Tragbares elektronisches Lesegerät für Textdokumente, Musik und Fotos
Pünktlich zur Leipziger Buchmesse startet der Verkauf des Sony PRS-505. Das erste in Deutschland verfügbare elektronische Lesegerät zeigt aber nicht nur E-Books an. Das Gerät ist praktisch, kann aber noch einige Nachbesserungen vertragen. Lesen Sie den ganzen Artikel »
Wenn ich aber für solch ein eBook gleich viel bezahlen soll wie für das gedruckte Exemplar, dann habe ich kein Interesse. Hinzu kommt, dass ich das Buch ausleihen kann so oft und an wen ich will. Und ein eBook?
Es scheint, dass die Buchbranche in die gleiche Abzockerei, Bevormundung und Geldgier verfällt wie zuvor schon Musik- und Filmindustrie.
...aber auch hier wird es Raubkopien geben und das "Geschäft" damit wird blühen. Selber Schuld Ihr "lieben" Verlage.
11.03.2009, 16:37
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3
hamicado
Gastposter
So unnötig wie ein Kropf - diese eReader.
Zuhause schmökere ich lieber in einem richtigen Buch und unterwegs habe ich mein Netbook dabei. Wo ist da der Mehrwert?
Zumal ein Netbook in der gleichen Preisklasse zu haben ist und wesentlich mehr kann.
11.03.2009, 16:41
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4
VigarLunaris
Gastposter
Die eBooks sind günstiger als die gedruckten Auflagen. Zumindest bei der Amazon-Lösung "Kindle 1 / 2" hat man einen entsprechenden GPRS Zugang implementiert.
D. h. man kann die Bücher kostenlos auf der Seite von Amazon.de/com auswählen und "probelesen" und erhält das Buch dann als Datenpakete kostenfrei übertragen. Zum Vergleich, ein normales Buch (600 Seiten) übertragung in ein Handy kostet je nach Vertrag zwischen 2,50 - 3,00 Euro.
Dazu kommt noch ein gewaltiger Preisnachlass. So kostet dann z. B. ein Stephen King Werk in gedruckter Form ( Softcover ) 19,90 Euro als Kindledownload dann "nur" noch 14,90 Euro. Die 3,00 Euro für die Übertragung noch gerechnet ist das schon ein guter Nachlass für den Print.
Des weiteren werden die Bücher beim Anbieter mitgelagert.
Z. b. bei Verlust des Kindle / Datenbeschädigung und/oder Verlust der Dateien kann man die Bücher IMMER wieder nachladen.
So gesehen hat man mit einem eBook eine gewaltige Menge an Vorteilen. Von dem Service des Vorlesens / Leichtigkeit des Geräts / dauerhaftigkeit mal ganz zu schweigen. Rund um die Uhr neue Bücher beziehen können in Sekundenschnelle erhalten.
Ich denke das eBook schon ein Punkt ist der das Lesen in Zukunft wahrlich ändern wird.
Star Trek welcomes you, wurde ja auch mal Zeit.
11.03.2009, 17:24
#
5
capa
Redakteur
Registriert seit: 26.02.2008
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Beiträge: 165
Zitat:
Zitat von hamicado
So unnötig wie ein Kropf - diese eReader.
Zuhause schmökere ich lieber in einem richtigen Buch und unterwegs habe ich mein Netbook dabei. Wo ist da der Mehrwert?
Zumal ein Netbook in der gleichen Preisklasse zu haben ist und wesentlich mehr kann.
Hallo hamicado!
Jeder muss selber wissen, was ihm besser gefällt. Ein Buch auf Papier oder eines in elektronischer Form.
Mit Netbooks sind die Reader wie der PRS-505 von Sony nur bedingt zu vergleichen. Sie sind für eine ganz andere Tätigkeit gedacht. Ich kann nur sagen, dass ich mir eher ein Buch im PDF-Format auf dem PRS-505 durchlese als auf einem Netbook. Falls ich nicht sowieso zur gedruckten Version greife.
Die eBooks sind günstiger als die gedruckten Auflagen. Zumindest bei der Amazon-Lösung "Kindle 1 / 2" hat man einen entsprechenden GPRS Zugang implementiert.
