Alt 18.03.2010, 12:05   # 1
News Flash
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Deutsche Bürger legen Protest gegen die Speicherung ihrer Daten ein

Datenschützer im Einsatz: Seit Montag rufen besorgte Nutzer, unter anderem der Datenschutz-Verein FoeBuD e.V., Bürger über das Internet zu einer Mitklage gegen den Elektronischen Entgeltnachweises auf. Auch Politiker schließen sich dem an.
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Diskussion zu: Datenschutz: Beschwerdewelle gegen Elena
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Alt 18.03.2010, 12:52   # 2
olli1234
 
Registriert seit: 08.03.2010
Beiträge: 7
wozu die Aufregung?
Kälber bekommen doch auch ein Brandzeichen und
es werden lückenlos alle krankheiten aufgezeichnet.

Merke:
Nur die dümmsten Kälber wählen...

olli
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Alt 18.03.2010, 15:19   # 3
Klaus Mierswa
Gastposter
 
Wer sich über ELENA beschwert, sollte erst mal lesen um was es wirklich geht und sich mit den Inhalten der Meldungen beschäftigen. Bei ELENA wird nichts Neues abgefragt und gespeichert, aber die Speicherung der ohnehin erhobenen Daten wesentlich sicherer gestaltet. Hierzu ein Brief an die Mitarbeiter des ELENA- Verfahrens, in dem das alte Verfahren beschrieben wird:

Betreff: Lobendes zu ELENA


Sehr geehrtes ELENA- Team,
Sehr geehrte Verantwortliche,

als mündiger und verantwortungsvoller Bürger, spreche Ihnen ein großes Lob für das ELENA-Verfahren und Ihre Arbeit aus.

Das neue Verfahren mit dem klangvollen Namen „Elektronischer Entgeltnachweis“ ist um einiges besser und sicherer, als DAS ALTE.

Da Sie sich sicher wundern, was ich mit „das ALTE“ meine, werde ich es kurz erläutern:

Bei uns im Betrieb gibt es das alte ELENA- Verfahren schon immer, nur bedeutet die Abkürzung hier „Elke Liest Es Natürlich Auch“.

Die Elke, das ist die Plaudertasche aus unserem Lohnbüro, die ihre Nase und leider auch ihre Augen, in alle Dinge hinein steckt. Besonders natürlich in die Dinge, die sie nichts, aber auch gar nichts angehen.

Nicht nur das man auf Anfrage alle Gehälter der Kollegen und Kolleginnen genannt bekommt, nein sie geht noch viel weiter. Die hat doch wirklich meine Frau auf dem Tupper- Abend neulich gefragt, warum wir denn Wohngeld beantragen. Wir bräuchten doch nur den Opa fragen, weil der doch sowieso auf seiner Kohle sitzen würde. Sie glauben gar nicht, wie fertig meine Holde war, als sie nach Hause kam und mir die Sache berichtete. Fast alle Damen aus unserer Straße haben das auch noch mitbekommen.

Das geht bei der immer so, erst neulich kam sie in den Frühstücksraum und hat lautstark verkündet, dass der Uwe wohl pleite ist. Uwe hat sich, nach bestandener Meisterprüfung, vor einem knappen Jahr selbständig gemacht und seine alten Kollegen verlassen. „Der kriegt jetzt Hartz IV“, war ihr abfälliger Kommentar.

Schlimmer ist aber, dass es die Plaudertaschen auch woanders gibt. Neulich traf ich die Sabine, die arbeitet bei meinen Steuerberater, vor der Sparkasse und wir redeten ein wenig. Da kam eine Frau aus der Kasse an uns vorbei und Sabine rief ihr zu: “Das gab sicher nicht viel, oder?“ Die Frau wurde tiefrot und verschwand schnell. Ich fragte natürlich was das zu bedeuten habe und Sabine gab mir zu verstehen, dass wir alle für diese Alte zahlen müssen. „Die kriegt jetzt Stütze, weil sie fristlos gekündigt wurde. Hat sicher ihren Chef beklaut.“, kam als Erklärung.

