Alt 09.10.2007, 11:21   # 1
Bananenhaupt
Urgestein
 
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Britische Werkstattkette verklagt

"Zugänglich machen" ist eines der Hauptargumente der Musikindustrie, wenn es darum geht, Filesharer zu belangen. Nun geht es noch einen Schritt weiter. Es reicht auch, Musik "hörbar zu machen". Eine britische Werkstattkette wird von der "Performing Rights Society", der britischen GEMA, wegen Urheberrechtsverletzung verklagt - weil die Mitarbeiter angeblich zu laut Radio hören würden.
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Diskussion zu: Lautes Radio hören eine Verletzung des Urheberrechts?
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Alt 09.10.2007, 11:30   # 2
Gudruninge
weiss wovon sie redet
 
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Registriert seit: 22.03.2007
Beiträge: 475
Warum wundert mich das nicht mehr
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Alt 09.10.2007, 14:41   # 3
r.a.
 
Benutzerbild von r.a.
 
Registriert seit: 25.02.2007
Beiträge: 221
Wenn das so weitergeht, ist das der Anfang vom Ende der Musik - ja, schlimmer noch, des gesprochenen Wortes.

Singen unter der Dusche - schuldig!

Ein Liebesgedicht fuer die Zukuenftige - Einzelhaft!

Ein gestoehntes "Uhh" oder "Ahh" waehrend des Geschlechtsverkehrs- haengt sie hoeher!

Es wird langsam Zeit, dass die Gerichte diesem Treiben Einhalt gebieten!
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\!/
(@@)
----oOO-(_)-OOo----


Ein guter Slogan kann jegliches Denken 50 Jahre lang aufhalten.
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Alt 09.10.2007, 17:02   # 4
grunzer
Hausmeister im Virtuellen
 
Benutzerbild von grunzer
 
Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 2.749
Habe ich den Zusatz "Verkehrte Netzwelt" überlesen?


Man kann wirklich nicht so viel essen wie man kot#en möchte
Gerade in einer Werkstatt verstehe ich die "laute" Musik sogar (wohl aber nur teilweise ), da doch öfter mal Gerätschaften im Einsatz sind, die ein leises Radio einfach übertönen...

Aber man muß diesen Industriezweig verstehen, wenn plötzlich die Gehälter der Großkopferten nicht mehr 10Mio€ im Jahr betragen, sondern nur noch 1Mio€/a, dann wird man halt nervös.

Wer vermißt ...?Also ich nicht und ich denke unseren Nachkommen wird es mit vielen Berufen aus diesem Industriezweig genauso gehen!

Grüße Grunzer
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Alt 09.10.2007, 17:42   # 5
Zarefkoeb
 
Benutzerbild von Zarefkoeb
 
Registriert seit: 30.01.2007
Ort: Erdhöhle 1
Beiträge: 301
Nun dann dann ich ja bald einen richtigen Krieg mit meinen Nachbarn beginnen, denn ab und zu höre ich sein Radio. Er hört ab und zu meinen zu laut eingestellten TV!
Also krempeln wir mal die Ärmel hoch!
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Alt 10.10.2007, 11:09   # 6
Blindenhund
Gastposter
 
Hallo!

Man muss natürlich auch sehen, dass solche Verwertungsgesellschaften wie die GEMA oder diese PRS im Prinzip schon zu Recht bestehen.
Denn sie sorgen dafür, dass ein Künstler mit daran verdient, wenn beispielsweise ein Radiosender seine Musik sendet, eine Diskothek die Musik spielt oder eben ein Geschäft damit die Kunden beschallt.

Ist ja auch alles soweit in Ordnung, denn alle diese Unternehmen verdienen ja auch direkt oder indirekt etwas daran, Musik zu spielen.
Nur in diesem Fall ist es wirklich absurd, die privaten Radios der Mechaniker für öffentlich zu erklären.

Schließlich ist die Werkstatt nicht öffentlich und schon gar kein Verkaufsraum oder ähnliches. Hier wird nur versucht, der Kette zu unterstellen, sie hätten dafür eine Lizenz benötigt. Mechaniker, die bei der Arbeit Musik hören sind nun wirklich etwas ganz anderes, als wenn beispielsweise eine Boutique mit Musik Kunden anlocken will. Letztere zahlt natürlich zu Recht.

In jedem Fall ein skurriler Prozess, wir sind gespannt, wie die Sache ausgehen wird.

Gruß,

Patrick
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