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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 19.943
| Dorf im Vereinigten Königreich wehrt sich erfolgreich gegen Street View Tumultartige Szenen in der englischen Grafschaft Buckinghamshire: Als Googles Street View Auto um die Ecke biegt, hindert eine Menschenkette den Kleinwagen mit der riesigen Kamera des Internet-Konzerns an der Weiterfahrt. Lesen Sie den ganzen Artikel » Diskussion zu: Verkehrte Netzwelt: Geballte Fäuste gegen Google Street View |
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| Gastposter | So ein Schwachfug. Mit dem Argument das Einbrecher dies zu ihrer Tatvorbereitung benutzen könnten wird allen anderen Personen ihr Informationsrecht vorenthalten. Mit dem gleichen Argument könnte oder müsste man so vieles verbieten. Kann denn der Einbrecher nicht auch zur Tatvorbereitung sich ganz einfach selbst vor Ort umschauen, oder käme in diese "guten Gegegenden" sonst keiner hin? Oder müssen nur die "guten Gegenden" geschützt werden? Alle "armen Gegenden" dürfen weiter gefilmt werden, obwohl dort mindestens genau so viel eingebrochen wird. Seit wann ist filmen in der Öffentlichkeit verboten. Dann dürften alle ihre Digitalkameras nur noch zu Hause benutzen in den eigenen vier Wänden. Mir sind die Googlefahrzeuge diese Woche auch vor unserer Haustüre begegnet. Ich habe überhaupt nichts dagegen. Im Gegenteil, wenn ich nach einer Addresse recherchiere, dann kann ich mir einen Eindruck von der Gegend machen ohne vorher aufwändig dort hinzufahren. Das hilft bei der Immobiliensuche genauso, wie bei der Recherche nach Orten die man in der Vergangenheit schon einmal besucht hatte, z.B. um zu sehen was sich dort verändert hat. Dasselbe Geschrei hatte man auch schon damals bei den sogenannten "Telefonnummern-CDs" gemacht. Außerdem hat ja jeder die Möglichkeit sich löschen zu lassen. Nur die Garantie, das in Zukunft bei ihm nicht eingebrochen wird, hat er dadurch trotzdem nicht. |
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| | # 6 |
| Gastposter | Wenn es Google nicht gäbe würde jeder der Lust hat sich das Haus anzusehen, sich einfach mal persönlich vor Ort ein Bild machen, das läßt sich höchstens in kommunistischeb Diktaturen wie Kuba und Nordkorea unterbinden. Und Einbrüche gab es auch schon lange vor Google. Wer einen solchen planen möchte, geht einfach am Haus vorbei und schaut zur Seite oder macht mit der Kamera im Vorbeifahren ein Bild vom Objekt der Begierde Da könnte man genauso gut pauschal jeden Kamerabesitzer des geplanten Einbruchs verdächtigen und Kameras gänzlich verbieten oder das "Vorbeigehen und zur Seite auf ein Haus schauen" vorsorglich unter Strafe stellen. Es gibt Hinweise, dass einige Einbrecher bei ihren Beutezügen "Schuhe" trugen, also sind nach dieser Logik wohl die Schuhhersteller Schuld an zahlreichen Einbrüchen und durch ein generelles Verbot festen Schuhwerks könnte man die Zahl von Einbrüchen senken? |
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| | # 8 |
| Gastposter | Der Einbrecher kann die Taschenlampe getrost zuhause lassen, schließlich kennt er ja dank Streetview schon jedes Regenrohr und jeden Fenstersims auswendig. Und da wir gerade dabei sind: Autos, Stadtpläne, Taschenlampen ... alles potentielle Einbruchswerkzeuge, die schleunigst verboten gehören. |
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| | # 9 |
| Hardwareklempner Registriert seit: 11.02.2006
Beiträge: 1.667
| Statt einfach nicht aufzufallen haben die Leute dieser Ortschaft genau das Gegenteil gemacht und Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und nun weiß jeder, dass die Leute wohlhabend sind. Fazit: Noch mehr Einbrüche in den nächsten Monaten, aber sicher nicht wegen Google, sondern weil es schlicht die falsche Reaktion war.