D. h. man kann die Bücher kostenlos auf der Seite von Amazon.de/com auswählen und "probelesen" und erhält das Buch dann als Datenpakete kostenfrei übertragen. Zum Vergleich, ein normales Buch (600 Seiten) übertragung in ein Handy kostet je nach Vertrag zwischen 2,50 - 3,00 Euro.
Dazu kommt noch ein gewaltiger Preisnachlass. So kostet dann z. B. ein Stephen King Werk in gedruckter Form ( Softcover ) 19,90 Euro als Kindledownload dann "nur" noch 14,90 Euro. Die 3,00 Euro für die Übertragung noch gerechnet ist das schon ein guter Nachlass für den Print.
Hallo VigarLunaris!
Das Problem an deinem Beispiel ist, dass Amazon den Kindle noch nicht in Deutschland anbietet und damit das ganze Szenario von Büchern über Mobilfunk in diesem Land reine Theorie ist. Der Reader von Sony ist das derzeit einzige verfügbare buchähnliche Lesegerät für E-Books. Zudem bietet Amazon.de aktuell überhaupt keine E-Books an.
Auch die Preisgestaltung ist hypothetisch. Für gedruckte Bücher gilt die Buchpreisbindung. Ob sie auch für Bücher ein elektronischer Form gilt ist noch nicht definitiv geklärt. Bei Libri, dem Buchgroßhändler der auch den PRS-505 vertreibt, ist ihr Preis aber genauso hoch wie der für die gedruckten Ausgaben.
Das mag nicht jeder sinnvoll finden, ist aber der aktuelle Stand.
ich lese keine ebooks auf meinen laptop, weil mir das zu unkomfortabel ist. ich nehme mein laptop auch nicht überall mithin. meinen reader schon.
übrigens gibt es aktuell 15 kostenlose, deutsche ebooks aus den bereichen krimi / historische romane im wert von 283,50 (soviel kosten die gedruckten bücher)
unter www.herdershop24.de/index.php?sid=7b7afb79c57c35a35171a934b6edee8f&cl= alist&cnid=1850526
ich habe das erste fertig gelesen und fand es sehr gut bis gut (der zerissene rosenkrank, ein kirchenkrimi). ich finde es auf jeden fall empfehlenswert. so hat man gleich die anschaffungskosten für den reader wieder raus und genug lesestoff für die nächsten monate :0)
27.03.2009, 17:47
#
8
Diggsagg
Apfelfresser
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Beiträge: 445
Zitat:
Zitat von hamicado
So unnötig wie ein Kropf - diese eReader.
Zuhause schmökere ich lieber in einem richtigen Buch
Ganz meine Meinung! Gerade bei Romanen ist es mir doch viel lieber, ein richtiges Buch in den Händen zu halten, in dem ich schön blättern kann. Ich (und wahrscheinlich viele andere Leute, die gerne und regelmäßig lesen) werden wohl niemals zur elektronischen Form greifen, weil das "Feeling" zu schmökern einfach vollkommen verloren geht.
__________________ iMac 8.1 / 20" / Intel Core2Duo / 2,4 GHz / 4 GB Ram
MacBook, weiß (letzte Revision mit Apfel-Taste)
Mac OS X 10.6.7 Snow Leopard
iPhone 4 + iPad 2 / 16 GB / iOS 4.3.3
27.03.2009, 18:08
#
9
capa
Redakteur
Registriert seit: 26.02.2008
Ort: Hamburg
Beiträge: 165
Mich reizt es bisher auch überhaupt nicht mir so ein E-Book-Lesegerät. Zu teuer, zu wenig Bücher und es fehlen noch Funktionen. Aber was noch nicht ist kann ja noch werden.
Aber wenn ich ein paar Jahre zurück denke fallen mir viele Leute ein, die sich nicht vorstellen konnten jemals ein Handy zu brauchen. Und heute gibt es kaum jemanden in Deutschland, der nicht ein Handy sein eigen nennt.
Trotzdem gibt es noch Festnetztelefone und persönliche Treffen finden auch immer noch statt.
Also mal schauen was die Zukunft bringt. Gedruckte Bücher wird es auf jeden Fall noch sehr viele Jahre lang geben.