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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 19.943
| Drahtzieher in der Ukraine vermutet Seit Monaten gibt es nur wenig Neuigkeiten zum Botnetz Conficker. Doch immer noch steht über eine Million durch den Conficker-Wurm infizierter Rechner unter den Kontrolle der unbekannten Netzbetreiber. Deren Ziele liegen noch weitegehend im Dunkeln. Lesen Sie den ganzen Artikel » Diskussion zu: Botnetz: Der Conficker-Wurm wartet |
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| Gastposter | Zitat:
![]() Zitat: Daher musste auch Mikko Hypponen, Chef-Virenforscher bei F-Secure, seinen Vortrag auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas abkürzen. Ursprünglich wollte er über den Ursprung von Conficker berichten, wurde aber dazu angehalten, diese Informationen noch unter Verschluss zu halten. Er verweigerte auch eine Fragerunde nach seiner Präsentation. Zitat Ende. Quelle>> diepresse.com Und wenn man weitere Nachrichten in Bezug auf den Conficker-Wurm liest, eine Pandemie der Mexicanischen Grippe ist dagegen ein Zuckerschlecken.m.f.G. | |
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| Gastposter | Es ist sehr interessant, welcher Hype um das kleine possierliche Tierchen veranstaltet wird. Eine Analyse der Vorgehensweise von Anti-Spezis kommt zwar potentiell in Frage, doch stellt sich da auch die Frage warum man einen derart aufwendigen Schädling züchten sollte und ihn sich auch noch weiterentwickeln läßt nur um daraus erkenntnisse für die Zukunft zu ziehen. Dies wäre das wohl extremste Langzeitprojekt der Computervirusgeschichte. Immerhin plagt das gute Tierchen MS-Besitzer schon seit 2008. Im Rahmen eines Projekts auf der Universität haben wir das gute Stück in der B-Variante mal eingefangen und den infizierten Rechner in ein Virtuelles Netz verfrachtet. Es ist faszinierend in welcher Geschwindigkeit sich das gute Stück ausbreitet und mit welcher Effizienz es auch gängigen Eliminationsversuchen trotzt. Ich persönlich denke, dass die Programmierer des CF etwas anderes planen, was nicht im Sourcecode des Schmuckstücks enthalten ist. Überlegt mal, das wäre in etwa so als würde Microsoft auf ihre Verpackung schreiben "Wer diese OS nutzt kauft mangelhafte Ware" Wenn man zudem die Rechenleistung der bislang "wahrscheinlich" gekaperten Rechner hochpotenziert steht den Schöpfern der Plage eine Leistung zur Verfügung mit der sie diverse Dienste zur Notabschaltung wegen Überlastung zwingen könnten ohne größere Mühe dafür aufbringen zu müssen. Was mich eher wundert ist, warum das Botnetzwerk noch besteht. Einen Infizierten Rechner erkennt man mühelos. Der Wurm hat ein paar sehr interessante Eigenarten, die auch schon teilweise auf netzwelt erwähnt wurden. Wer so einen Rechner also besitzt und nicht endgültig vom Netz trennt, bis der Wurm vertrieben ist, lebt entweder hinter dem Mond und hat vom CF noch nichts gehört oder aber fällt für mich unter die Rubrik "Mittäter" Die Idee der Österreicher, CF befände sich im "Sommerurlaub" ist zwar witzig aber ich bezweifle stark, dass da etwas dran ist. Viel mehr dürfte die Vermutung zutreffen, dass Ermittler dem Programmiererteam des CF auf der Spur sind und diese sich bedeckt halten um keine weiteren Spuren zu liefern. Persönlich fände ich die Idee interessant, wenn die Angelegenheit mit der Ukraine nur eine Finte wäre um evtl Kriminologen völlig in die Irre zu führen. Der Verdacht, das der Ursprungsort dort liegt ist so extrem offensichtlich wenn der Virus sich bei Kontakt mit Ukrainischer IP / Tastaturlayout abschaltet, dass es schon an Dummheit grenzt so offensichtliche Hinweise zu geben oder? |
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| | # 9 | ||||
| Hausmeister im Virtuellen Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 2.952
| @Forscher: Ich hätte Dir sofort ein Danke geschickt, wenn Du angemeldet wärst Egal, mach ich es doch einfach so: Danke! Aber: Zitat:
