| Ja, im letzten Absatz liegt nämlich die Krux bei der ganzen Sache, die mir als erstes in den Sinn gekommen ist: Es gibt noch etliche Regionen, seien sie nun ländlich gelegen oder städtisch, die breitbandmäßig ganz miserabel ausgebautet sind, und wo das in absehbarer Zeit (meistens wegen der Kosten) auch nicht geändert werden soll. Solange dieses Problem besteht, wird sich "Cloud-Computing", oder wie auch immer das letztendlich ungesetzt werden soll, nicht wirklich etablieren können. Außerdem ist ein Großteil der User mittlerweile für die Problematik des Datenschutzes sensibilisiert worden und steht dem Auslagern von Daten ziemlich skeptisch gegenüber.
Das nächste Problem sehe ich bei den Hardware-Herstellern, die ja auch mit weiteren Entwicklungen Umsatz machen wollen und schließlich auch noch ein Wörtchen mitzureden haben. Und bei Hardware geht es ja meistens um "höher, schneller und weiter" bzw. "mehr Leistung" etc.pp. Und Rechen-Leistung macht ja hauptsächlich dann Sinn, wenn sie bei Desktop-Anwendungen genutzt werden kann.
Wie auch immer, ich denke, dass dieses Konzept noch lange nicht reif ist und vor allem auch erst mal von den Konsumenten angenommen werden muss. Und dass die nicht alles mitmachen, hat man ja beispielsweise schon bei Vista erlebt, wie es im Artikel ja auch schon gesagt wurde.
__________________ Case: 3R System Maple R370
MB: AsRock H61M/U3S3 / CPU: Intel Core i5 2400 4x 3.10GHz
HDD: Western Digital "Caviar Green" 1TB / Ram: 8GB TeamGroup Elite DDR3-1333 DIMM CL9 Dual Kit
PWR: 450W be quiet! / Drive: Samsung Blu-Ray Combo Rom SH-B123L/BSBP
System: Windows 7 Ultimate 64-bit
TFT: LG Flatron E2250V / Logitech Solar Keyboard K750 + Wireless Mouse m705 |