Hallo.
Hier mal meine gegenüber gestellte Meinung zu einigen Punkten dieses Tests:
Zitat:
Autor M. Knott schrieb:
Bis auf eine physikalische Home-Taste kommt das Gerät daher ohne weitere Drücker aus.
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Nicht ganz richtig: das Gerät hat neben der
Home-Taste noch einen
Powerschalter zum Ein-/Ausschalten sowie einen
Resetknopf.
Zitat:
Autor M. Knott schrieb:
Zwar schmiegen sich die beiden Gehäusehälften nahtlos und sauber aneinander. Die Rückseite des Zen gibt aber bereits bei leichtem Druck mit dem Finger spürbar nach. Auch die einzige Taste sitzt mit deutlichem Spiel auf der Gehäuse-Front.
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Auch hier möchte ich als Besitzer eines solchen Gerätes widersprechen.
Zwar besitze ich seit einer Woche "nur" die 8 GB-Version, dennoch sitzt hier alles absolut
straff, unnachgiebig, lückenlos und exakt montiert.
Ich denke nicht, das zwischen den einzelnen Versionen ein so großer Unterschied herrscht - daher muß ich sagen, das auf mein Gerät oben zitiertes
nicht zutrifft.
Zitat:
Autor M. Knott schrieb:
Aus dem übersichtlichen Verpackungsinhalt stechen die Kopfhörer positiv hervor. Separat kosten Creatives In-Ear-Hörer EP 630 mindestens 15 Euro, beim Zen X-Fi2 gehören sie zum Lieferumfang. Gespart wurde bei den anderen Zugaben, im Karton findet sich lediglich noch ein USB-Kabel.
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Die
Kopfhörer habe ich gar nicht erst ausprobiert, sondern sofort durch meine Sennheiser CX300II (35,- Euro) ausgetauscht. Das
USB-Kabel ist jedoch eine Frechheit, finde ich: mit einer Länge von nur 13 cm ist es kaum länger als eine Zigarettenschachtel.
Zitat:
Autor M. Knott schrieb:
An Audio-Formaten unterstützt das Testgerät neben dem obligatorischen MP3-Format noch Dateien mit den Endungen WMA (DRM), WAV, AAC und FLAC. Auch mit dem für Hörbücher verwendeten Audible-Format kommt der Player klar. Bei den Video-Formaten stehen WMV9, MPEG4, DivX und Xvid auf der Kompatibilitäts-Liste.
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Was hier nicht genannt wurde, sind die
Formate für Bilder.
Zusammenfassend kann man also sagen, das der Player mit MP3, WMA, WAV, Audible4, AAC, FLAC, WMV, MPEG4-SP, DivX, XviD, JPEG, und BMP zurecht kommt.
Zitat:
Autor M. Knott schrieb:
Vom Sound des Creative X-Fi2 waren wir anfangs enttäuscht - dabei setzt der Hersteller den Klang als Hauptlockmittel in der X-Fi-Werbung ein. Die netzwelt-Wiedergabeliste brachten andere MP3-Player jedenfalls schon besser ans Ohr. Bei abgeschaltetem Equalizer und ohne Effekte tönt der Player lust- und farblos. Auch beim Zuschalten eines der insgesamt acht Presets ändert sich das Klangbild nur wenig.
Wer jetzt die Trumpf-Karte des Creative-Players ausspielt und die beiden X-Fi-Effekte "Crystalizer" und "Expand" im Menü hinzuschaltet, wird mit stark übersteuernden Bässen abgestraft. Es fordert viel Geduld, Spucke und Arbeit an den verschiedenen Reglern, bis der Klang des X-Fi2 den eigenen Vorlieben entspricht. Als Folge findet sich der audiophile Nutzer nach jedem Liedwechsel im Einstell-Menü wieder.
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Dem kann ich zum Glück nicht zustimmen. Möglicherweise liegt es an einem Update der Firmware (derzeit aktuell: Version 1.10.04), vielleicht aber auch nur an den im Test verwendeten MP3s.
Meine sauber aufgenommenen 320 kBit/s -
MP3s werden ohne Verzerrungen jeglicher Art ausgegeben - und das sogar verdammt laut.
Den Equalizer sollte man allerdings einschalten - wer das nicht tut, bekommt meiner Meinung nach trotz X-Fi-Effekte "Crystalizer" und "Expand" einen etwas langweiligen Sound ohne besondere Stärken.
Zitat:
Autor M. Knott schrieb: Fazit
Der Creative Zen X-Fi2 wird den hohen Erwartungen an den Klang nur nach intensiver Einstellarbeit gerecht. Gelegenheitsnutzer werden häufig übersteuernde Bässe erleben. Audiophile Menschen finden sich nach jedem zweiten Lied in den Klang-Menüs wieder. Auch das Ansprechverhalten des Displays lässt zu wünschen übrig, häufig kommt es zu unbeabsichtigten Eingaben.
Für den Player aus dem Hause Creative spricht sein verhältnismäßig günstiger Preis, die hohe Zahl abspielbarer Formate und die umfangreiche Ausstattung. Vor allem die Version mit acht Gigabyte großem Flash-Speicher ist eine Überlegung wert, da sich das Gerät nachträglich mit Speicherkarten erweitern lässt und mit einem Einstiegspreis von unter einhundert Euro lockt.
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Dank dieses wirklich guten Tests (ohne Ironie) habe ich mir den Zen X-Fi2 letztendlich gekauft - zustimmen kann ich ihm jedoch nur bedingt.
Der Klang ist meiner Meinung nach gut bis sehr gut. Außer meinen Equalizer auf "Pop" zu stellen, habe ich dafür jedoch nichts eingestellt. Mag sein, das mein musisches Gehör nicht vollkommen exakt arbeitet - zufrieden bin ich jedoch allemal.
Das Display ist in der Tat etwas fummelig. Wer einen Ordner mit vielen Dateien erstellt, muss mit kurzen Aussetzern und ruckeligen Menü-Animationen leben.
Während die Lautstärke sich noch befriedigend bedienen lässt, ist das Einstellen der Display-Helligkeit jedoch ein wahrer Akt der Geduld, vor allem, wenn man sie von 100% herunter regeln möchte.
Die kürzlich erschienene neue Firmware (derzeit aktuell: Version 1.10.04) dreht Fotos nun automatisch, wenn man den Player seitwärts dreht. Zusätzlich haben die Entwickler das grafisch nett aufbereitete Spiel "Sodoku" hinzugefügt, und farbige Menü-Symbole (vorher: monochrome Symbole) gibt es beim Upgraden der Firmware nun ebenfalls.
Was mich an diesem Player wirklich ärgert, ist sowohl der "Kalender" als auch die "Kontakte"!!
Beides läßt sich nur Betrachten - Bearbeitungen jeder Art sind nur an der sehr unübersichtlichen und kompliziert zu bedienenden "Creative Centrale" Datensoftware möglich. Diese muß am heimischen PC installiert werden, doch außer einem Abgleich der "Microsoft Outlook" Kontakte ist es nicht möglich, Termine, Adressen und Kontakte zu bearbeiten oder gar zu erstellen. Als überzeugter "Mozilla Thunderbird" Nutzer ein wirklich riesiges
Minus.
Die Menüpunkte
Kalender und
Kontakte sind daher meines Erachtens nach vollkommen überflüssig oder zumindest stark verbesserungswürdig!!
Frohes neues 2010 Euch allen,
-Sandstorm-