Alt 03.07.2009, 18:53   # 1
News Flash
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Spielsucht vor allem bei Jungen verbreitet

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, fordert eine Ausweitung der Therapiemöglichkeiten für Online-Süchtige. Auf ihrer Jahrestagung warnt sie zudem vor der wachsenden Zahl der abhängigen Computerspieler.
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Diskussion zu: Drogenbeauftragte: Mehr Hilfe bei Online-Sucht nötig
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Alt 03.07.2009, 20:07   # 2
Piratenbraut
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"Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen"? Alles klar, dann ist das Murks. Diese Fanatiker sind moderne Hexenjäger die einen Privatkrieg gegen das ihnen unbekannte führen. Früher war es mal der Rock'n'Roll, jetzt müssen Spiele (!) dran glauben. Was ist mit Skat und Doppelkopf? Oder gar Brauchtum wie Schützenfest?! Und die von mir genannten Spiele sind ohne Alkohol/Zigaretten gar unausstehlich. Aber nein, Pokemon und Tetris sind viel schlimmer. Genau.
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Alt 04.07.2009, 11:00   # 3
Thomas Hoyer
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Auch ich habe in meiner Jugendzeit extrem viel Computer gespielt. Mit 25 habe ich aufgehört, ich habe einen Abschluss als Informatiker, habe vier Jahre einen Laden geleitet und studiere jetzt Grundschullehramt. Ich glaube der Zusammenhang, zwischen Online-Sucht und dem Versagen im Leben ist an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht ist es nämlich genau anders herum. Vielleicht haben gerade Jungen keinen Erfolg in unserem wie ich finde zweifelhaften Schulsystem mit Selektion und Leistungsdruck und werden dann in die "Computerspielsucht" getrieben? Bei gleichen Untersuchungsergebnissen kommt man dann darauf, dass Ursache und Wirkung in einem völlig anderen Zusammenhang stehen. Die Schule muss endlich die Verschiedenheit der Menschen aktzeptieren und nicht Motivations- sondern Interessensgeleitet arbeiten. Dann werden die Jungen nicht mehr aus dem Unterricht ausgeschlossen und flüchten in die Onlinewelt. Warum nicht auch in der Schule spielen und das in den Unterricht einbinden? Vor 100 Jahren war es der Roman, der die Kinder verdorben hat, heute ist es das Computerspiel. Wacht auf, die Zeiten haben sich geändert.
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Alt 04.07.2009, 12:55   # 4
Einfach genial
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wer sich selber kaputt macht wird gepflegt und therapiert- auf kosten der Steuerzahler. Wer 40 jahre gearbeitet hat- soll bis 67 und bald bis 70 arbeiten- weil kein Geld da ist.
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Alt 04.07.2009, 14:10   # 5
antiTank
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Zitat:
Zitat von Thomas Hoyer Beitrag anzeigen
. Ich glaube der Zusammenhang, zwischen Online-Sucht und dem Versagen im Leben ist an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht ist es nämlich genau anders herum. Vielleicht haben gerade Jungen keinen Erfolg in unserem wie ich finde zweifelhaften Schulsystem mit Selektion und Leistungsdruck und werden dann in die "Computerspielsucht" getrieben? Bei gleichen Untersuchungsergebnissen kommt man dann darauf, dass Ursache und Wirkung in einem völlig anderen Zusammenhang stehen.
Die süße kleine Sabine hat wieder Großes vor. Aber, um das mal klarzustellen, es geht im allgemeinen um online-Sucht und keineswegs ausschließlich um Computerspiele. Also, bevor Gastposter das wieder einwerfen, auch wir sind gemeint damit, gleichgültig, ob jemand von uns außerdem noch spielt oder eben nur im Internet surft.
Nun hat man als Politiker schon in jungen Jahren so gut wie keine Möglichkeit, noch anderen Hobbys neben der Arbeit an der eigenen politischen Karriere nachzugehen (so jedenfalls meine eigene Erfahrung und damit Grund, der Politik den Rücken zu kehren). Das dürfte auch der Grund dafür sein, daß diese dann später von dem Medium "Computer" und anderen neuen Dingen wohl weniger Ahnung haben als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das beweisen Umfragen, Talkrunden und mehr.
Bei einer Schaden/Nutzen-Analyse sollte man auch nicht vergessen, daß der Computer heute sehr vielen alten und z.T. auch jungen Menschen sehr viel gibt: Ich habe vor einigen Jahren einen älteren, querschnittsgelähmten Menschen ein klein wenig in die Materie eingewiesen. Er war während der meisten Zeit des Tages allein. Die ihm dann plötzlich gegebene Möglichkeit, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten, hat ihm -da bin ich mir völlig sicher, zumal er es auch wörtlich so herübergebracht hat- eine ganze Menge an Lebensqualität zurückgegeben.
Übertreiben kann man schließlich alles, ob Spielen, Fernsehen, Lesen oder sonstiges. Es wird immr Menschen geben, die nicht das richtige Maß finden.

