Egal ob Windows, Mac oder Linux: Audacity ist das Nonplusultra, wenn es um kostenlose Audio-Bearbeitung auf allen Systemen geht. Der RC1 der neuen Version wurde gerade veröffentlicht. Damit ist Version 1.3.5 willkommene Freeware der Woche bei netzwelt. Lesen Sie den ganzen Artikel »
Mir ist bekannt, dass Audacity in der Freeware Szene ein recht beliebter Audio Editor ist. Ich bin Audio Ingenieur und arbeite tagtäglich mit Audioprogrammen und habe aus Interesse auch die beiden letzten Audacity Versionen auf 3 verschiedenen Windows XP Rechnern (eine mit RME und eine mit EMU Soundkarte) getestet, aber immer wieder deinstalliert, da diese nicht korrekt mit Audio Daten umgehen können und frage mich, warum dies Keinen stört oder nicht mal überprüft wird. Als 2-Kanal Editor verwende ich unter anderem hauptsächlich Audition 1.5 und WaveLab 5 und beide können korrekt sowohl mit 16 Bit als auch mit 24 Bit Audiodaten umgehen. Wenn ich in Audacity z. B. 16 Bit Audiodaten öffne und diese dann beim Abspielen auf digitaler Ebene analysiere (z. B. an digital Out der Soundkarte oder über den Treiber abgreife), dann sehe ich, dass nicht einmal die 16 Bit korrekt wieder gegeben werden sondern merkliche harmonische Störfrequenzen dazu gegeben werden. An 24 Bit Audiodaten möchte ich überhaupt nicht denken. Ich habe bei mir des Weiteren auch Cubase SE, Sonar, Samplitude, Kristal, Reaper und alle können sowohl 16 als auch 24 Bit Daten verzerrungsfrei wiedergeben und auch aufnehmen. Ich würde mir wünschen, dass dieser Punkt, ob eine Audio Software Audio Daten korrekt aufnehmen und wiedergeben kann, vor Nennung einer Empfehlung überprüft werden würde. Mit freundlichen Grüßen. JR.
29.09.2009, 23:50
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3
musicante
Gastposter
Leider ist es so, dass die Mehrheit unserer Zeitgenossen haarsträubende Hörtoleranzen hat. Als Musiker verwende ich inzwischen auch mp3, aber es ist nach wie vor eine reine Arbeitsversion von Musik, von Genuss kann dabei keine Rede sein, denn das, was andere (auch Musiker!!!) als "toll" bezeichnen, ist in meinen Ohren oft nur eine mehr oder weniger musikalische Geräuschabfolge, entsprechend einem aufnahmequalitativen Rückschritt etwa in die 40er- oder 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts (wenn auch mit z.T. anderen Schwächen als damals üblich)
01.10.2009, 20:27
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4
darkwave
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Komischerweise gibt es auf der Website von Audacity keinen Download der sich auf die Versionsnummer 1.3.6 bezieht. Es gibt nur die Version 1.2.6 und die Beta-Version 1.3.9
01.10.2009, 21:48
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5
FreewareGuide
Moderator
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Zitat:
Zitat von darkwave
Komischerweise gibt es auf der Website von Audacity keinen Download der sich auf die Versionsnummer 1.3.6 bezieht. Es gibt nur die Version 1.2.6 und die Beta-Version 1.3.9
Dann bezog sich das am 23.10.2008 wohl auf die damals aktuelle Beta-Version
02.10.2009, 08:16
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6
darkwave
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Oh das Datum hab ich jetzt so garnicht mitbekommen, das ist ja schon ewig her. Trotzdem eine gute Software, vor allem wenn es darum geht Songs, die einen Hidden Track in der gleichen "Spur" auf CD mit sich rumschleppen zu trennen in einem mp3 File.
02.10.2009, 09:50
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7
FreewareGuide
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Zitat:
Zitat von darkwave
Trotzdem eine gute Software, vor allem wenn es darum geht Songs, die einen Hidden Track in der gleichen "Spur" auf CD mit sich rumschleppen zu trennen in einem mp3 File.
Wobei ich da ja sofort Einspruck erheben muss. Audacity "entpackt" MP3 in WAV-Wellenform, das bearbeitest Du, und wenn Du wieder als MP3 speicherst, wird erneut nach MP3 enkpodiert, und da MP3 Audio-Daten wegoptimiert, wird mit jeder Neu-Kodierung auch die Qualität verringert. Für Deinen Anwendungsfall sind Werkzeuge wie mp3DirectCut besser geeignet (siehe auch hier), die arbeiten auf der MPEG-Dateistruktur. Was die Qualität von Audacity nicht schmälert, das ist halt ein spezieller Sonderfall.
Grüße,
Thorsten
__________________
...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht!
02.10.2009, 22:13
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8
darkwave
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Danke für den Tipp. Glücklicherweise gibt's nicht viele Künstler, die auf ihren Alben solchen Unfug treiben, denn das kann ziemlich nervig sein, zumindest, wenn man die CD direkt hört in der Stereoanlage, nach dem letzten Song die ewige Pause abzuwarten, bis dann der Hidden Track noch kommt. Da ist die zweite Variante, die es auch gibt besser. Hab mir vor paar Tagen eine CD von Rotersand gekauft, da sind zwischen dem letzten offiziellen Song der CD und dem Hidden Track quasi "Leersongs" dazwischen, die kann wenigstens wegklicken beim CD-Player.
Was die Qualität, wie Du schreibst
Zitat:
...wird mit jeder Neu-Kodierung auch die Qualität verringert
anbelangt nach dem trennen der Songs, also da konnte ich bis jetzt noch nichts negatives feststellen bei Audacity. Ich werd die andere Software aber mal ausprobieren, mal schauen ob ich da dann einen Unterschied höre.
03.10.2009, 09:23
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9
FreewareGuide
Moderator
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Zitat:
Zitat von darkwave
Was die Qualität, wie Du schreibst
Zitat:
...wird mit jeder Neu-Kodierung auch die Qualität verringert
anbelangt nach dem trennen der Songs, also da konnte ich bis jetzt noch nichts negatives feststellen bei Audacity. Ich werd die andere Software aber mal ausprobieren, mal schauen ob ich da dann einen Unterschied höre.
Naja, in welchem Ausmaß das stattfindet und ab wann (bzw. ab welcher Iteration) man tatsächlich wahrnehmbare Verluste erhält, das hängt natürlich von der Qualitätsstufe (sowohl vorher als auch beim Abspeichern) ab. Ich denke nur, da es verlustfrei Bearbeitung von MP3 gibt (zumindest Schnitt und Lautstärke bzw. Blenden), muss man sich keine Gedanken und konzentrierte Hörvergleiche machen