helfen, dieses Recht zu brechen. Es gibt aber eine verbliebene Möglichkeit, vergleichbar mit der guten alten (wer erinnert sich?) Radio-Aufnahme. Daran, die Musik abzuspielen, und das abgespielte Signal wieder aufzunehmen, ist weiterhin nichts auszusetzen. Bequem ist das aber nicht, darum gibt es auch Werkzeuge, die dies dann wieder so bequem machen, wie eine reguläre Konvertierung. Stück für Stück wird einzeln abgespielt und abgespeichert, zum Teil mehrere gleichzeitig und mit mehrfacher Geschwindigkeit, mit korrekten Namen und Tags versehen usw. Leider ist für Download-Musik noch keine kostenlose bequeme Lösung bekannt, man muss sich überlegen, ob dieser Luxus die Anschaffung z.B. von Tunebite wert ist. Über den damit verbundenen Qualitätsverlust wird gerne diskutiert, besser als die zugrunde liegende Datei kann es natürlich nie werden, zusätzlich sollte man aber auch bei der Qualitätseinstellung des Zielformates nicht zu sehr sparen, dann ist es wohl mehr oder weniger vergleichbar mit einer normalen Konvertierung von einen verlustbehafteten Format in ein anderes. Eine weitere Möglichkeit wäre, die geschützten Titel als Audio-CD zu brennen und diese CD dann wieder auszulesen (z.B. nach MP3). Das funktioniert selbstverständlich nicht für Dateien, für die auch das Recht verweigert wird, auf Audio-CD gebrannt zu werden. Außerdem gehen auf diesem Umweg auch viele der Informationen zu den Titeln verloren, die von Hand wieder in die Dateien eingefügt werden müssen. Vom gleichen Hersteller wie von Tunebite gab es in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift c't das Programm unCDcopy, dass kopiergeschützte Audio-CDs über normalen CD-Player und Soundkarte aufnehmen und anhand von einer mit Hilfe von Nutzern zusammengestellten Datenbank schneiden und betiteln will. Allerdings wurde das Programm seit 2004 nicht weiter gepflegt und die Datenbank Anfang 2009 eingestellt. . |
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| Moderator Threadstarter Registriert seit: 31.10.2002 Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.344
| Audio-CDs, .CDA-Dateien usw. Nein, eine Audio-CD enthält keine Dateien in dem Sinne, wie es der Windows Explorer vorzugaukeln versucht. Die im Explorer ggf. angezeigten .CDA-Dateien (CDA für CD-Audio) sind eher etwas wie eine Verknüpfung, eine Fassade, sie enthalten keinerlei Musik oder Daten. Ihr einziger Zweck ist es, bei Doppelklick ein verknüpftes Programm starten zu können, zumeist den CD-Player, den Windows selbst bereits mitbringt. Ebenso enthält eine Audio-CD keine .WAV-Dateien. Immerhin liegen die reinen Musik-Daten in einem Format auf der CD vor, die den Daten in einer bestimmten WAV-Variante (unkomprimiert, Stereo, 16bit, 44,1 kHz) quasi Eins-zu-Eins entspricht, weshalb früher viele Brennprogramme die Audio-Daten in diesem Format erwartet haben. Heutzutage können Brennprogramme Musik in verschiedensten Formaten (MP3 usw.) entgegennehmen und wandeln diese automatisch im Hintergrund in das für die Audio-CD nötige Format um. Leider wurden solche Missverständnisse noch gefördert, als zum Erscheinen von Windows98 ein CD-ROM-Treiber aus der Microsoft-Entwicklung kursierte, der es erlaubte, direkt aus dem Windows Explorer heraus auf die Titel einer Audio-CD zuzugreifen, als ob es WAV-Dateien wären. Die Audio-Daten wurden dann beim Kopieren von CD auf Festplatte im Hintergrund in eine WAV-Datei umgewandelt (CDFS.VXD bei SonicSpot.coml). Glücklicherweise wurde dieser Treiber nie offiziell Teil einer Windows-Installation. Eine Audio-CD enthält kein Dateisystem, keine Dateinamen, sondern nur die reinen Audio-Daten im einheitlichen Format, organisiert in aufeinander folgenden "Tracks", mit fester Reihenfolge (wieder im Gegensatz zu einem Dateisystem). Offiziell heißt dieses Format "Red Book". Allerdings kann es durchaus sein, dass auf einer CD-ROM Audio- und Daten-CD kombiniert sind. In ersten Versuchen ("Mixed-Mode") waren die Daten einfach ein weiterer "Track" der Audio-CD und man lief Gefahr, mit diesen digitalen Daten abgespielt im CD-Player seinen Verstärker und seine Ohren zu überfordern. Das inzwischen übliche Format ("CD-Extra", mehr dazu) ist diesbezüglich ungefährlich. Z.B. Nero Burning Rom bietet hierzu den Typ "CD EXTRA" an. Im Windows Explorer sind dann (bei nicht völlig veralteten CD-ROM-Laufwerken) nur