Diesen so perfekten Datenschutz wollen Sie jetzt, Gott sei Dank, abschaffen.

Wie ich aus vielen Foren und anderen Informationen im Internet erfahren konnte, kommt Ihre Arbeit ja nicht wirklich viel Lob. Im Gegenteil, da wird gemeckert und genörgelt was das Zeug hält.

Deshalb habe ich eine große Bitte:

Verwenden Sie dieses Schreiben um den besorgten Menschen mal das „alte Verfahren“ vorzustellen und sie zu beruhigen. Bitte nutzen sie diesen Text aber auch, um den Menschen mit ZVFZ- Syndrom (Zu Viel FreiZeit) zu helfen. Diese nutzen ihr Syndrom um sich über eventuelle Gefahren des neuen ELENA- Verfahrens auszulassen und in Foren ihre, aus Unerfahrenheit geformte Meinung zu äußern. Nicht selten findet man zu dieser Sorte, wenn mal die Emailadresse gegoogelt wird, den kompletten und bebilderten Lebenslauf im Netz. Genau der richtige Ausgangspunkt um sich über Datensicherheit aufzuregen.

Mit der Verwendung dieses Textes und der Veröffentlichung auf Ihrer Webseite, auch unter Nennung meines Namens, bin ich ausdrücklich einverstanden.

Nochmals vielen Dank für ihre Arbeit und weiterhin viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Mierswa
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Alt 19.03.2010, 01:24   # 4
olli1234
 
Registriert seit: 08.03.2010
Beiträge: 7
schön für dich und deine kleine Welt...
Vielleicht solltest du mal mit deinem Chef
über Datenschutz reden und wenn der das
nicht versteht gibts immer noch die
Möglichkeit einer Anzeige denn das verstößt
eindeutig dagegen.

Bei ELENA gehts darum dass alle
abhängig-beschäftigten in eine Datenbank kommen
und somit gut kontrollierbar sind.
Und wer hat Zugriff darauf?
Genau das wird damit bezweckt.
es geht um Kontrolle, Wohlverhalten....
die Vorteile wie Kostenreduktion sind
nur ein netter Nebeneffekt.

olli
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Alt 19.03.2010, 10:21   # 5
Klaus Mierswa
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Lies dich erst mal schlau, bevor du dich zu sowas schwierigem äußerst. Wenn du gelesen hättest, wüßtest du ja wohl, dass niemnad außer dir selbst die Daten zur Verwendung freigen kann. Keine Behörde oder Dienststelle, einfach niemand hat Zugriff ohne deine eigene Zustimmung.
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Alt 19.03.2010, 15:51   # 6
S.H.
Gastposter
 
Aus welchem Grund sollte jemand freiwillig Zugriff auf seine Daten bzgl. Abmahnungen, Krankeiten, Streiktagen etc. geben? Wenn es also vermutlich keine Zustimmung geben wird, warum werden die Daten dann gesammelt?
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Alt 19.03.2010, 20:47   # 7
M007
Frauenbeauftragter
 
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Registriert seit: 13.12.2009
Beiträge: 870
Zitat:
Zitat von Klaus Mierswa Beitrag anzeigen
Wer sich über ELENA beschwert, sollte erst mal lesen um was es wirklich geht und sich mit den Inhalten der Meldungen beschäftigen. Bei ELENA wird nichts Neues abgefragt und gespeichert, aber die Speicherung der ohnehin erhobenen Daten wesentlich sicherer gestaltet. Hierzu ein Brief an die Mitarbeiter des ELENA- Verfahrens, in dem das alte Verfahren beschrieben wird:
Ein schönes "Märchen" es soll da ja Betriebe geben, die sich Datenschutzverpflichtungen unterschreiben lassen, von Personen, die mit Personaldaten oder anderweitig vertraulichen Informationen zu tun haben. Die in Deinem Text beschriebenen Damen wären mit Sicherheit bald selber Opfer ihrer "offenheit" und Arbeit suchend.

