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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 18.372
| Ansturm der Verbotsgegner zwingt Bundestags-Server in die Knie Mit einer Onlinepetition auf der Website des Deutschen Bundestages versuchen Computerspieler, das geplante "Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Action-Computerspielen" zu verhindern. Lesen Sie den ganzen Artikel » Werbung Diskussion zu: Onlinepetition: Gamer wehren sich gegen Killerspiel-Verbot |
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| Gastposter | Im folgenden nochmal einer der links zur Fernsehberichterstattung über die sogenannten "Killerspiele": YouTube - Killerspiele in ARD, ZDF und WDR |
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| Gastposter | Ich finde die ganze diskussion geht in die falsche richtung. es geht hier darum das solche spiele gar nicht hergestellt geschweige denn vertrieben werden. ich bin 29 jahre und ich habe immer gedacht das ich in einem freien land lebe und jetzt will vater staat auch noch entscheiden was für spiele ich spielen darf, das darf einfach nicht sein. und das nur wegen den amok läufern. diese menschen hatten soziale probleme und anstatt diese probleme in unserer gesellschaft in angriff zu nehmen sollen meine rechte als freier mensch beschnitten werden? jetzt werden wieder irgendwelche nicht durchdachte gestze verabschiedet dann ist wieder lange zeit ruhe um das thema bis der nächste amok läufer kommt und dann schiessen politiker wieder mit tollen ideen durch die gegend. in diesem sinne gruß aus kölle |
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| | # 10 |
| Gastposter | Ich bin der Meinung das die Bestehenden Gesetzte bzüglich des Jugendschutzes streng genug sind. Ich selbst Spiele solche Spiele seit dem ich 16 bin, und ich hab noch nie Jemanden umgebracht oder dies auch nur erwägt! Das ist in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nicht anders. Es mag sein das eine gewisse "Verrohung" statt findet, welche allerdings nur Temporärernatur ist! Allerdings ist dies nicht der Punkt, es geht sich darum das Erwachsene und Volljährige Personen bevormundet und einer möglichkeit Ihrer eigenen Freizeitgestaltung beraubt werden! Für mich ist dieses Gesetz wie auch die Sache mit denn Netzsperren eine Zensur und bekämpft die Symptome und nicht das Problem! Bezüglich der Netzsperren: Ich bin auch gegen Kinderpornos, allerdings will ich diese nicht einfach nur nicht sehen, weil sie gesperrt sind, sondern weil es KEINE MEHR GIBT!!!!!! Aber wenn Actionspiele, welche Kernpunkt mässig das Töten von Menschen und Menschen Ähnlichenwesen verbieten! Dann sollte im Fernsehen auch kein Alarm für Cobra 11 mehr laufen, animiert zum zu schnell fahren... Autopsie auch nicht mehr, man könnte ja Leute aufschneiden und gucken was sache ist... Kein CSI oder sowas mehr man könnte ja noch was davon lernen, wenn einem ein Amoklauf nicht fordernd genug ist... Ach ich könnte Ewig so weiter machen^^ Aber bt: Es ist und bleibt eine Zensur und gleichzeitig Entmündigung ALLER MÜNDIGEN Bürger Deutschlands und ist somit nicht mit dem Grundgesetzt vereinbar!!!!!!! Du bist Deutschland |
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| | # 11 |
| Gastposter | Hallo Herr Hartmann, ich kenne das Problem von beiden Seiten. In meiner Freizeit spiele ich selbst gerne, beruflich habe ich mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die fast alle Zugang zu für ihr Alter ungeeigneten Spielen haben. Hier wäre ein verantwortungsvoller Umgang der Erwachsenen mit jugendgefährdenden Medien im allgemeinen angebracht! Das "Unmenschliche", das ihrer Meinung nach trainiert wird, liegt leider in der menschlichen Natur begründet. Wenn ich kleinen Jungs die Spielzeugpistolen verbiete, weil sie mir zu gewalttätig erscheinen, zeigen sie halt mit dem Finger aufeinander und machen "Peng, Peng". Meiner Ansicht nach ginge von einem Verbot eine viel größere "Gefahr" aus, da dann viele Menschen das Ventil für ihre Aggressionen verlieren und es mit ziemlicher Sicherheit noch mehr REALE Gewalt geben würde. Wenn es nach mir ginge, sollte man stattdessen lieber das Jagen und Angeln verbieten, das ist echte Gewalt incl. Töten! Gruß Lightning |
