Sicher ist nun mal ein relative Einschätzung. Der Internet Explorer ist immer noch der am weitesten verbreitete Browser. Folglich sind die meisten Angriffe auf ihn gerichtet. Das ist ein Fakt. Und nur weil dadurch mehr Sicherheitslücken gefunden werden heißt dies nicht automatisch, dass der Browser unsicher ist. Im Gegenteil er könnte sogar sicherer sein, denn je mehr Sicherheitslücken gefunden werden desto mehr können auch behoben werden.
Als Gegenbeispiel ein neuer sehr wenig verbreiteten Browser erscheint vielleicht auf den ersten Blick sicher, da er für Angriffe uninteressanter erscheint und so weniger Lücken gefunden werden.
Die Entscheidung der EU halt ich für absoluten Blödsinn. Unerfahrene User oder "IE-Anhänger" würden, auch wenn sie die Wahl hätten, eh zum IE greifen. Jeder der einen anderen Browser benutzen möchte kann ihn sich doch installieren. Das ist doch völlig unabhängig davon ob der Internet Explorer vorinstalliert ist oder nicht.
Und zur Web-Programmierung... jeder(!) Browser ist dort etwas eigen. Der IE bspw. interpretiert CSS nicht immer unbedingt wie er es sollte. In andern Bereichen hält er sich aber mehr an den Standard als andere Browser, bspw. bei dem Zugriff eines Elementes über das "name"-Attribut. Bei dem IE ist der Zugriff nur möglich, wenn das Element dieses Attribut auch wirklich besitzt. Beim Firefox geht dies bei jedem Element welchem man dieses Attribut zu weißt - was nicht Standard konform ist. Ich könnte noch weitere Aufzählen, aber das würde den Rahmen sprengen.
PS: Falls es den Anschein erweckt - nein ich bin kein IE Nutzer