Zitat:
Zitat von Klaus Mierswa
Lies dich erst mal schlau, bevor du dich zu sowas schwierigem äußerst. Wenn du gelesen hättest, wüßtest du ja wohl, dass niemnad außer dir selbst die Daten zur Verwendung freigen kann. Keine Behörde oder Dienststelle, einfach niemand hat Zugriff ohne deine eigene Zustimmung.
Ich empfehle Dir den Film "Datenpanne, dass kann uns nie passieren"

Jegliche Ansammlungen von personenbezogenen Daten bergen ein hohes Risiko des Missbrauchs. Daher bin ich entschieden dagegen.

Im übrigen hinkt Dein Vergleich, denn das "alte Verfahren" existiert ja weiter. Oder sollen die Arbeitnehmer zukünftig ihre Daten selber ins System eingeben.
__________________
http://www.netzwelt.de/forum/image.php?type=sigpic&userid=254537&dateline=12666  90155
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Alt 19.03.2010, 22:04   # 8
Der Vadder
Gastposter
 
Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie sich Halbwahrheiten verbreiten.
Diese Ansammlung von Daten existiert schon längst. Sie liegt im Moment in irgendeinem Schrank und wartet darauf von Unberechtigten gelesen zu werden.

Außerdem finde ich es doch sehr merkwürdig, dass sich keiner über die Meldung zur Sozialversicherung oder die Beitragsnachweise der Krankenkassen aufregt, die ebenfalls elektronisch übermittelt werden. Ich finde das System von ELENA durch die getrennte Speicherung von Personen- und Lohndaten und die verschlüsselte Übertragung und Speicherung der der Daten schon sehr sicher.
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Alt 20.03.2010, 12:50   # 9
Der Clou
Gastposter
 
Ja, alles richtig...
Die Daten werden nur freigegeben, wenn ich zustimme... wer`s glaubt...!
Schon mal daran gedacht, das sich unsere Politiker ein Bild und zwar ein sehr genaues Bild über unsere Vermögensverhältnisse machen wollen, damit sie noch mehr Steuern erheben können.
Wilkommen in der DDR !
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Alt 21.03.2010, 17:11   # 10
Der Vadder
Gastposter
 
"Die Politiker" brauchen ELENA nicht um zu wissen was du verdienst. Durch die Beiträge für die Sozialversicherungen. Steckst du dein Geld auch in den Sparstrumpf damit keiner merkt wievie Geld du hast?
Sonnst könnte ja jemand auf die Idee kommen dein Konto zu überprüfen um zu sehen welchen Verdienst du hast.
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Alt 29.03.2010, 19:08   # 11
Quirin44
Gastposter
 
Warum gibt es immer noch nicht eine UMFASSENDE ÖFFENTLICH EINSEHBARE Datenbank über Politiker UND PATEIEN, die in den einzelnen Landtagen, Bundestag und EU-Parlament tätig sind?

Was soll da hinein?
> ALLE Parteienspender
> ALLE Tätigkeiten der Politiker
> ALLE Gehälter der Politiker
> ALLE Ämter der Politiker
Bei nichterwähnung drohen strafen.

Trotz schon mehreren Urteilen des BVG gegen Datenschutz machen einige Politiker munter weiter!
Was soll überhaupt eine Beschwerdestelle erreichen?
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Alt 02.04.2010, 12:47   # 12
M007
Frauenbeauftragter
 
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Beiträge: 870
Zitat:
FoeBud reicht Verfassungsbeschwerde gegen ELENA ein

Heute wurden in Karlsruhe 60 Aktenordner mit über 22.000 Vollmachten dem Bundesverfassungsgericht übergeben. Insgesamt hatten sich über 30.000 Menschen an der Online-Petition beteiligt. Gemeinsam wollen sie den elektronischen Entgeltnachweis stoppen.