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| | # 12 | |
| Gastposter | Zitat:
Was das "Jagen und Angeln" anbelangt, so würde das wohl den Rahmen dieses threads sprengen. Daher nur so viel: Die Jagd und das Angeln sind so alt wie der Mensch selbst. Die sogen. "Waidgerechtigkeit" und die Achtung vor dem Individium Tier sind für lizensierte Jäger und Fischer weitaus selbstverständlicher als für die vielen Fleisch und Fisch verarbeitenden Betriebe, von denen ständig neue Skandalnachrichten (Tötungsmethoden bei Rindern, Qualhaltung etc.) offenbart werden. Deine diesbezügliche Aussage ist für mich daher vollständig "daneben". Gruß antiTank | |
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| | # 13 |
| Gastposter | Hallo antiTank, das Problem der Gewaltbereitschaft bei bestimmten Kindern ist mir sehr gut bekannt, arbeite in der Jugendhilfe und häufig mit genau den von dir beschriebenen Familien! Der Zugang zu Spielen ist hier sicher auch nicht ursächlich zu sehen, trotzdem finde ich es nicht unbedingt optimal, dass fast alle bei uns untergebrachten neun- bis 13jährigen mir den kompletten Inhalt von GTA IV (ab 18!) erklären können... Was den letzten Punkt angeht, wollte ich hier auch weder eine Grundsatzdiskussion anfangen, noch alle verantwortungsbewussten Jäger und Angler angreifen! Wollte nur verdeutlichen, dass töten ein durchaus menschlicher Instinkt ist. Hab's vielleicht blöd formuliert. Kenne gerade bei uns in der Gegend z.B. viele Hundehalter, die sich nicht mehr in die Nähe eines Waldes trauen, da es hier offensichtlich - gerade in der älteren Generation, die Computerspiele oft verteufeln - auch einige Jäger gibt, die ihre Aggressionen darüber abbauen, grundlos Hauskatzen und -hunde zu erschießen! Es gibt halt solche und solche. Ich persönlich esse weder Fleisch noch Fisch - kann aber jeder halten, wie er will! Lebe meine "niederen Instinkte" eben lieber virtuell aus, wo niemand echt zu Schaden kommt. Gruß Lightning |
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| | # 14 |
| Gastposter | also meine meinung is ganz klar die auch wenn die games verboten werden gibt es weiter amokläufe gründe dafür sind ganz einfach mobing und os weiter klar das bei den tätern immer solche speiel aufn rechner sind welcher jugendliche zockt nich ich finde man sollte mal den wirklichen gründen hinterfragn und ich bin klar dagegen auch wenn ich clan Leader eines cod 4 clans bin und dieses sinlos killn was manche darin nur sehn auch was mit team play verständigung freunde finden spaß habn und so weiter steht werden amnche wohl nie verstehn so eins noch zum ende killer spiele töten nich waffen tun dies nur mal als kleine info ( wenn s spiele sind ok mal sehn wie so ein amoklauf abläuft soll ich leuten die spiele verpackung vorn kopf werfen oder was also es is doch echt ........) also eins steht fest sollten sie es verbieten gibs es sowie so eien aufstand der gamer sowas werden wir uns nich gefallen lassen weil es grundlos is zusätzlich gehn mal wieder viel jobs druf von firmen und so weiter ........ so ende das musste raus |
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| | # 15 |
| Gesperrt Registriert seit: 08.07.2009
Beiträge: 12
| ... und trainieren .. das unmenschliche zu tun.... Dann komme ich mit der folgenden Schlussvolgerungen: - Hollywoodfilme verbieten! (Man könnte ja noch auf die Idee kommen, sich seinen eigenen Terminator zu bauen, nachdem man sich die Terminator-Reihe reingezogen hat - Schlechte Nachrichten verbieten! (Nachdem man in der Zeitung etwas über einen Anschlag gelesen hat, könnte man ja ggf. wenn psychisch labil etc. auch auf diese Idee kommen) Also, psychische Beeinflussung gibts überall und ich finde es nicht mehr gut zu heissen, wenn uns da tagtäglich neue "Grenzen und Barrikaden" gesetzt werden! |
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| | # 16 |