Gruß
antiTank
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Alt 04.07.2009, 15:58   # 6
Miri1982
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...ich frage mich immer warum man soetwas erforschen muss, schon der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, wenn etwas Spass macht und man es stets und ständig konsumiert und darüber hinaus sich aus der normalen Welt abkapselt, man süchtig ist, egal ob Spiele, Internet, Drogen, Schokolade und um nicht die des Volkes Liebling zu vergessen, der Alkohol. Es liegt wohl in der Natur des Menschen zu übertreiben. Nicht Neues.

Jedoch regt mich so langsam auf, dass sich der Staat immer überall einmischt. Was soll das? Die sollten sich mal um ihre wirklichen Pflichten kümmern, ich denke es gibt da viel schwerwiegendere Probleme, vielleicht sollten sie sich darum bemühen, dass verbesserte Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche entstehen, damit sie nicht vor dem Computer hocken. Wo werden denn heute noch Jugendvereine gefördert und staatlich unterstützt.

Aber nein lieber diskutiert man jetzt darüber, Onlinespiele für Jugendliche zu sperren.
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Alt 05.07.2009, 19:18   # 7
Torque
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Alles, was sich eine Parallelwelt sucht und nicht nach Maßstab an der vorgeschriebenen Gesellschaftsform teilnimmt, ist also krank? Ich frag mal ganz ehrlich, was ist da wohl krank? Was bitte, macht denn dann im Leben nicht süchtig?

Und was ist mit der Sucht nacht Gesellschfatsformen?
Man sollte alle, die meinen anderen vorzuschreiben zu wollen, was normales LEben und Tuen ist, als Kranke anerkennen.
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Alt 06.07.2009, 09:11   # 8
Schneesturm
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World of Warcraft verbieten für unter 18jährige! Jawoll! Lieber die kids unternehmen mal wieder was: Koma-Saufen, Flatpartys, Leute klatschen! - irgendwie liegt das Problem wohl doch anders geartet - WoW hat übrigens eine von den Eltern einstellbare maximale Wochenstunden-Spielzeit. Die Eltern kümmern sich nicht drum? Oh, vielleicht ist ja DAS das eigentliche Problem?

Also lieber verbieten! ( /ironie off )
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Alt 06.07.2009, 11:09   # 9
reinerzufall
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Hallo, ich bin wirklich froh, dass sich das Thema Sabine Bätzing im September erledigt haben wird. Danach werden hoffentlich Menschen mit einer gesunderen Lebenseinstellung Politik betreiben. Was Sabine Bätzing betreibt, grenzt ja schon an Hexenjagd.
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Alt 06.07.2009, 13:52   # 10
antiTank
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Ich denk mal, die kleene Sabine will sich bestimmt noch weiterbilden. Die haben sie doch direkt von der Schulbank geholt. Geben wir ihr doch vielleicht nochmal ne Chance, wenn sie in ein paar Jahren mal wiederkommt, vielleicht bringt sie dann auch etwas Lebenserfahrung mit.
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