| @antiTank: Einige Leute betrifft das deutlich mehr als dich. Beispiele wären zum Beispiel Leute, die in Grenznähe wohnen und zum Studieren, Tanken oder Arbeiten regelmäßig über die Grenze fahren. Gerade die Studenten, die Auslandspendler sind (in Kopenhagen/Malmö gibt es viele davon), haben diese Regelung bitter nötig, weil sie als Studenten nicht allzu viel Geld haben und es sich nicht wirklich leisten können, jeden Tag zu teuren Roaming-Preisen zu telephonieren.
Und was Telephon und Internet im Hotel angeht: Das ist mitunter relativ teuer, sodass man durchaus alternativen in Erwägung ziehen sollte. Außerdem gibt es Leute, die nicht im Hotel, sondern auf dem Campingplatz Urlaub machen (vllt. aus Kostengründen?). Gerade die sind etwas mehr auf ihr Handy angewiesen, weil es auf Campingplätzen i. d. R. wenn überhaupt nur ein Münztelephon gibt, aber kein eigenes Festnetz-Telephon im Zelt oder Wohnwagen, wo man sich anrufen lassen kann.
Ach ja, außerdem finde ich, dass das Roaming innerhalb der EU genausoviel kosten sollte wie im Inland. Vergleichen wir mal die USA mit der EU: Die USA sind ein großes Land, das etwa so groß ist wie die EU und trotzdem zahlt man dort bundesweit keine Roaming-Gebühren. Ein anderes Beispiel: China. In China zahlt man für das netzinterne Inlandsroaming einen Zuschlag von umgerechnet ca. 2 ct/min (zzgl. zum regulären Minutenpreis von 7 ct/min). Und in Afrika kostet das Roaming bei Zain, wenn man als Zain-Kunde in einem ausländischen Netz desselben Betreibers roamt, immer den Inlandstarif des Landes, indem man sich gerade befindet.
Ich finde, dass wir hier in der EU ähnliche Preisstrukturen für das Auslandsroaming haben sollten, wie es sie in den USA und China netzintern und in Afrika international bei Zain gibt. Auf die Weise könnte man sich dann auch bei einem längeren Auslandsaufenthalt innerhalb der EU den Wechsel des Mobilfunkanbieters sparen und es sich leisten, ein halbes Jahr oder so permanent zu roamen. |