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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 18.372
| Wer illegal Dateien tauscht wird aus dem Internet ausgeschlossen "Three-Strikes-and-Out!" Die alte Baseball-Regel gilt jetzt auch in Frankreich. Wer zum dritten Mal beim illegalen Tausch von urheberrechtlichen geschützten Dateien erwischt wird, dem droht eine Sperre des Internetzugangs für ein Jahr. Lesen Sie den ganzen Artikel » Werbung Diskussion zu: Frankreich: Internetsperren für Filesharer beschlossen |
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| | # 5 |
| Registriert seit: 12.04.2009
Beiträge: 4.717
| Kontrollierte zentrale Keyserver (durch Behörden kontrolliert oder von der Telekom) (beim ed2k-Netz z.B. würden die ähnlich der jetzigen Edonkeyserver funktionieren, die Keys bestehend aus Filehash&Filesize), auf die nur Lizenzinhaber Schreibzugriffsrechte hätten über Lizenzinhaber-bezogene protokollierte Zugangskonten. Jegliche Clientsoftware müßte (vermutlich per Gesetz) verpflichtend, bevor ein Download beginnen könnte, den jeweiligen Key mit einem Server abgleichen. Die Lizenzinhaber könnten jederzeit beliebige Keys auf den Servern eintragen, was protokolliert würde. Natürlich dürften sie nur Keys zu Dateien eintragen, zu denen sie die Rechte besäßen. Tragen sie jedoch Dateien ein, zu denen sie keine Rechte besitzen (und stellen das durch einen schnellstmöglichen Download nicht fest, zwecks gegebenenfalls Löschung des zu Unrecht eingetragenen Keys), wäre das im Protokoll nachvollziehbar und entsprechend müßten Bußgelder gezahlt werden, sobald solche Fälle bekannt werden (und das würden sie auch recht schnell). Vorteil: Sobald Kontrollberechtigte der Lizenzinhaber (z.B. die jetzigen Keylogger) mutmaßlich illegale Dateien im Netz feststellen würden (und das ist innerhalb weniger Stunden je Datei möglich, meistens schon innerhalb einer Stunde), könnten diese Keys sofort auf dem/den Lizenzserver/n eingetragen werden (die weitere Verbreitung wäre dadurch unmittelbar blockiert), und die verdächtige Datei runtergeladen, überprüft und der Releaser könnte gegebenenfalls gezielt zur Rechenschaft gezogen werden. Der "normale" Filesharer, der keine Releases illegaler Dateien einstellt, bräuchte somit auch keine Angst vor Abmahnungen zu haben, auch wenn er bei der Dateiauswahl illegale Dateien auswählen sollte. Natürlich kann es so immer noch zu illegalen Downloads kommen, innerhalb des Zeitraumes vom Release bis zur Blockade. Das sollte aber gegenüber der jetzigen Situation keine Relevanz haben. -- Die Kosten-/Nutzenrechnung spricht eindeutig für eine solche Lösung. -----Doppelpost zusammengeführt am 13.5.2009 um 12:47:29----- Diese "Idee" ist natürlich nur grob und kann an vielen Stellen verfeinert werden (länderabhängige Keys, Lizenzbedingungs-abhängige Keys (z.B. Download möglich, aber Upload nur von bestimmten IPs), wegen immer weiter steigender Bandbreite könnte man per Gesetz für die ersten 4 Stunden des Downloads einer Datei eine Downloadrate von maximal z.B. 8 KByte/Sekunde festlegen und die Uploadrate für diesen Zeitraum auf 0 KByte/Sekunde begrenzen, damit den Lizenzinhabern ausreichend Spielraum gegeben wird, einen illegalen Release schon in der Startphase festzustellen, bevor größere Stücke verteilt wurden). |
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| | # 6 |
| Gastposter | Sorry Frank: die Idee hat keinen wirklichen Taug, wenn die Dateien verschlüsselt werden. Denn dann kann gar nicht überprüft werden, ob die Dateien etwas illegales enthalten. Im übrigen verstößt das an mehreren Punkten gegen den Datenschutz. UND es hillft gegen eine Sache gar nicht, nämlich, wenn jetzt wie z.B. PirateBay diverse VPN-Netze aufgebaut werden, über die dann munter getauscht werden kann. Dann ist soweiso der Ofen aus. Verbieten kann man die VPN Netze auch nicht, denn dann müsstest du auch z.B. Onlinebanking/SSL generell verbieten. Kurz und gut: eine wirksame Kontrolle von Filesharing wird in Zukunft immer schwieriger werden. Die Know-How-Träger im Hintergrund sind zu gut ausgebildet und ideologisch (von Open Access angefangen bis hin dann zu Kopimi) zu überzeugt von ihrem Handeln. Das einzige was helfen würde, wäre ein gesellschaftliches Umdenken, aber das ist auf breiter Front nicht zu erkennen. Johannes |
