Alt 26.03.2009, 16:27   # 1
News Flash
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Geldstrafen für unerwünschte Anrufe - Verträge leichter widerrufbar

Für unerwünschte Werbeanrufe drohen bald Geldstrafen. Ein neues Gesetz erleichtert zudem den Widerruf von am Telefon geschlossenen Verträgen. Bundesländer, Teile der Opposition und Verbraucherschützer fordern noch härtere Strafen.
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Diskussion zu: Telefonwerbung: Bundestag setzt Werbeanrufen Grenzen
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Alt 27.03.2009, 02:14   # 2
schnippewippe
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Toll finde ich daran , dass jetzt auch Zeitungsabo widerrufen werden können.


Zitat:
– Verträge über die Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten sowie über Wett- und Lotterie-Dienstleistungen können künftig ohne Angabe von Gründen widerrufen werden, so wie es heute schon bei allen anderen telefonisch geschlossenen Verträgen möglich ist. Es kommt für das Widerrufsrecht nicht darauf an, ob der Werbeanruf unerlaubt war........Weiteres im Link
Man darüber freue ich mich jetzt aber echt.
Meine Tochter hatte da auch Erfahrung sammeln müssen. Hatte nie zugestimmt .Trotzdem wurde behauptet das sie ein Abo abgeschlossen hat. Da sie niemals ihre Kontodaten mitteilen würde , haben die auch bald aufgegeben zu schreiben.
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Alt 27.03.2009, 09:46   # 3
keawuttke
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Mir geht das nicht weit genug - denn: was spricht dagegen, zu verlangen, daß für umfangreichrere Verträge - gemeint ist nicht die Bestellung einer Pizza - der Vertragsabschluß nur auf Papier mit Unterschrift erfolgen kann?

Mir scheint die vielgepriesene "Erweiterung des Widerrufsrechtes" ein Kniefall vor den Lobbyisten der Callcenterbranche zu sein.

Es bleibt erlaubt, Kunden am Telefon über den Tisch zu ziehen und ihnen Verträge anzudrehen, die sie eigentlich nicht wünschen. Im Anschluß müssen die Kunden dann selbst aktiv werden, um diese Verträge wieder los zu werden.

Was soll das?

Die Bußgelder werden sich kaum durchsetzen lassen, weil es an Beweismitteln regelmässig fehlen wird.

Die Rufnummernübermittlung beschränkt sich bei den hier beobachteten Werbeanrufen übrigens auf die Angabe des Vorwahlbereiches... "o88" steht im Display.
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Alt 27.03.2009, 10:21   # 4
immorb
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Zitat:
Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
[...]
Man darüber freue ich mich jetzt aber echt.
[...]
Worüber freust du dich?über den Flickenteppich?
Telefonwerbung war auch bisher verboten...Und??
Rufnummer darf nicht mehr unterdrückt werden...Und,was macht der der kein Display am Telefon hast?
Was willst du,wenn die Nummer angezeigt wird, unternehmen?Die Nummern enden oft im Niemandsland.
Widerrufen..konnte man auch heute schon,aber wohin schickst du ihn?
Bei Telekommunikation-, Strom- oder Gasanbieter-Wechsel ist eine Unterschrift nötig.
Warum nicht bei jedem Vertrag?
Bußgeld in Höhe von €50.000.- Höchstgrenze? Warum orientierte man sich nicht an der Höchstgrenze für Ordnungsgelder der Zivilprozessordnung?> > €250.000.-?
Ps. Briefkästen können kein Bußgeld bezahlen.
Oder die Firmen melden Insolvenz an und beginnen eine neue Firma.

Der beste Schutz ist immer noch>> auflegen.

m.f.G.
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Alt 27.03.2009, 10:23   # 5
perdita
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stimmt auffallend, was keawuttke geschrieben hat!

meiner meinung nach sollten keine verträge am telefon geschlossen werden können! ein angebot per telefon und dann die verträge zur unterschrift zum kunden, das wäre der weg gewesen! so ist es jetzt wieder nichts halbes und nichts ganzes!