| Gastposter | Killerspiele mit einer strategischen Komponente sind in sich nicht gefährlich, denn jeder Jugendliche ist sich der Tatsache bewusst, dass die "getöteten" Gestalten: Aliens, Monster oder auch Menschen als Zielscheibe dienen und nicht real sind. Als langjährige Benutzerin solcher "Freizeitangeboten" hatte ich jedoch Kontakt mit einer anderen Erscheinung, die im Zusammenhang mit solchen Spielen entstanden ist: game boards und Administration solcher Spiele. Dort herrschen Sitten und Gebräuche, die mit unserem demokratischen Leben nichts zu tun haben. Der Game-Administrator als Spieler und Forum-Administrator in einer Person hat absolute Macht über Spieleraccounts und darf ohne Kontrolle den Spielverlauf kontrollieren und steuern im eigenen Sinne. Solche Situation erzeugt sogar bei Erwachsenen ein Gewaltpotential und für die Jugendlichen ist es ein falsches Signal. Wollen wir solche Machtverhältnisse befürworten und unterstützen? |
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| Registriert seit: 24.08.2009 Ort: In Hessen
Beiträge: 87
| Also wer die geistige Reife nicht mitbringt sich einem tyrannsichen Spielleiter oder Administrator zu widersetzen hat auch nichts in solchen Spielen verloren. Es ist ein leichtes selbst ein Spiel zu eröffnen und fair zu leiten wenn einem die Leitung an der man teilnimmt nicht passt. Wir unterstützen gar nichts, aber wir lassen es auch nicht verbieten. Denn solche Feinheiten jucken Politiker nicht. Wenn weg dann ganz weg und damit schiessen wir uns sprichwörtlich ins eigene Bein. Ich bin dafür dass Spieler komplett eigenverantwortlich handeln. Jeder ist sich selbst der Nächste und wenn einer meint Amok laufen zu müssen dann ist das seine Entscheidung und diese hat nicht auf Millionen anderer Spieler übertragen und diese dadurch verunglimpft zu werden. Und Killerspiele an sich gibt es sowieso nur sehr wenige. Mir sind nicht so viele Spiele bekannt wo es reineweg um das töten geht. Spiele bei denen Strategie im Vordergrund steht, man nachdenken muss wie man lebend von a nach b kommt oder sogar bei der Hitman reihe, wie man seine Zielperson strategisch günstig und ohne aufsehen ausschalten kann dienen der Entspannung und fördern das strategische Denken der Spieler. Da können wir auch Anno verbieten. Da stechen sich auch Pixelmännchen gegenseitig ab wenn ich da um die Inselhoheit kämpfe. |
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| Gastposter | Leute leute, das Thema ist so sinnfrei. Wie kann man alles schlechte bzw Amokläufe etc auf Spiele schieben ?! Die Politiker sind einfach Blind. 90 Prozent der Amokläufer habe das Blutbad veranstaltet, weil sie geschlagen wurden, oder sich von Lehrern ungerecht behandelt fühlten oder einfach zu oft enttäuscht wurden. Und diese Gründe passieren nicht in den sogenannten "Killerspielen" sie entstehen an unseren grauenhaften Schulen . Wer kennt das Gefühl nicht ? Man wird geärgert, Noten sind schlecht, Eltern meckern nur rum, Lehrer nerven und man will die Schule am liebsten gar nicht mehr sehen. Da versucht man in eine andere Welt zu fliehen, und das sind die Spiele. Ich finde, dass die Menschen, die für das Verbot von Killerspielen sind sollten sich lieber mal mit dem Leben der Amokläufer beschäftigen. Sie sollten sich die Schulen ansehen, denn das ist das eigentliche Problem. Was da so abgeht eh. Schuld sind die Schulen ( mitsamt schülern und lehrer ) und die Gesellschaft !!! |
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| Gesperrt Registriert seit: 08.07.2009
Beiträge: 12
| In diesem Sinne sollte man vielleicht auch die Militärs abschaffen, weil.. da wird man auch auf das unmenschliche trainiert .. und Autos sollte man ebenfalls abschaffen. Verpesten ja nur die Luft und bringen die Leute zum PC-Spielen, weil man draussen kaum mehr atmen kann Ironie beiseite.. aber wenn Gewaltspiele wirklich zu einer mühsamen Debatte werden (bzw. geworden ist).. können wir Spieler gerne auch "Vergleiche" miteinbeziehen. Und die Politik in Sache Spiele ist ja alles andere als "neutral" seitens der Politik! Ich warte immernoch auf die 20-30 jährigen "Neuzeitpolitiker", welche wenigstens aus Erfahrung sprechen werden! |
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