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| | # 7 | ||||||
| Registriert seit: 12.04.2009
Beiträge: 4.717
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Die Lösung, die ich beschrieben habe, betrifft das Internet - ein offenes Netz. Natürlich können im Internet über VPN virtuelle geschlossene Netze aufgebaut werden. Die bekämen die Keylogger aber heutzutage auch nicht auf den Bildschirm. Zitat:
Die Problematik geschlossener Netze ist völlig losgelöst von der Problematik von Filesharing. Natürlich kann innerhalb eines geschlossenen Netzes auch Filesharing betrieben werden. Dazu hab ich ja soweit alles gesagt. Zitat:
Zitat:
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| | # 8 |
| Hardwareklempner Registriert seit: 11.02.2006
Beiträge: 1.666
| Die großen Fische fangen sie mit dieser Maßnahme nicht. Auch Nutzer die seit Jahren Filesharing betreiben dürften nicht ins Netz gehen und so trifft es wohl nur die technisch nicht so versierte Allgemeinheit. Das ganze ist vergleichbar mit zu schnell fahren. Ich habe mal gehört, dass nur eine von 500 Geschwindigkeitsübertretungen auch eine Strafe nach sich zieht. Beim unsicheren Filesharen ist die Gefahr jedoch mittlerweile weitaus höher. Raser die sich etwas mit der Technik auskennen fahren zudem mit Radardetektoren um nicht den Führerschein zu verlieren. Ich bin seit jeher für eine Kulturflatrate, weil verhindern kann man Filesharing ohnehin nicht. Man macht es nur zu einem ähnlich profitablen Geschäft für die Mafia wie es Drogen schon sind und dann wird die Sache noch schwerer in den Griff zu bekommen sein. Auch die Server von bekannten illegalen Torrent-, One-Click-Hoster-Seiten könnte man bei veränderter Rechtslage abschalten. An diesen Stellen sollte man eher den Hebel ansetzen. Der Klang und das Feeling im Kino sind ohnehin nicht mit jenem vor dem heimischen Rechner vergleichbar. Musiker verdienen zudem das meiste Geld mit Konzerten. Eine wirkliche Gefahr sehe ich unter Umständen bei den ebooks.
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| | # 9 |
| Gastposter | Vorschlag, um das "Problem" ein für alle mal zu beseitigen: Das Übel bei der Wurzel packen. Wenn irgendwelche vor Geld strotzende Industriemoguln der Meinung sind, es gäbe so etwas wie illegale Dateien, warum werden die denn dann nicht verboten, wenn sie doch so illegal sind. Also Musiker und Regisseure, die Kunst mit Geldgötzenkult verwechseln und sich deshalb von der Film- und Musik"industrie" prostituieren lassen (sprich "illegale" Dateien herstellen), sollten doch lieber prophylaktisch in Gewahrsam gesteckt werden, bevor sie den Teil der Menschheit, die das globale Kommunikationsnetz für ernsthafte Dinge benutzt, durch Generalverdacht in Gefahr bringt. Dateien sind Zahlen, nicht mehr und nicht weniger. Keine einzige MP3 Datei, kein einziger avi Film ist irgendwas anderes als eine schlichte Zahl...Wenn Zahlen aber patentierbar sind, wem gehört dann die 2? Und die 14? Bei der 666 habe ich ja einen Verdacht, aber wenn wir daran glauben, dass die MAthematik vor dem Menschen da war (evtl. von Gott ...), führt wohl kein Weg dran vorbei, anzuerkennen, dass "Künstler" nun mal keine Schöpfer sind. Jede Zahl, die sie "erfinden" können, ist bereits seit Anbeginn aller Zeiten vorhanden gewesen (Wenn wir an so was wie einen Anfang aller Zeiten glauben, aber jetzt verlieren wir langsam das Thema, glaube ich... Die Revolution wird kommen und sie wird siegen!!! Vergelts Gott! |
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| Registriert seit: 06.09.2007 Ort: Berlin
Beiträge: 495
| Zitat:
Deine DNS könnte man auch als Zahl kodieren. Dennoch bist du etwas besonderes und nicht einfach nur eine schlichte Zahl. Zitat:
Der Maler Paul Klee hat mal gesagt: "Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar." Mit etwas Mut kann man hier einen Vergleich ziehen: Der Künstler bildet keine Zahlen ab, sondern er macht bestimmte Zahlen sichtbar, indem er sie im unerschöpflichen Zahlenraum aufspürt. Eine ganz andere Frage ist dann die nach der Weitergabe und Veröffentlichung solcher besonderen, einmal aufgefundenen Zahlen. Welche Rechte hat der Zahlenfinder durch seinen Suchprozess an dieser bestimmten Zahl erworben? "Keine" als Antwort erscheint mir da zu einfach. | ||
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