aber, ab sofort werde ich die leute ausfragen: welche firma? wo ist der sitz der firma? ...... allerdings werden die leute, die auch jetzt schon sehr frech reagieren, wenn man sie auf ihr fehlverhalten aufmerksam macht, diese auskünfte nicht geben. abschrecken lassen, werden sie sich allerdings auch nicht! wenn die rufnummer schon nicht übertragen wird, wie soll man sie denn dann fassen?
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Alt 27.03.2009, 12:00   # 6
schnippewippe
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Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen
Worüber freust du dich?über den Flickenteppich?
Telefonwerbung war auch bisher verboten...Und??
m.f.G.
Worüber ich mich freue steht ja wohl klar in meinen Post.
Zeitungsabo per Telefon darf jetzt widerrufen werden.
Sind genug angeschiessen worden und hatten keine Möglichkeit des Widerrufs.
Wieso soll ich mich nicht darüber freuen, dass man es jetzt widerrufen kann.
Zitat:
unabhängig von den Umständen des Einzelfalls – zwei Wochen oder einen Monat. Sie beginnt erst, wenn der Verbraucher eine Belehrung über sein Widerrufsrecht in Textform (etwa als E-Mail oder per Telefax) erhalten hat.
Meine Tochter hat es nie erhalten. So wird es wohl den meisten Kunden gegangen sein.
Wenn man diese erhält kann man darauf antworten.
Freue mich trotzdem darüber. Ich freue mich eben auch über kleine Schritte.
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Alt 27.03.2009, 17:14   # 7
kopfschüttel
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der ganze thread schildert nur die dummheit der allgemeinheit wieder!

schon mal jemand in dieser "expertenrunde" daran gedacht, dass in der call-center-branche 480.000 arbeitsplätze hängen- und zwar für leute die so keinen job bekommen würden (alleinerziehende mütter, renter, vorruheständler)...

na ja, dann haben wir eben anstelle der erwarteten 5mio arbeitslosen eben 5,5mio
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Alt 27.03.2009, 19:49   # 8
schnippewippe
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Zitat:
Zitat von kopfschüttel Beitrag anzeigen
der ganze thread schildert nur die dummheit der allgemeinheit wieder!

schon mal jemand in dieser "expertenrunde" daran gedacht, dass in der call-center-branche 480.000 arbeitsplätze hängen- und zwar für leute die so keinen job bekommen würden (alleinerziehende mütter, renter, vorruheständler)...

na ja, dann haben wir eben anstelle der erwarteten 5mio arbeitslosen eben 5,5mio
Ach und deshalb dürfen diese Mitarbeiter vom call-center andere Menschen anrufen und dann behaupten, sie hätten bei dem Gespräch ein Abo ( Vertrag ) abgeschlossen. Die dürfen mich also um mein Geld bringen.
Klar ist es bedauerlich das man die Arbeitnehmer für solche Zwecke missbraucht.
Bescheissen ist das aber trotzdem.
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Alt 27.03.2009, 20:08   # 9
perdita
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ich denke, es geht hier nicht um die seriösen callcenter! da gibt es unmengen, die es nicht nötig haben, sich in diesen topf werfen zu lassen! ruft man heute bei der kindergeldstelle an, oder bei der krankenkasse, bei einer bestellannahme und dergleichen mehr, hat man ein seriöses callcenter dran!

meine exschwippschwiegertochter hat aber mal für so einen ******** gearbeitet. von ihr weiß ich, dass schon der name, mit dem die sich teilweise melden eine lüge ist, von allem drum und dran mal ganz zu schweigen!
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Alt 27.03.2009, 20:14   # 10
immorb
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Zitat:
Zitat von kopfschüttel Beitrag anzeigen
der ganze thread schildert nur die dummheit der allgemeinheit wieder!
[...]
Was soll ich schreiben? Dein Posting gibt nur deine Dummheit wieder.
Zitat:
Zitat von kopfschüttel Beitrag anzeigen
[...]dass in der call-center-branche 480.000 arbeitsplätze hängen
[....]
Richtig,und die arbeiten ausnahmslos für die Briefkastenfirmenm die Leute in die Abo-Falle locken?
Zitat:
Zitat von kopfschüttel Beitrag anzeigen
und zwar für leute die so keinen job bekommen würden (alleinerziehende mütter, renter, vorruheständler)...
Upps... Rentner? Vorruheständler? sind die auf Jobsuche? Und die werden auch in der Arbeitslosenstatistik geführt?
Zitat:
Zitat von kopfschüttel Beitrag anzeigen
alleinerziehende mütter
Grundsätzlich;die sollten sich um die Erziehung der Kinder kümmern.
Zitat:
Zitat von kopfschüttel Beitrag anzeigen
na ja, dann haben wir eben anstelle der erwarteten 5mio arbeitslosen eben 5,5mio
1.) Ein grosser Teil der Call-Center laufen über Billiglohn-Länder,z.B. Indien.
(vergessen...Inder statt Kinder)
2.)Wegen der vermeintlichen Verschärfung der Auflagen bei Cold-Calls werden alle Mitarbeiter arbeitslos?
3.) Mir ist es schiet egal wieviel bei den Briefkastenfirmen ihren Job verlieren,wenn das Konzept der Cold-Calls Vergangenheit ist.

