Wave das Format der Zukunft.

Alt 27.01.2008, 14:36   # 1
geldmann3
 
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Ist Wave was Audio Dateien Angeht die Zukunft ?
Wenn es in naher Zukunft erst mal Festplatten mit 20Terabyte Speicherplatz und ADSL 160MB/s für einen erschwinglichen Preis auf dem Markt gibt, warum sollte man dann noch Audio Dateien komprimieren und Daten verschenken?
Wenn die Entwicklung was die Technik angeht ansatzweise so weitergeht wie bisher ist das in ca 8 Jahren der Fall.

Es existieren noch andere Verlust freie Audioformate.
Wird man vorraussichtlich auf diese umsteigen und wo liegen deren Vor und Nachteile ?
Oder wird man einfach weiterhin komprimieren-- sicherlich MP3 WMA und CO werden sich nicht so schnell verdrängen lassen aber irgendwann werden sie nicht mehr nötig sein zumindest nicht was Platzmangel auf der Festplatte oder den mobilen Player angeht.
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Alt 27.01.2008, 15:07   # 2
FreewareGuide
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Moin,

Deine Sorgen möchte ich haben, wie kommst du auf solche Theorien?

Im Moment ist es noch nicht so weit, dass derart große Datenträger für den Heimbedarf zur Verfügung stehen und ich denke, eher werden die Daten umfangreicher (höhere Auflösung, mehr Kanäle als Stereo usw.) und auch werden es mehr Daten (mehr Musik auf Deiner Festplatte), als dass völlig auf Komprimierung verzichtet wird. Bei heutiger Technik ist der Rechenaufwand der (De-)Komprimierung zu vernachlässigen, das wird sich nicht ändern, im Gegenteil. Das lokale Abspeichern großer Datenmengen mag zukünftig kein Problem sein, aber Übertragung oder Nutzung auf mobilen Geräten ist immer ein Ausgleich von verschiedenen Interessen. Und da sehe ich kein Argument auf Komprimierung zu verzichten. Höchstens auf verlustbehaftete, irgendwann mal...

Tschö,
Thorsten
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...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht! smiley crystal ball
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Alt 27.01.2008, 21:50   # 3
tripleM
 
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Ich persönlich favorisiere da FLAC. Der encoder erreicht je nach input (Klassik <-> Techno <-> Rock) zwischen 25% und 50% Kompression (Output-Dateigröße 75% bis 50% der ursprünglichen Wave). Tatsächlich habe ich auch schon ähnliche Überlegungen angestellt wie geldmann3.

hier mal ein paar Zahlen zu diesen Gedanken:

1999 habe ich mit mp3 angefangen. damals hatte ich eine 12GB festplatte.
ich habe mit 128 kbps komprimiert
platz auf der platte wenn man nur mp3 drauf tut: 12'500 Min musik (250 alben bei 50 min a album)

2008 habe ich eine 400 GB Platte (die genauso teuer war wie damals die 12GB)
platz auf der platte wenn man nur mp3 drauf tut: 416'666 Min (8333 Alben)
platz auf der platte wenn man nur wav drauf tut: _38'000 Min (760 Alben)
platz auf der platte wenn man nun falc drauf tut: _54'285 Min (1085 Alben)

natürlich hat man heute nicht mehr die 128 kbps mp3s, war ja auch grausam damals.


jetzt mal zu den transferraten im Netz:
dmals ISDN 16 KB/s
dauer für mp3 (128 kbps): 60s/Min (für 1 Minute mp3 braucht man 60s für die Übertragung)

heute DSL 2000 (low Budget), ca 250 KB/s
dauer für mp3 (128 kbps): 4s/Min
dauer für wav (ca 170 kB/s): 41s/Min
dauer für flac (1000 kbps): 32s/Min (für 1 Minute verlustfreie FLAC braucht man 32s für die Übertragung)
wohl gemerkt: DSL 2000... mit DSL 6000 sieht es nochmal anders aus!

