Alt 04.07.2009, 11:15   # 1
News Flash
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Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 18.372
Von zwitschernden Gruppenleitern in Jugendcamps zur Twitter-Beichte

Markus mag sein Essen nicht, Ellen liegt nur im Bett: Der Reiseveranstalter RUF nutzt bei seinen Jugend-Reisen Twitter, um die Eltern zuhause über das Wohlergehen ihrer Kinder zu informieren. Da geht noch viel mehr, meint die Verkehrte Netzwelt.
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Diskussion zu: Verkehrte Netzwelt: Twitteresk
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Alt 04.07.2009, 11:34   # 2
Summsemann
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Ich kann nichts Schlechtes daran sehen, dass die Eltern ab und an mal schauen können, was die Kleinen tagsüber so getrieben haben. Ist doch ein netter Service.
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Alt 04.07.2009, 12:19   # 3
Bitbull
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Zitat:"Im Ernst: Langsam darf auch mal Schluss sein mit dem Hype ums Gezwitscher"

Wäre es Ihnen damit ernst gewesen, hätten Sie doch auf das Schreiben dieses Artikels verzichen können. Statt dessen machen Sie sich jedoch zum Erfüllungsgehilfen eines Hypes, den Sie beklagen. Nicht sehr stringent.
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Alt 04.07.2009, 16:35   # 4
Saladin
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Endlich mal eine sinnvolle Twitter-Anwendung. Und gerade diese nehmen Sie zum Anlass für diesen Artikel. Das muss ich nicht verstehen, oder ...
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Alt 04.07.2009, 21:10   # 5
Bananenhaupt
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Ich hab doch gar nichts gegen diese Twitter-Anwendung Das ganze ist im Text einfach nur auf die Spitze getrieben. Unter uns: Auch die Twitter-an-Gott-Nummer funktioniert nicht wirklich, Kita-Liveblogger gibt es nicht und das Personal von RUF-Reisen sitzt nicht in Wirklichkeit hinter Felsen und twittert an die Eltern der Reiseteilnehmer.


Viele Grüße
__________________
?
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Alt 06.07.2009, 16:55   # 6
grunzer
Hausmeister im Virtuellen
 
Benutzerbild von grunzer
 
Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 2.749
Solche Dienste können nur in der heutigen Zeit aufkommen...


Ich glaube, daß der Artikel auf etwas anderes hinaus will, als was hier in den Kommentaren beschrieben wird:

Es wird geglaubt, daß man mit technischen Mitteln (Überwachung) und oder Gesetzen (Vorschriften) den Tod und/oder Unfälle verhindern könnte.
Leider ist das nur eingeschränkt möglich!

Meine Eltern haben damals (kein Handy, kein Internet usw) gesagt "Ge Bua, bist gegen 6 dahoam!" Was dazwischen passiert ist haben sie höchstens erfahren, wenn ich erwischt wurde
Das ist heute auch noch so, bis auf daß die Kinder angerufen werden können (was bringt es, außer Lügen?!).

Als wir damals die ersten Urlaube ohne Eltern machten waren die ersten 2 Stunden des Urlaubs für die meisten nicht existent, da sie sich mit anderen 10-20 Jugendlichen um die wenigen Telephone streiten mußten um die gute Ankuft zu verkünden...
Meine Eltern haben gesagt "Wenn was ist, ruf an. Ansonsten erfahren wir schon was passiert ist."
bzw hatte ich immer meine Personalien bei mir, weshalb ich auch im Koma noch zu identifizieren gewesen wäre.
Weshalb also die Anruferei?!

Tja ja... So ist sie scheinbar die neue Welt.
Die bei solchen Kleinigkeiten anfängt und hoch bis zu Frau vdL und Herr S geht!

Paranoia regiert die Welt und die, die keine Angst haben werden als nicht fürsorglich eingestuft. Meine Eltern waren übrigens nie desinteressiert und haben sich super um mich gekümmert!

Danke für die Aufmerksamkeit
Grüße Grunzer
__________________
Lieber eine unsichere Freiheit
als eine sichere Diktatur !
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Alt 06.07.2009, 17:34   # 7
sn00py603
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Zitat:
Zitat von Summsemann Beitrag anzeigen
Ich kann nichts Schlechtes daran sehen, dass die Eltern ab und an mal schauen können, was die Kleinen tagsüber so getrieben haben. Ist doch ein netter Service.
Habt ihr kein Vertrauen in eure Kinder, das ihr sie auf ner Klassenfahrt oder im Ferienlager noch überwachen müsst? Lasst euren Kinder doch GPS Sender einpflanzen, dann wisst ihr immer und ganz genau wo die grade sind. Lasst eure Kinder doch Kinder sein, wenn se Mist bauen, werden sie´s schon merken.

Ich finde, das dieser Dienst zu weit geht. Auch Kinder haben Persönlichkeitsrechte und die wollen gewahrt werden. Unsere Kinder sollen Persönlichkeiten werden und nicht irgendwelche Nummern.
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Alt 07.07.2009, 15:11   # 8
atmyselfandyou
Gastposter
 
Anstatt zu twittern sollten PädagogInnen besser sehr aufmerksam sein und viel mit ihren "KlientInnen" reden,, ein Vertrauensverhältnis aufbauen und Überzeugungsarbeit leisten, damit nichts schlimmes passiert. Auf der Meta Ebene spielt sich meiner Meinung im Internet etwas Ahnliches ab, wie zu dem Zeitpunkt als die Fotografie erfunden bzw. populär wurde: man versucht sich über anscheinend objektive Fakten und Beweise Sicherheiten zu veschaffen, weil man kein Vertrauen mehr hat, zu Mitmenschen oder auch in eine größere Sache. Daraus resultiert eine Kontrollsucht und das ist eine schlimme Sache und der Menschen und Ihre Mitmenschen sehr leider können.


Hervorragende Sartire habe sehr gelacht!
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Alt 07.07.2009, 19:15   # 9
Bananenhaupt
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Benutzerbild von Bananenhaupt
 
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Zitat:
Zitat von atmyselfandyou Beitrag anzeigen
Hervorragende Sartire habe sehr gelacht!
Vielen Dank für das Lob und das Erkennen der Textgattung

Grüße
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Alt 09.07.2009, 14:52   # 10
Der Leiderist
Gastposter
 
Twitter wird sicher schon auf diese Weise gebraucht :/

Und die ganze Welt darf mitlesen und von privaten Dingen erfahren...
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