Ich würde das Ding unter allen Umständen so kompliziert machen wie möglich wenn ich über die Antis was (noch mehr als man eh weiß) erfahren will. Solche Schadsoftwareschreiber haben doch sicherlich inzwischen ebenfalls schöne Codequellen, aus denen man sich "bedienen" kann, oder? Die schreiben doch auch nicht für jeden Wurm komplett neuen Code... Ich glaube die sind noch fauler als "gute" Entwickler ![]() BZW, wenn es ein Test sein soll ob man nicht vielleicht doch zurückverfolgt werden kann, dann würde ich auch keine "weitere" Schadroutine einbauen um meine evtl Strafe nicht zu hoch werden zu lassen... Zitat:
Zitat:
SIE: "Kannst Du mir einen Tipp geben für einen neuen Rechner für rund 700? Meinen alten Monitor kann ich doch dann noch weiter verwenden, denke ich." ICH: "Warum ein neuen Rechner, der alte ist doch erst 2 Jahre und schneller als meiner..." SIE: "Ach der ist seit rund 6 Monaten so unglaublich langsam und seit 6 Wochen startet er nach etwa 10 Minuten immer wieder neu." Soll ich mehr dieser Geschichten los lassen? Hätte noch ein paar, wie aus der Märchenstunde. ![]() Zitat:
![]() Sachen die mich allgemein noch zu dem Thema interessieren würden:
Ich hoffe, die Zeit wird uns erleuchten :idea: cu Grunzer
__________________ Lieber eine unsichere Freiheit als eine sichere Diktatur ! | ||||
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| Registriert seit: 04.05.2009 Ort: HH-Wilhelmsburg
Beiträge: 111
| Zitat:
Gruß striz | |
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| Hausmeister im Virtuellen Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 2.952
| Guten Morgen, Zitat:
Besonders folgendes beachten: Zitat:
Und gerade weil es keinen "zentralen Server" geben soll, sollte ein Angriff über die Bots doch möglich sein... irgendwie haben die ja auch ihren "Evolutionsmechanismus" gestartet... Man wird wohl die Bots nur richtig ansprechen müssen, damit sie einem gehorchen, wobei das "nur" vermutlich sehr relativ zu sehen ist ![]() Zitat:
![]() Tja, bei dem Thema ist wirklich alles denkbar. Und ob das schon ausreicht um die ganze Dimension des Themas zu überblicken, weiß ich auch nicht cu
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| | # 12 |
| Gastposter | Alles wahnsinnig interessant und gerade bei dieser Thematik ist erkennbar, wo die wirklichen IT-Experten zu finden sind. Aber: Obgleich ich mich mit Home-PC´s beschäftige, solange es sie gibt, fehlt mir hier die erforderliche "Eindringtiefe". Trotzdem bin ich sicher, daß jemand mal dem "normalen" user klarmachen kann, wo für uns die Gefahren liegen, wie und ob wir einen Befall feststellen können und welche Möglichkeiten des Schutzes es für uns gibt. Gruß antiTank |
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| | # 13 |
| Gastposter | Ehrlich gesagt und nach einigen Monaten des interessierten Beobachtens / Forschens an der B-Variante ist eine komplette Formatierung des Rechners. Der Informatikprofessor bei uns meinte damit könne man zu 99% eine weitere Infektion ausschließen. Jeder kennt sicherlich den guten alten Befehl format c: oder? Wichtig ist, alle Dokumente die ab der Infizierung kopiert wurden, sei es Usb-Stick, ne DVD etc vernichten. Der Wurm schreibt sich in weitaus mehr Dateiformate als man sich als normaler User vorstellen kann. Wenn man nun so eine "Archiv-Datei" wieder auf den frischen Rechner spielt geht der Spaß von vorne los, außer man besitzt bereits ein vollständig geuptes Windoof + neueste Variante des Haustierkiller (Virenscanner). Letzteres halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Es dauert in der Regel mehrere Tage bis man die XP / Vista-Basisversion vom PC soweit wieder gepatched hat das sie utd ist. Der Wurm hat nämlich einen kleinen Haken. Er schreibt sich nicht in die Biosdaten ein. Ist ein wenig komplex zu Programmieren, da das Bios sehr empfindlich ist aber wer die alten Nervensägen kennt die gerne mal die Stromwerte des Rechners änderten und so für kaputte hardware sorgten weiß wovon ich schwafel. Zu beachten ist eine vollständige Formatierung aller vorhandenen Partitionen. Falls vorhanden, bei den neueren Rechnern gang und gäbe, auch Ghostpartitionen für Wiederherstellungsmaßnahmen. Wie bekannt ist löscht Conficker alle Wiederherstellungspunkte und sofern es sie findet auch Backups. Es nutzt also nichts ein Backup reinzuladen, entweder ist es gelöscht oder man hat den Wurm in einem frühen Stadium mitgesichert. Ich hoffe mal damit dem guten antiTank geholfen zu haben und auch anderen Usern die Probleme mit dem Haustierchen haben. Da die B Variante bislang die gefährlichste war gehe ich ohne Bedenken davon aus, das diese einfache Lösung auch für die C und D Variante gilt. Getestet wurde dies aber nicht. Ein komplett formatierter Laptop war nach der Infektion mit Conficker B jedenfalls wieder Clean und konnte an ein öffentliches Netzwerk gehen ohne ein weiteres Auftreten des CF. In diesem Sinne euer Forscher |
