| Wenn Du nur die ID3v1-Tags verwendest ist das die sicherste Methode. Leider haben bei den v1-Tags nicht sehr viele Zeichen Platz, so dass Du teilweise die Titel, etc. etwas kürzen musst.
Die v2-Tags nachträglich einfügen ist kritisch, denn ein MP3-File ist in etwa so aufgebaut:
| ID3v2-Tag | Header | MP3-Daten | ID3v1-Tag |
Das absolut blödsinnige dabei ist, dass der v2-Tag am Anfang steht. Wer sich das hat einfallen lassen gehört eigentlich neben den Aufzug genagelt und jeder der vorbeigeht knallt ihm eine...
Damit hast Du das Problem, dass Du gleich beim Erzeugen des MP3-Files einen Platz für den v2-Tag reservieren musst (kann man bei jedem Ripper einstellen, wieviel Platz das sein soll). Wenn Du da großzügig bist, dann ist das Platzverschwendung, wenn Du es etwas knapper kalkulierst, dann kann es Probleme geben. Wird der v2-Tag nämlich nachträglich verändert/erweitert und der vorgesehen Platz reicht nicht aus, dann wird der Header überschrieben, evtl. sogar die MP3-Daten. Ist der Header defekt, so treten Fehler bei der Anzeige der Liedlänge, Bitrate, etc. auf. Sind die mp3-Daten auch noch angekratzt, so ist das File zerstört!
Umgehen kannst Du das nur, indem Du einen Tagger verwendest, der das File neu schreibt, wenn Du den Tag veränderst. Das können aber die wenigsten (Winamp kann es nicht!). Welcher Tagger das kann, da bin ich leider überfragt, da ich die v2-Tags nicht mehr verwende, seit dem ich mir selbst bei ein paar Files den Header ruiniert habe.
Wie gesagt, die sicherste Methode ist, die v2-Tags nicht zu verwenden. Auf alle Fälle beim nachträglichen taggen kann es problematisch werden. Wenn Du in EAC den v2-Tag drinnen hast und das File nachträglich nicht veränderst, dann kannst Du sie drinnen lassen, wenn Du sie unbedingt haben willst.
Spunky |