m.f.G.
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Alt 27.03.2009, 20:15   # 11
schnippewippe
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Ich dachte eigentlich das Jeder weiss , für welche callcenter das neues Gesetz
in Frage kommt.
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Alt 27.03.2009, 20:27   # 12
RBateman
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Nur sollte auch deutlich gemacht werden, dass es eine Unterscheidung zwischen den unerlaubten Werbeanrufen gibt (für die das Verbot gilt) und Anrufen zu Marktforschungszwecken, hinter denen keinerlei Verkaufsabsichten stecken und deshalb legitim sind.

Das Halbwissen der Bundesbürger hierbei ist erschreckend.
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Alt 28.03.2009, 10:58   # 13
immorb
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Zitat:
Zitat von RBateman Beitrag anzeigen
Nur sollte auch deutlich gemacht werden, dass es eine Unterscheidung zwischen den unerlaubten Werbeanrufen gibt (für die das Verbot gilt) und Anrufen zu Marktforschungszwecken, hinter denen keinerlei Verkaufsabsichten stecken und deshalb legitim sind.

Das Halbwissen der Bundesbürger hierbei ist erschreckend.
Deins aber auch.

Telefonanrufe zu Marktforschungszwecken,ohne vorherige Einwilligung,sind rechtswidrig.
Werbeanrufe zum Absatz von Waren/Dienstleistung sind nach § 7 UWG unzumutbare Belästigung.
Das Landgericht Hamburg hat diesen Grundsatz auf Marktforschung ausgedehnt.

Leitsatz:
3. Unverlangte Telefonanrufe zu Markforschungszwecken gegenüber Verbrauchern können wettbewerbswidrig i.S.d. § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG sein. Zwar handelt es sich bei derartigen Anrufen nicht um Werbung im eigentlichen Sinn dieser Vorschrift. Umfragen zu Marktforschungszwecken sind dem Begriff der Werbung i.S.d. des § 7 Abs. Nr. 2 UWG aber gleichzustellen, wenn sie von Marktforschungsunternehmen im Auftrag anderer Unternehmen durchgeführt werden und damit mittelbar der Absatzförderung dienen, insbesondere wenn Verbrauchergewohnheiten im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen der Auftraggeber erfragt werden.
Quelle: >> medien-internet-und-recht.de

LG Hamburg, Urteil vom 30.06.2006 - Az. 309 S 276/05
Zitat
Im Wege der einstweiligen Verfügung wird der Verfügungsbeklagten verboten, den Verfügungskläger
ohne dessen Einwilligung zu Marktforschungszwecken unter dessen Telefonanschluss xxx
nebst weiteren Endnummern 1 und 2 anzurufen oder anrufen zu lassen.
Zitat Ende

m.f.G.
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Alt 28.03.2009, 12:19   # 14
Kuerasser
Helferlein
 
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Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 1.856
Ich finde das Schnippewippe sich zu recht freut. Ich freu mich auch.

Wenn es auch kleine Schritte sind, die da erfolgen. Aber es geht zumindest in die richtige Richtung.

Alles was den Leuten aus der Nutzlosbranche die Abxxcke erschwert ist begrüssenswert.
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Alt 28.03.2009, 12:32   # 15
GreasySpoon
Administrator
 
Benutzerbild von GreasySpoon
 
Registriert seit: 09.03.2002
Beiträge: 2.731
Persönlich nerven mich derartige Anrufe, ich habe hier locker 10 im Monat allein von privaten Krankenversicherungen. Und wegen der Provisionsgeilheit der einzelnen Vertriebler rufen sogar die von meiner eigenen Krankenkasse bei mir an, um mir eine KK zu verkaufen.

Abgesehen davon sehe ich Marktforschungsanrufe natürlich als Belästigung an. Und natürlich wollen die auch etwas verkaufen, nur eben nicht heute.