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| Hausmeister im Virtuellen Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 2.952
| Danke @Forscher... Solche sachlichen Beiträge könnten wir hier mehr gebrauchen! Genau diesen Standpunkt der Neuinstallation nehme ich oft ein, wenn Schadprogrammfragen hier im Forum auftauchen (hier ein Beispiel): R/Crypt.ZPACK.Gen Es ist halt oft auch eine Frage des Aufwandes: 4 Stunden Neuinstallation gegenüber 1 Stunde Bereinigung + x Stunden nachträgliche weitere Fehlerbehebung ---- Viren, die die Hardware angreifen habe ich aber schon länger nicht mehr gesehen. Allerdings weiß ich nicht, ob das nicht mehr so einfach wie früher möglich ist, oder es einfach nicht mehr gemacht wird. Wäre mal interessant darüber Informationen zu haben... @all ---- externe Speichermedien sind in meinen Augen das größte Einfallstor für Schädlinge... Bei uns sind diese viel häufiger als via Mail oder durch Sicherheitslücken übers Netz. Das ist fast schon so wie bei echten Viren: Auf einem Kongress bringen alle Vortragenden ihre Vorträge auf usb-Sticks mit. Die Rechner werden meist schnell mal so aufgesetzt: "haben ja kein Netz, da braucht man nicht so auf Sicherheit achten..." ist die Devise! Wenn der erste einen verseuchten Stick ansteckt, dann haben ihn alle ~10 weiteren Vortragenden dann auch. Toller Spaß! "Meine Leute" habe ich jetzt so erzogen, daß die ihre kleinen 128MB Sticks mitnehmen (hat ja jeder genug davon ) und diese dann (autostart ist deaktiviert und Virenscanner natürlich aktuell und laufend) nach dem Kongress erst formatieren bevor sie ihn wieder verwenden.Grüße derweil Grunzer
__________________ Lieber eine unsichere Freiheit als eine sichere Diktatur ! |
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| | # 15 | |
| Registriert seit: 04.05.2009 Ort: HH-Wilhelmsburg
Beiträge: 111
| Zitat:
Seine Homepage: http://web17.webbpro.de Ein Interview: http://derstandard.at/1246543787435/...ivirenprogramm Gruß striz | |
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| Gastposter | @Grunzer Nunja, als Dipl Informatiker / Physiker (Jupp ich hab 2 Diplome^^) Ist das für mich nicht soo schwer sachliche Beiträge zu leisten. Vor allem da PC-Schädlinge ein Hobby von mir sind. Ich analysiere die sehr gerne und betreibe auch oft RE um die Sourcecodes ein wenig zu hinterleuchten. Das faszinierende an vielen der Schädlinge ist, dass sie extrem simpel aufgebaut sind. Meist bestehen sie nur aus wenigen hundert Programmzeilen, wenn überhaupt. CF hat da bedeutend mehr Codezeilen. Wenn man das Ding aufdröselt geht mir als Programmierer das Herz auf. Die Designer von dem Dingen haben da wirklich verdammt gute Arbeit geleistet. Ok sie hätten ihren Sourcecode besser schützen können aber naja. Seien wir froh darüber das sie es nicht getan haben oder? =) Jedenfalls fehlt bei dem Wurm eigentlich nur die Biosfunktion, was ihn zu der schlimmsten Plage der Geschichte vom Pc gemacht hätte, denn dann wären infizierte PCs nicht mehr zu retten. Zumindest nicht für Laien. Und komplexe Vererbung. An alle Nicht-Informatiker, das hat jetzt nur vom technischen Hintergrund was mit Darwin und Bio zu tun^^ Das gibts auch beim Programmieren. Wenn unser Würmchen also beschränkt lernfähig wäre und eine Eigenselektion nach Schadenswirkung und Infektionsgrad vornehmen würde hätten wir ein Meisterwerk der Programmierkunst. CF ist ja auch so schon sehr intelligent, aber eben nur in dem beschränkten Rahmen seiner Programmierung. Aber ich schweife mal wieder ab... Solange wie es MS gibt werden wir auch immer wieder etwas zu lachen haben. In diesem Sinne: Pinguine an die Macht, gebt bunten Fenstern keine Chance! Euer Forscher |
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