| Das würde ich mir wünschen (vielleicht gilt das ja auch für andere):
Ich höre eigentlich gerne Radio. Was mich jedoch nervt und was mich zum Ab- oder Umschalten bewegt: Lieder, die ich nicht leiden kann und nicht hören will (dazu gehören zum Beispiel alle von Xavier Naidoo und Fifty Cent) und: Immer wiederkehrende vorproduzierte Jingles und Moderationen wie Gewinnspiele, Konzertankündigungen und Loben des eigenen Programms.
Was ich an Radio toll finde: Gut gemachte Beiträge, witzige und kreative Moderationen, gut recherchierte Nachrichten und: eine bunte Themensammlung. Ich will mir die Themen eben nicht selbst zusammensuchen, weil ich dann über viele Dinge gar nicht informiert würde, weil sie mich scheinbar nicht interessieren. Wie soll ich zum Beispiel von einem Ereignis in der Wirtschaft erfahren, was ich dann doch interessant finde, wenn ich die Rubrik "Wirtschaft" gar nicht in meinem Podcast-Verzeichnis habe...
Warum nicht also das negative rausschmeißen und das positive beibehalten? Eine Idee, die technisch umzusetzen sein sollte, Beispiel 1Live: Das Programm bleibt im Grunde so wie es ist. Doch einiges sollte der Hörer selbst wählen können: Wer kein Auto fährt, bestellt die Stauschau ab. Die Musik wird in ein paar Rubriken eingeteilt, so dass ich nie wieder Lieder von Xavier Naidoo und Fifty Cent hören muss. Alles andere bleibt und gewinnt hoffentlich noch an Qualität. Wenn 1Live mir irgendwann ermöglicht, eine gewisse Musikrichtung zu wählen, die Gewinnspiele und Stauschau zu "stornieren", dann bleibe ich auch was länger im Programm... |