Alt 13.05.2007, 10:09   # 1
Bananenhaupt
Urgestein
 
Benutzerbild von Bananenhaupt
 
Registriert seit: 03.05.2004
Ort: netzwelt, Eingangshalle
Beiträge: 2.645
Der Auftritt der ersten digitalen Messsucherkamera des deutschen Traditionsunternehmens Leica wurde sehnlichst erwartet. Als neues Topmodell ist die M8 seit ihrem Erscheinen heiß debattiert worden, unterliegt sie als Leica M-Kamera doch dem hohen Maßstab, die Qualität der herausragenden Optiken einzufangen und in digitale Werte zu übersetzen. Ob die M8 diese hohen Erwartungen erfüllt, zeigt der netzwelt-Test. weiter »


Diskussion zu: Leica M8 im Test
  Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2007, 20:05   # 2
King W.
Team SAT-Technik
 
Benutzerbild von King W.
 
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.167
Endlich mal eine Kamera, die sich auf das Wesentliche konzentriert und allen überflüsigen Schnickschnack wegläßt.

Daß die Kamera vom Bildergebnis her alles weit hinter sich läßt, was man bislang so von Digitalkameras kennt, verwundert nicht - eben typisch Leica. Als SLR-Fan könnte mich diese Kamera schon zum Umdenken bewegen - wenn nicht dieser Wahnsinns-Preis wäre. Wer hat denn heutzutage schon mal so eben 4.000 € locker?

Aber ein bißchen träumen darf man ja wohl ...
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
  Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2007, 21:02   # 3
eos99
 
Registriert seit: 24.04.2006
Beiträge: 126
... du sagst es King, 4000,-€ ist ein netter Betrag. Aber ich denke, dass ein Umstieg nur sinnvoll wäre, wenn entsprechendes Objektivmaterial schon vorhande ist. Sonst kommen dafür doch auch nochmal tausende von Euro dazu...

Schönen Sonntag nochm wirklich ein Preis der schwindelig macht

Gruß
eos
  Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2007, 17:37   # 4
King W.
Team SAT-Technik
 
Benutzerbild von King W.
 
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.167
Stimmt schon ...

Ich werde mich wohl auch weiterhin mit meiner Leica-light zufriedengeben.

Da gab es mal eine Kooperation zwischen Leica und Minolta, aus der zwei Schwestermodelle, nämlich die Leica R4 und die Minolta XD7 hervorgegangen sind. Beide Kameras sind - bis auf das Gehäuse - nahezu identisch. Die Kooperation sah nun so aus, daß Minolta für die Mechanik und Elektronik verantwortlich zeichnete und Leitz - wie könnte es auch anders sein - für die Optik.

Teilweise wurden die Linsen auch bei Leitz in Wetzlar gefertigt, hauptsächlich die lichtstarken Standardobjektive (MD Rokkor 1:1,4/50). Es soll sogar einzelne Exemplare mit der "Made in Germany" Aufschrift geben, ich selbst habe aber noch keins zu Gesicht bekommen.

Im Erscheinungsjahr 1977 haben XD7 und R4 (fast zum dreifachen Preis) alles an Tests und Auszeichnungen abgeräumt, was es gab.

Jedenfalls war das damals eine prima Möglichkeit, mit Leica-Qualität zu fotografieren, ohne den Leica-Preis bezahlen zu müssen.

Und ich bin nach wie vor überzeugt, die XD7 kann es in Puncto Bildqualität immer noch mit jeder anderen Kleinbildkamera aufnehmen.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
  Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2009, 22:48   # 5
drarnulf2005
Gastposter
 
reicht die bildqualität der der mit leica m-objektiven gemachtzen auchnahmen mit der digi m8 an jene heran, die mit der analogen m6 gemacht wurden? a.r.
  Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2009, 10:18   # 6
James Bond 007
Gastposter
 
ja, die qualität reicht an die analogen m's heran
  Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2009, 02:22   # 7
King W.
Team SAT-Technik
 
Benutzerbild von King W.
 
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.167


Da bin ich anderer Meinung. In Puncto Auflösung kann es kein Sensor mit gutem Analogmaterial aufnehmen.

Die Spitze dessen, was analog überhaupt machbar ist, stellt zur Zeit der ADOX CMS 20 dar. Er ist mit bis zu 800 Linien pro mm angegeben. Das macht, auf einen Sensor umgerechnet, eine Auflösung von 500 Mio. Bildpunkte. Zum Vergleich: diese Kamera, mal eben über 20.000€ teuer, bringt nur 10% davon.

Nicht verschweigen will ich allerdings auch ein paar Nachteile:
Bei einer derart hohen Auflösung stoßen selbst gute Objektive, z.B. Canon FD, Leitz Summilux, Minolta MD Rokkor oder Nikon Nikkor an ihre Grenzen. Von den Objektiven, die ich kenne, kann einzig das Zeiss Planar in etwa mit dem Film mithalten. Um Beugungsunschärfe durch Lichtbeugung an den Blendenlamellen zu minimieren, dürfen die Objektive nicht oder nur sehr wenig abgeblendet werden. Daraus resultiert eine geringe Tiefenschärfe, das allerdings muß kein Nachteil sein.

Ein weiteres Problem ist die Verschlußzeit. Schon bei einer Standardbrennweite von 50 mm ist die Verwacklungsgefahr recht groß, jedenfalls dann, wenn man die Schärfe des Films voll ausnutzen will. Aus freier Hand läuft unter 1/250 s gar nichts und wenn man keine sehr ruhige Hand hat, ist 1/1000 s angesagt.

Zudem ist der Film recht unempfindlich, wodurch kurzen Belichtungszeiten wiederum Grenzen gesetzt sind. In der Regel wird man ein Stativ benutzen müssen.

Alles in allem keine einfache Angelegenheit.

Dafür wird man dann aber auch mit Negativen belohnt, die man problemlos auf 50 x 60 cm und größer aufblasen kann, und die knackscharfe Bilder bis in die äußersten Ecken liefern.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
  Mit Zitat antworten

Alt 27.05.2012, 11:10 # --
News Flash
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 
   
Antwort
Themen-Optionen



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:10 Uhr.