Alt 13.10.2007, 12:26   # 1
Redakteur
 
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Wenn der Mehdorn mit der S-Bahn oder: Hacker von heute

Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will. Dieses alte, abgedroschene Gewerkschaftsmotto wird im Zusammenhang mit dem Aufstand der Lokführer in diesen Tagen wieder sehr massentauglich. In der Verkehrten Netzwelt soll es diesmal um den Mega-Stau und eine gehackte Website gehen. Beides scheint langsam zum Alltag in Deutschland gehören zu wollen.
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Diskussion zu: Verkehrte Netzwelt: Der öffentliche Super-Stau
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Alt 14.10.2007, 10:06   # 2
chiefalfredo
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Betr.:
Wenn der Mehdorn mit der S-Bahn oder: Hacker von heute
Verkehrte Netzwelt: Der öffentliche Super-Stau
Stefan Hagedorn



Auszug ...

Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will. Dieses alte, abgedroschene Gewerkschaftsmotto ...

Wenn ich sowas lese - stellen sich meine Nackenhaare hoch !
Was will Herr Hagedorn uns denn damit mitteilen? Etwa das Einigkeit nicht stark macht - weil es " abgedroschen " ist ?
Wie alt sind sie Herr Hagedorn ?
Haben sie schon einmal einen Arbeitskampf mitgemacht ?
Oder sind das alles nur Schreibtischphrasen ?

Wenn der junge Esel " kacken " geht ... sollte er erstmal da riechen - wo der " alte Esel " schon geschissen hat !!!

Gerade in der heutigen Zeit - wo das Kapital seine Kinder frisst - ist " alle Räder stehen still - wenn dein starker Arm es will "
- aktueller den je !!!
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Alt 15.10.2007, 12:17   # 3
Blindenhund
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Hallo!

"Abgedroschen"= altmodisch, abgegriffen. Es bedeutet nicht "falsch"...

Zudem möchte ich bitten, Beiträge hier im Forum weniger mit der geschwollenen Halsschlagader zu verfassen.

Denn das Kernthema dieser Verkehrten Netzwelt ist nicht "Klassenkampf", "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit" und auch nicht "Showdown der Dinosaurier: Mehdorn vs. Schell", sondern der Hackerangriff auf den Server der GDL.

Insofern begrüßen wir Kritik und Anregungen, auch Diskussionsansätze sind gern gesehen - da haben alle etwas davon, wutschnaubende Tiraden jedoch eher nicht, weil sie niemandem konstruktiv weiterhelfen.

Gruß,
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Alt 15.10.2007, 12:24   # 4
r.a.
 
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Beiträge: 221
Zitat:
Zitat von Blindenhund Beitrag anzeigen
... weil sie niemandem konstruktiv weiterhelfen.
... aber verstaendlich sind sie schon - ein wenig.



Zitat:
"Pong, pong, pong! Sehr geehrte Fahrgäste, bitte beachten sie, der Regionalexpress von Dauerbaustellenberg nach Schneckentempohausen wird voraussichtlich 45 Minuten später eintreffen. Wir bitten um ihr Verständnis. Pong, pong, pong!"
Mir hat der Artikel gefallen.
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Alt 15.10.2007, 19:34   # 5
King W.
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Wenn Mehdorn und Schell clever gewesen wären, hätten sie es so gemacht, wie in der "Feurzangenbowle" die Lehrer: Als eines Morgens das Schild an der Schule pappte "Wegen Bauarbeiten gechlossen", haben die Lehrer, um sich nicht zu blamieren, einfach ein paar Bretter und Steine organisiert und einen auf "Baustelle" gemimt.

Offensichtlich gab es ja kaum oder gar keinen Widerspruch zu dem vermeintlichen "Kompromiß". Die beiden Streithähne hätten sich ganz still und leise die Hand geben sollen, die 12% beiderseits akzeptieren - und gut. Und genau so leise die Sicherheitslücke auf der Seite stopfen.

Der Kompromiß von 12% wäre ja, angeichts des bescheidenen Gehalts der Lokführer ja verständlich und es gibt wohl kaum jemanden der ihnen das nicht gönnt.

Aber nein - da müssen zwei halsstarrige alte Männer unbedingt ihren Zwist weiter führen.

Chance vertan.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 15.10.2007, 20:48   # 6
pittiplatsch
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Der Kompromiß von 12% wäre ja, angeichts des bescheidenen Gehalts der Lokführer ja verständlich und es gibt wohl kaum jemanden der ihnen das nicht gönnt.
Als ehemaliger Lokführer und GdL-Mitglied a.D. kann ich die Kollegen verstehen -
für die von ihnen geleistete Arbeit sollten sie auch entsprechend vergütet werden.
[Wenn etwas schief geht - dürfen nämlich auch sie ihren Kopf und Geldbeutel mit hinhalten!]

Zitat:
Aber nein - da müssen zwei halsstarrige alte Männer unbedingt ihren Zwist weiter führen.
Genau da liegt das eigentliche Problem dieser Auseinandersetzung -
Mehdorn will mit der Bahn an die Börse und braucht eine gute (polierte) Bilanz,
Schell will ein schönes Abschiedsgeschenk für die Lokführer hinterlassen.

Leidtragende sind durch die Gerichtsbeschlüsse aus Chemnitz die Pendler - denn richtigen Schaden für die Bahn (und Wirtschaft) hätten die Lokführer im Güterverkehr anrichten können.

Blamabel sind aber auch die Kompromiß-Einigungs-Enten, die durch unprofessionelles Verhalten in die Welt gestreut wurden.
Wenn die Sicherheit im Bahnverkehr ähnlich ausgelegt wäre - ich würde nie wieder mit einem Zug fahren.
(zum Glück weiß ich zumindest diese Aussage selbst einzuschätzen - und werde noch manchmal af das Auto verzichten ...)
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Alt 27.05.2012, 09:57 # --
News Flash
 
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