Der Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs (FoeBud) hat heute in Karlsruhe 60 Aktenordner mit über 22.000 Vollmachten für eine Verfassungsbeschwerde gegen den elektronischen Entgeltnachweis ELENA dem Bundesverfassungsgericht übergeben. Insgesamt seien in den letzten beiden Wochen mehr als 30.000 Menschen ihrem Aufruf gefolgt und hätten sich in ein Online-Formular für die Verfassungsbeschwerde eingetragen, teilte die Bielefelder Bürgerrechts- und Datenschutzorganisation mit. Gemeinsam wolle man erreichen, dass die zentrale ELENA-Datenbank mit sensiblen Arbeitnehmerdaten gelöscht wird.
Weiter lesen bei ZDNet

Wenn man dann Liest das Daten über Kündigungsgründe, Fehlzeiten oder unbezahlte Freistellung von der Arbeit erfasst werden. Dann soll mir doch mal einer der Befürworter erklären wozu diese Daten bitte benötigt werden.

Fehlzeiten dürfen nicht mal vom Arbeitgeber zentral erfasst und ausgewertet werden. Aber ich möchte nicht wissen, wie viele das trotz dem machen
__________________
http://www.netzwelt.de/forum/image.php?type=sigpic&userid=254537&dateline=12666  90155
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Alt 06.04.2010, 15:59   # 13
Kuerasser
Helferlein
 
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Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 1.858
Man will z.B. den Schwarzarbeitern auf die Schliche kommen. Wer HartzIV bezieht und nebenbei abhängig beschäftigt ist kann schnell rausgefiltert werden. Wer bei mehreren Arbeitgebern steuer- und sozialabgabenpflichtig
beschäftigt wird kann so ermittelt werden. etc. etc. Glaubt man zumindest, doch welcher Arbeitgeber meldet seine Schwarzarbeiter an ELENA?

Wieder mal ein Schuss in die falsche Richtung.

Je mehr Daten über die Bürger der BRD gesammelt werden desto öffenlicher werden wir, und in unserer Privatsphäre immer angreifbarer.

Wenn diese Daten auf den schwarzen Markt gelangen ist den Abzockern Tür und Tor geöffnet uns alle unter Druck zu setzten. Ein dann unmögliches Leben.

Ich bin für einen verstärkten Datenschutz, da wo es sinnvoll und machbar ist. Jeder der unerlaubt persönliche Daten Anderer weitergibt gehört hart bestraft, nicht nur mit nem Taschengeld.
__________________
Das was ich hier sage ist meine Meinung und keine Rechtsberatung.

„Den meisten Lärm machen die Demokraten, wenn sie auf ihr Recht pochen.“Werner Mitsch
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Alt 04.07.2010, 22:54   # 14
M007
Frauenbeauftragter
 
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Zitat:
Zu große Haushaltsbelastung
Brüderle setzt Elena aus


Am Ende schlägt die Sparsamkeit wohl den Datenschutz. Weil der elektronische Einkommensnachweis die öffentlichen Haushalte erheblich belastet, will Wirtschaftsminister Brüderle die Datenübermittlung vorläufig stoppen.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) will die groß angelegte Speicherung von Arbeitnehmerdaten auf unbestimmte Zeit aussetzen. "Wir müssen verschärft über ein Moratorium nachdenken", sagte Brüderle dem "Handelsblatt. Die Belastungen der öffentlichen Haushalte dürften durch dieses Verfahren nicht durch die Decke gehen. "Außerdem ist immer noch nicht klar, ob bei Teilen des Mittelstands tatsächlich eine Entlastung stattfindet", sagte der Minister.
Weiter geht es hier

Es freut mich, dass dieses "Schwachsinnige" Programm, wenn auch nur aus Kostengründen, gestoppt wird...
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Alt 05.07.2010, 13:57   # 15
Stulle mit Brot
 
