Alt 30.04.2009, 19:46   # 1
News Flash
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Weil Google zum Buchmonopol werden könnte, laufen deutsche Verlage Sturm

Google arbeitet daran, Millionen Bücher zu digitalisieren und online zur Verfügung zu stellen. Deutsche Verlage streiten sich deshalb mit Google in den USA vor Gericht. Sie fürchten, dass Google im digitalen Buchmarkt eine Monopolstellung einnimmt.
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Diskussion zu: Streit Buchsuche: Deutsche Verlage gegen Google
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Alt 03.05.2009, 10:12   # 2
Gunnar
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Also, ich finde das ja schon ein starkes Stück: da verkehrt Google das Urheberrecht - erst wird dagegen verstoßen und dann müssen die Bestohlenen auch noch von sich aus bei Google bis 2011 melden, dass sie mit dem Verstoß nicht einverstanden sind. Schlimm finde ich, wie oberflächlich die meisten Medien in Deutschland hierüber berichten. Alle, selbst Spiegel-Online, plappern davon, es handele sich ja vorwiegend um vergriffene Bücher - doch keiner, bis auf netzwelt, schreibt, was darunter Google versteht. Danke netzwelt für die Aufklärung. Selbst mir als Lektor eines großen Verlages war das bislang so nicht klar.
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Alt 03.05.2009, 15:16   # 3
antworter
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Googles Praktiken sind hier wie auch in anderen Bereichen sicher als grenzwertig anzusehen. Andererseits bedient Google hier mal wieder als erster eine vorhandene Nachfrage.
Gerade der deutsche Boersenverein zeigt mit der Aussage ueber das Einscannen als staatliche Aufgabe wie man sich totdiskutieren kann ohne voran zu gehen. Wenn es nach dem Boersenverein geht wird die Digitalisierung nie geschehen, vielleicht weil man die Moeglichkeiten nicht erkennt oder weil man es einfach nicht versteht.
In diesem Sinne muss man Google zu gute halten das eine, meiner Meinung nach, wuenschenswerte Entwicklung hin zu einer umfassenden Digitalisierung und damit Sicherung von Schriften vorangetrieben wird.
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Alt 03.05.2009, 15:36   # 4
Alex_T_E
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Meiner Meinung nach ist es nach wie vor wichtig das Urheberrecht zu schützen. Allerdings ist der enorme Zugang zu diverser vollständiger Fachliteratur in Buchform sehr nützlich für z.B. Studenten, da man neben den Recherchen auch zu Hause sofort das Buch einsehen kann. Was wäre denn der Unterschied, ob ich zu der lokalen Bibliothek gehe und mir das buch bestelle, oder ob ich es in einer Internet - Bibliotek einsehe?
Ich hoffe daher, daß nicht wieder ein reines Verbot in Deutschland geltend gemacht wird, sonder vielmehr auch die Möglichkeiten gesehen werden, wie man es z.B. in Bildungsmaßnahmen integrieren kann.
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Alt 04.05.2009, 21:46   # 5
Lampenschirm
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Das Ding ist doch schon fast ein Jahr alt. Nur die Spruchreife ist aktuell. Das ist auch der Grund, warum Spiegel-Online nicht darauf eingeht. Das sind halt doch andere Leser. Wenn jemand bei einem Verlag arbeitet und das ganze Google-Drumherum nicht versteht, hat einfach einen falschen Job inne. Zeit zum Nachlesen hatte der gute Mann ja, oder sehe ich das falsch? Ist doch klar, dass der Börsenverein und Co. Sturm laufen. Die haben ja auch ganz andere Interessen zu verfolgen. Der Artikel ist schlecht und einseitig geschrieben. Was sagt Google zum Beispiel zu diesem Thema? Wie halten es einzelne Autoren. Es werden ja nicht alle etwas dagegen haben!

Nene....das war und ist eine glatte 6!

Lampenschirm
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Alt 05.05.2009, 20:01   # 6
Lichtaus
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scheinbar haben Sie vergessen Ihr Licht anzuknipsen. Ich selbst bin Schriftsteller seit vielen Jahren, habe viele Bücher publiziert - und sehe meine Rechte hervorragend durch die Verwertungsgesellschaft Wort, wie den Börsenverein des Buchhandels, vertreten. Auch mein Verlag ist Mitglied im Börsenverein. Beide Organisationen kümmern sich sehr gut um die Autoren-Rechte. Was die Autoren sagen, ist allein deshalb schon klar, da die VG Wort alle um Abstimmung geben hat. Deshalb müssen einzelne Autoren von netzwelt auch nicht unbedingt zitiert werden. Außerdem wurde ja erst gerade im Heidelberger Appell in einem Schreiben an den Bundespräsidenten klar gemacht, dass die Autoren gegen die Allmacht von Google auch im Buchmarkt sind.

Zu guter Letzt: Wieso sollte netzwelt im Text Google nochmal zitieren? Was Google zum Thema sagt, ist ja vor Gericht ausführlich besprochen worden. Was Google will, ist bekannt und geht aus dem Text klar hervor. Der Text kann nur so einseitig sein, wie es das Thema ist. netzwelt schildert die Situation - nicht mehr und nicht weniger. Ein weiteres Google-Zitat stellt da kein Mehrwert für den Leser, für mich, dar. Aber wie schön, Lampenschirm, dass Sie sich hier auch mal groß vorkommen dürfen und Noten vergeben. Dabei verzichte ich, Sie nach Ihren Schulnoten zu fragen. Wie ein Alphatier wirken Sie jedenfalls nicht. Ich möchte netzwelt zu dem kompetenten Text gratulieren. Danke!
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