die Dateien sichtbar, die Titel (die angeblichen .cda-Dateien) nicht. Audio-CDs auslesen Der beste Weg, Musik einer Audio-CD abzuspeichern und ggf. (automatisch) in ein anderes Audioformat wie MP3 umzuwandeln sind Programme, die sich auf diese Aufgabe spezialisiert sind, die den Lesevorgang optimieren und überprüfen, Fehler korrigieren, Informationen zu Interpret und Titeln zu verwalten, aus dem Internet abzurufen und auf die Dateinamen anzuwenden. Empfehlenswerte Programme: Exact Audio Copy und CDex. Audio-CDs brennen Empfehlenswerte Programme zum Brennen von Audio-CDs sind das darauf spezialisierte Burrrn, Nero Burning ROM (Typ "Audio CD" oder für Kombination mit Daten "CD EXTRA") und Exact Audio Copy (Menü "Hilfsmittel/ Schreibe CD-R"). Die Audio-Dateien (.mp3 usw.) vorher irgendwohin (z.B. nach WAV, sowieso nicht in ein wie gesagt derart nicht existentes CDA-Format) ist üblicherweise nicht nötigt. Allerdings werden immer wieder Probleme beobachtet, wenn die Audio-Dateien nicht bereits die korrekte "Abtastrate" von 44,1 kHz und Stereo haben. Nur für solche Dateien kann es bei Problemen sinnvoll sein, sie umzuwandeln (siehe "Audio-CD-tauglich umformatieren"), am besten nach WAV, die man nach dem Brennen gleich wieder wegwirft. Um möglichst kompatible Audio-CDs zu brennen, müssen auch Faktoren wie Qualität und Kapazität der Rohlinge oder Brenngeschwindigkeit beachtet werden (siehe z.B. Does using lower CD-R recording speeds and lower capacity media produce better sounding discs? ganz unten). Fazit daraus ist, am besten für Audio-CDs eignen sich 74-Minuten-Rohlinge und eine Brenngeschwindigkeit von max. 24-fach (häufig wird sogar maximal 16-fach empfohlen). Auf keinen Fall (außer für Testzwecke) sollte man wiederbeschreibbare CD-RW-Rohlinge verwenden für eine zu brennende Audio-CD, da diese von vielen CD-Playern nicht gelesen werden können. Rohlinge für Audio-CD und Daten-CD unterscheiden sich nur durch eine Kennung (im ATIP-Bereich), da alleinstehende Audio-CD-Brenner (die Teil der HiFi-Anlage sind) nur Audio-CD-Rohlinge brennen dürfen, weil diese im Kaufpreis auch Urheberrechtsabgaben beinhalten. Auf das Abspielen sollte das keinen Einfluss haben. Es gibt ja wie gesagt auch Mischformen, auf die sowohl Audio als auch Daten gebrannt/gepresst wurden. . |
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| Moderator Threadstarter Registriert seit: 31.10.2002 Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.344
| RealAudio (.ra, .ram) Bei RealAudio geht es eigentlich nur um .ra-Dateien. .rv beschreibt RealVideo-Dateien (und .rmvb for VBR-Video), zwischenzeitig wurde für beides auch .rm (heißt "Real Media") genutzt, davon hat Real aber offenbar wieder Abstand genommen. .ram sind eigentlich "RealMedia Metafile", das heißt, Informationen über die Mediendaten, z.B. eine Playlist, eine URL um einfach Streaming zu ermöglichen. D.h. sie selbst enthalten keine Musik, kein Video, sind schlichte Textdateien, deren Inhalt mit einem Texteditor (zur Not "Programme/ Zubehör/ Editor") betrachtet werden kann. Die eigentlichen Audio- bzw. Videodateien müssen noch explizit anhand der Adressen, die in der Datei genannt sind, herunter geladen werden. Dabei kann neben dem üblichen WWW-Protokoll (http://, "Hypertext Transfer Protocol") auch rtsp:// ("RealTime Streaming Protocol") genutzt werden, die mit dem Browser nicht einfach herunterladbar sind. Der Download klappt aber z.B. mit dem Orbit Downloader. RealAudio ist ein Oberbegriff für eine Menge von proprietären Formaten, die üblicherweise nur mit dem RealPlayer abspielbar sind, umwandelbar sind sie mit ihm nicht. Der Player selbst ist inzwischen ohne zusätzliche Plugins nicht in der Lage alte RealAudio-Varianten abzuspielen. Dementsprechend schwierig ist es, fremde Player zu finden, die es ermöglichen, das Format auch umzuwandeln. Der aktuellste Player kann die Dateien als Audio-CD brennen, Real hat unter dem Namen Helix Programme zur Erzeugung und Dekodierung aktueller Varianten sogar als Open-Source zur Verfügung gestellt. ffmpeg hat versucht, die Dekodierung nachzuahmen. Aber keine Lösung kann garantieren, jede erdenkliche RealAudio-Datei abspielen zu können. Mehr: RealAudio-Eintrag im MediaCoder-Wiki Programme zur Umwandlung von RealAudio-Dateien
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