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| | # 10 | ||
| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.756
| Zitat:
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| | # 11 |
| Gastposter | Auf Privatsphäre bestehen nur Menschen, die was zu verheimlichen haben oder welche die mit sich selbst uneinig sind, ihnen irgendwas peinlich ist etc. Das was google da leistet ist einen großartige Sache und diese sollte nicht durch solche paranoiden Menschen zerstört oder eingeschränkt werden können! |
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| | # 13 |
| Gastposter | tja, das geht wohl in die selbe Richtung, wie : "ich habe nichts dagegen, dass mein Telefon angezapft werden kann, schliesslich habe ich ja nichts zu verbergen. Dahinter steckt meiner Meinung nach eine Mischung aus hirnloser Akzeptanz von Allem und Obrigkeitshörigkeit. Kein Wunder also dass die Leute aus England als komisch empfunden werden. Wenn wir dann irgendwann zufällig den Klopapier-Vertreter vor der Tür stehen haben, wenn unser Klopapier alle ist, sind wir doch einfach froh über den Nahtlosen Informationsfluss.... |
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| | # 14 | |
| Plaudertasche Registriert seit: 18.01.2007 Ort: zwischen den Donks
Beiträge: 8.756
| Zitat:
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| | # 15 |
| Gastposter | hehe, dann rennt mal los und attackiert die Immobiliengeschäfte, denn manche haben sogar Bilder von der Innenarchtektur eurer Bauten Oohh! und die Bauämter... Beseitigt am Besten auch die Info-büros, mit ihren "Geheimwissen über die histroisch-geographischen Daten eurer Stadt" und vergesst nicht die Bücher zu verbrennen-GANZ WICHTIG, falls die Mehrzahl von euch noch weiß, wozu sie da sind und vor Allem was man in den "Dingern" alles finden kann. "Beschützt uns vor dem "Bösen"! und bitte vergesst nicht das zu tun was ihr am Besten könnt, die "Highlights" euerer Errungenschaften auf der Homepage, dann natürlich auf "Myspace" und sonstigen anonymen & diskreten "Community-Portalen" auszustellen. Husch husch, keine Zeit verlieren! THAN "Google is watching YOU!" -----Doppelpost zusammengeführt am 19.4.2009 um 18:02:40----- (Nachtrag) muss zugeben, mein Beitrag enthält ein nicht geringes Maß an Ironie und Sarkasmus, im Bezug auf das Verhalten der "liberlisiertdenkenden" Gesellschaft, proeziert durch die Massenhysterie und sich in der Herde übertragende Empörung über die, für uns alle, freizugänglichen Informationsressourcen und Innovationen. die religiöse Fraktion spricht hier, nicht unbegründet wie man sieht, von Blasphemie, was die Wissenschaft heuchlerisch als "Fortschritt & Entwicklung" kaschiert. wer sich jetzt fragt, was zum "Kuckuck" dieser Salat an Buchstaben bedeuten soll... demjenigen möge geholfen werden: ganz einfach, wer einem Googleauto im Bademantel hinterher fetzt, erregt seinerseits, das Aufsehen des öffentlichen Ärgernisses und ist eine Gefahr für alle Teilnehmer im Straßenverkehr. Wer zum gleichen Zeitpunkt "Ostereier" sucht oder Zeit mit seiner Familie verbringt, erspart sich das traurige "Google-Car"-Jump & Run- Game und damit auch die Gefahr von agelenkten Kraftwagenführern in einen "pathologischen Zustand" gebracht zu werden |
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| | # 17 |
| Gastposter | Technik ist ne tolle Sache.... aber: Ich glaube das eine große Anzahl von den Sateliten im All viel mehr "sehen" kann, als das was bei Google Earth für jeden von uns (jemals) zu sehen sein wird oder vorstellbar ist!! Mir macht da mehr Angst: Nicht zu wissen wer da alles (Personen/Gruppen) legal oder auch nicht, an genau DIESE Bilder/Daten (Live-View?) heran kommt. Als die Panoramabilder von Street-View, die DAGEGEN vermutlich als, na ja sagen wir mal "unscharf" und nach wenigen Monaten auch als "überholt" anzusehen" sind. |
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| street view, verkehrte netzwelt |
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