Wir werden regelmäßig wegen Popups und Co "zur Sau gemacht" - die kann man wenigstens blocken - und wir lassen den Leuten die Wahl unser Angebot zu besuchen oder eben nicht. Aber die Anrufer, die nerven ohne meine Zustimmung.
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Alt 30.03.2009, 04:02   # 16
Drstrunck
 
Registriert seit: 27.04.2008
Beiträge: 128
Zitat:
Zitat von kopfschüttel Beitrag anzeigen
der ganze thread schildert nur die dummheit der allgemeinheit wieder!

schon mal jemand in dieser "expertenrunde" daran gedacht, dass in der call-center-branche 480.000 arbeitsplätze hängen- und zwar für leute die so keinen job bekommen würden (alleinerziehende mütter, renter, vorruheständler)...

na ja, dann haben wir eben anstelle der erwarteten 5mio arbeitslosen eben 5,5mio
Um mal einen weit verbreiteten Irrtum auszuräumen: In Call Centern, die auf Cold Calls spezialsiert sind, sitzen keine armen alleinerzeihende Mütter oder Hartz IV Empfänger, die ihre letze Chance wahrnehmen.
Die Leute die für sowas eingesetzt werden, sind einfach gierig und geldgeil (Motto: Vom Mäuschen zum Millionär in drei Monaten).
Das sich solche Erwartungen nicht erfüllen, kann doch, verdammt nochmal, nicht unser Problem sein.
Und mir kann auch keiner weiss machen, daß diese Leute nicht wissen, was sie da treiben.

Ich wünsche es Ihnen ja nicht, aber nehmen wir mal an, Sie würden von Inkassobetreibern mit unbegründeten Mahnschreiben bombadiert und die zuständige Behörde schreitet nicht ein, weil sie die Arbeitplätze nicht gefährden will. Wär doch toll, nicht?
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Alt 30.03.2009, 14:11   # 17
schnippewippe
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Video: Call-Center: Eine riesige Abzocke - Abzocke Anruf Betrug Deutschland Geld - Clipfish

Von Katzenjens
Lotto-Telefon-Beschiss
YouTube - Lotto-Telefon-Beschiss

Er sagt hier,dass man auch noch nach 6 Wochen das Geld von der Bank zurückholen lassen kann. Da keine schriftliche Einzugsgenehmigung erteilt wurde.
Da habe ich auch nicht gewusst.
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Alt 30.03.2009, 17:59   # 18
immorb
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Zitat:
Zitat von schnippewippe Beitrag anzeigen
[...]
Er sagt hier,dass man auch noch nach 6 Wochen das Geld von der Bank zurückholen lassen kann. Da keine schriftliche Einzugsgenehmigung erteilt wurde.
Da habe ich auch nicht gewusst.
Ist ja so auch nicht ganz richtig.
Die sechs Wochenfrist gilt.
Wenn eine derartige Behauptung ausstellt,dann sollte man sie erklären.
Es gibt ein BGH-Urteil das diese Frist in einem Fall für unwirksam erklärt (XI ZR 258/99),aber der BGH hält diese Sechs-Wochen-Frist nicht generell für unwirksam.
Ausserdem gibt es Fälle wo überhaupt keine schriftliche Einzugsermächtung vorliegen muss.
Z.B bei einer einmaligen Lastschrift von max.€ 50.-

Ps.
Hat man davon Kenntnis das das Lastschriftverfahren missbräuchlich angewandet wird,sollte man es der Empfängerbank melden.

m.f.G.
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Alt 30.03.2009, 19:48   # 19
Kuerasser
Helferlein
 
Benutzerbild von Kuerasser
 
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 1.856
I.d.R. gilt die 6 Wochenfrist, doch in begründeten Einzelfällen (dubioser Hintergrund) kann bis zu 6 Monate zurückgebucht werden. (Vereinbarung deutscher Banken zum Lastschriftverfahren) Vorraussetzung ist, dass das Konto des Einziehenden noch besteht.
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Alt 31.03.2009, 11:25   # 20
immorb
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Zitat:
Zitat von News Flash
10.000 Euro Strafe für unterdrückte Telefonnummer
Auch das ist eine Farce.
Es gibt schon lange Szenarien die das umgehen.
Durch eine Outbound-Kampagne spekuliert man auf einen möglichen Kundenrückruf.
Hierzu werden Kampagnen-Rufnummer geschaltet.
Das Call Center übermittelt dem Angerufenen nicht seine eigene Rufnummer, sondern eine Kampagnen-Rufnummer des Auftraggebers.
Die nötige Software für diese Art der Anrufe bieten Softwareunternehmen heute schon an.

m.f.G.
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