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Sehr schön und Dank Jenen, die die Angelgenheit zum Bundesverfassungsgericht gebracht haben. Richtig so.
Da werden wir, wie bei der Vorratsdatenspeicherung, dann wieder die richtige Antwort bekommen.
Jetzt nur noch der elektronische Personalausweis, weil der muss auch weg.
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Alt 05.07.2010, 16:27   # 16
sarazena
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Zitat:
Zitat von Stulle mit Brot Beitrag anzeigen
Jetzt nur noch der elektronische Personalausweis, weil der muss auch weg.
Es gab zu dem Thema mal einen Thread

Leider wurde dort nur diskutiert, wie man den Chip kaputt bekommt
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Alt 15.09.2010, 23:08   # 17
M007
Frauenbeauftragter
 
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Ein weiteres Argument gegen Elena:

Zitat:
Gutachten: Kaum Einsparungen durch ELENA

Laut einer Untersuchung des Normenkontrollrats beträgt die jährliche Gesamtentlastung lediglich 8,3 Millionen Euro. Während mittlere und große Unternehmen profitieren, zahlen kleine Betriebe und Behörden drauf.


Die deutsche Wirtschaft profitiert von der Einführung des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) offenbar nicht so stark wie erhofft. Unterm Strich führe das umstrittene Verfahren nach heutiger Rechtslage lediglich zu einer "Gesamtentlastung von 8,3 Millionen Euro pro Jahr", urteilt der Normenkontrollrat (NKR) in einem Gutachten (PDF) zu den Auswirkungen von ELENA auf Wirtschaft, Bürger und Verwaltung.
Weiterlesen in der ZDNet
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Alt 19.07.2011, 09:19   # 18
sarazena
Plaudertasche
 
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Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.405
Nach langer, schwerer Krankheit starb Elena auf dem Kindbett.

Es trauern die, die Millionen in den Sand gesetzt haben

Es freut sich, ausnahmsweise, der gläserne Bürger


Zitat:
Regierung beerdigt Arbeitnehmer-Datenbank "Elena"

Nach jahrelanger Kritik will der Bund die Einkommen der Deutschen nicht länger zentral erfassen. Das sogenannte "Elena"-System soll schnellstmöglich eingestellt werden.


Die Bundesregierung ist mit ihrem Verfahren zum elektronischen Entgeltnachweis ("Elena") endgültig gescheitert. [.....]

Zuletzt waren die Kosten für das Projekt explodiert. Die kommunalen Spitzenverbände hatten sich beklagt, dass der bürokratische Aufwand eher zu als abgenommen habe. Datenschützer und Gewerkschaften hatten zudem schon länger die Befürchtung, dass "Elena" dem Missbrauch sensibler Arbeitnehmer-Daten wie Informationen über Streikteilnahme oder Fehlzeiten am Arbeitsplatz Tür und Tor öffnet. Die bisher gespeicherten Daten, so die Versicherung der Ministerien, würden nun „unverzüglich gelöscht und die Arbeitgeber von den bestehenden elektronischen Meldepflichten entlastet“. Das Wirtschaftsministerium wolle in Kürze einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. [.....]

Quelle: welt.de

__________________
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Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen,
werdet ihr sie brauchen um zu weinen!

2304 angela danke.......3maus1
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Alt 19.07.2011, 12:55   # 19
M007
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Zitat:
Zitat von sarazena Beitrag anzeigen
Nach langer, schwerer Krankheit starb Elena auf dem Kindbett.

Es trauern die, die Millionen in den Sand gesetzt haben

Es freut sich, ausnahmsweise, der gläserne Bürger
Wir trauern um die Millionen, die mit Elena begraben worden sind 00008425

Und schauen erwartungsvoll in die Zukunft und fragen uns: Was wird sich die Regeirung noch alles einfallen lassen um unsere Steuergelder zu "verbrennen" 00010067
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http://www.netzwelt.de/forum/image.php?type=sigpic&userid=254537&dateline=12666  90155
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