bei den ersten mobilen mp3 playern hatte man speicher von um die 32MB, wenn man tief in die Tasche gegriffen hat warens auch 64MB...
heute haben die mobilen Player 2GB aufwärts, das bedeutet für mich, ich kann heute mehr musik drauf tun als früher, sogar wenn ich verlustfreies flac nehmen würde. Es ist natürlich bequemer, sich seine komplette Musiksammlung auf den Player zu tun, als nur ca 3 CDs, aber ich denke dass der Trend zu den größeren Datenträgern auch in Zukunft nicht nachlässt. in 4 Jahren sind 16 GB vermutlich normal im durchschnittlichen MP3 Stick, da könnte man auch locker über verlustfreie Kompression sprechen. Andererseits muss man natürlich bemerken, dass der Durchschnittshörer keinen Unterschied zwischen verlustfrei und lossy mit guter Qualität feststellt, von daher wird man vermutlich einfach nur höhere Bitraten nehmen als bisher. Unkomprimierte Wave ist natürlich ein wenig deppert, da verschenkt man ja wirklich unnötig Ressourcen.
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Alt 28.01.2008, 03:14   # 4
geldmann3
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Bei mir ist das Ähnlich wie bei dir, vor ca 2 Jahren hatte ich eine 80GB Festplatte
und habe meine WMA Files immer direkt in 64 Kbps für meinen MP3 Player komprimiert - da war ich noch stolz das mein mp3 player WMA üperhaupt unterstützt hat (Kann heute fast jeder) und von meinen miesen Qualitätsansprüchen 64Kbps nicht zu reden.(Lach laut Microsoft damals waren 64Kbps <Transparenz>. Bis vor 2 Monaten mußte ich mich mit 320Gb Speicher begnügen,- bis dato speicherte ich meine Musik in 320Kbps MP3 bzw 198Kbps WMA wenn ich zum Beispiel etwas von einer CD Kopiert habe (Natürlich alles Legal) Von nun an möchte ich meine Musik in Vorbis Q5 bis Q7 komprimieren dar ich nun schon 640Gb Speicher zur Verfügung habe und dieses Format in punkto -Qualität - Speicherbedarf- mir am vorteilhaftesten erscheint. Fehlt mir nur noch ein passender MP3 Player, leider schwer zu finden mit Vorbis Unterstützung vermutlich bald aber kein Problem mehr. Bis dahin rechne ich die Vorbis Songs für meinen Player einfach vor dem drauf laden in 320Kbps mp3 s um. Bei der hohen Qualität sollte der Verlust nicht hörbar sein, zumindest nicht für mich. In Zukunft wenn ich erstmal eine 2terabyte Platte habe werde ich wohl wie du zu schon erwähnt hast auf FLAC setzen. Jetzt müssen nur noch die Jahre vergehen und die Preise sinken....

Nochmal warum ich dieses Thema überhaupt eröffnet habe
1. Mich interessiert schlicht die Zukunft

2. Ich mixe selbst viele Songs für eigene kleine Partys, dafür wird natürlich eine möglichst hohe Ausgangsqualität benötigt weil bei der Bearbeitung der Musik immer ein Stück Qualität verloren geht. Allerdings kann ich es mir auch noch nicht leisten die gesamte Musik unkomprimiert zu speichern, deshalb möchte ich ein optimales Verhältnis was Qualität / Speicherplatz angeht erreichen.
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Alt 28.01.2008, 06:11   # 5
tripleM
 
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Nun, ich verwende mittlerweile zu Archivzwecken FLAC. Von Flac kann ich schnell und sorglos nach mp3 oder ogg konvertieren; Mp3 nutze ich für mein Handy, mit platzsparenden ~160 kbps (lame 3.97 lame.exe -V 4 --vbr-new), ist für mich bisher der beste Kompromiss zwischen Qualität und Platzbedarf, da das eine GB auf der Handy-Speicherkarte gut ausgenutzt werden muss. Was ich nicht in mp3 konvertiere, landet als ogg q5 auf der Platte (aoTuV b5 [20061024] oggenc2.exe -q 5).

Die FLACs habe ich auf DVD-R gebrannt, sind bis jetzt 10 Stück mit je ca. 12 Alben (würde heißen bisher ca 120 Alben, aber nicht ganz weil auch ein paar Maxis dabei waren). Gerippt habe ich mit EAC, verifiziert durch AccurateRip. Vorteil: Die Original CDs stehen wohl gehütet im Regal und müssen nicht wieder hervorgeholt werden wenn mal wieder ne Encoder-Revolution ansteht. Da FLAC verlustfrei ist, ist jedes konvertieren wie ein Rip direkt von CD, geht aber wesentlich schneller, weil nicht erst Audiodaten vom langsamen CD-Laufwerk geschaufelt werden müssen. Durch EAC kann ich mir sicher sein, dass die CD-Audiodaten fehlerfrei ausgelesen wurden. FLAC ist einigermaßen handlich, aus 500 MB Wave macht FLAC im Schnitt 350 MB (meine FLAC haben meistens ca ~1000 kbps). Tags sowie ReplayGain-Informationen können zumindest bei Ogg-Vorbis direkt übernommen werden.
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Alt 27.05.2012, 05:16 # --
News Flash
 
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