Seit über 50 Jahren bemüht sich die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) darum, den Nachwuchs vor Sex, Brutalität und schlechter Ausdrucksweise zu schützen. Doch gegen den fortschreitenden Werteverfall eines ganz anderen Kalibers hat sich noch keine staatlich anerkannte Instanz verpflichtet - den Sprachmissbrauch. Dabei sind davon alle Alterklassen gleichermaßen stark betroffen. weiter »
Stimmt so leider zu 100 Prozent. Mich kotzt es mittlerweile auch schon an, was einem täglich für ein Sprachmüll aufgedrängt wird. Freunde von mir aus Amerika, finden es immer wieder extrem belustigend, was sie hierzulande für Blödsinn zu lesen bekommen. Jüngstes Beispiel: Ein Hotelelkette konnte in einem Prospekt das Wort live nicht von life unterscheiden...
07.07.2006, 16:40
#
4
Quarktasche
Gastposter
Sehr gelungener Artikel! Zur Zeit ist für mich auch "It´s your Heimspiel" der dümmlichste Werbespruch.
Genauso blöd, hat zwar nichts mit Verenglischung zu tun: Da werden sie geholfen!
Da sag ich nur: "Verona, halts Maul!!!"
07.07.2006, 19:13
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5
DSK
Registriert seit: 11.03.2006
Beiträge: 11
Danke, dass das mal gesagt wurde. Der Artikel bringt es genau auf den Punkt!
Ich bin mit Sicherheit nicht frei von Anglizismen, und in vielen Bereichen finde ich sie auch nicht schlimm, wenn man keine angemessene Übersetzung findet, und sie quasi schon "eingedeutscht" sind (was sollte man z.B. für "megabyte" sagen?) Nur, was einem da im TV, besonders in der Werbung, heutzutage an (Möchtegern-)Anglizismen vorgesetzt wird, grenzt schon an Lächerlichkeit bzw. geht weit darüber hinaus.
Warum heißt es z.B. "the new fragrancy" und nicht einfach "der neue Duft" oder so ähnlich? Ich glaube nicht, das mehr als 20% der Zuschauer überhaupt wissen, was fragrancy bedeutet (ich gestehe, ich wusste es auch nicht, ist ja auch nicht schlimm, gibt schließlich ein deutsches Wort dafür), aber wen kümmert's, darum geht es ja gar nicht, es klingt einfach "cooler", allein darum geht es. Und offenbar haben die Werbefritzen ja Erfolg damit, sonst würde dieses Phänomen nicht noch stetig zunehmen. Das wiederum bedeutet aber, dass offensichtlich viele Leute ein Produkt eher kaufen, wenn ihnen ein absolut unverständliches, dafür aber (in ihren Ohren) "cooles" Gebrabbel vorgesetzt wird, als wenn auf verständliche und transparente Weise dargestellt wird, worum es eigentlich bei dem Produkt geht, und was es kann.
Und ich frage mich: Sollte es nicht eigentlich umgekehrt sein??!!
Da sag ich nur: Eine absolute flagrancy
07.07.2006, 19:27
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6
matthias
Gastposter
Ich finde auch, daß mir der Artikel aus der Seele spricht.
Auch bewundere ich sehr, daß dieser Artikel fast fehlerfrei daherkommt. Oft ist der Nörgler nämlich nicht wesentlich besser als sein Opfer. Aber hier gibt es eine 1 von mir.
(Natürlich habe ich den Artikel aus der Sicht der (alten) neuen Rechtschreibung betrachtet. Ich mag sie nur nicht selbst benutzen.)
07.07.2006, 21:35
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7
Majestix
Gastposter
Schöner Bericht.
07.07.2006, 21:43
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8
Mvr2140
Gastposter
zum thema rechtschreibung ..
seitdem die da immer wieder alles verdrehen hab ich meine eigene rechtschreibung ..
(was bleibt mir schon anderes übrig .. ausser an dieser rechtschreibpolitik zu verzweifeln?)
-> das einzige was groß geschreiben werden muss sind namen und anreden (wenn ich diese als irgendwie wichtig ansehe).
kommas (kommata klingt einfach nicht) werden rigoros durch zwei punkte ersetzt wo es einen sinn ergibt eine kuze pause einzubauen .. und es gibt nur ein "das" .. und "schifffahrt" werde ich auch weiter mit "ff" schreiben ...
und die ganzen leute die einem immer mit dem duden kommen usw.
die deutsche sprache mag ja ein wichtiges kommunikations-"mittel" sein ..
(mittel im sinne von "nicht" platt und nicht "bayrisch" .. sondern eben ein überallverständliches mittel dessen)
aber die sog. deutsche sprache besteht zu großen teilen aus worten die alle irgendwo anders her kommen .. selbst die normalsten worte wie tisch und test sind nativ "nicht deutsch" .. naja wie auch immer .. ich will damit nur sagen das man unsere sprache nicht in feste grenzen sperren kann/darf da auf diese weise eine sprachentwicklung effektiv verhindert wird ..
aber diese "muttersprachverleugnung" die hierzulande gerade so in mode ist trägt eher wenig dazu bei .. und verunglückungen wie "die happy days" (werbung von VW oder so) dürften echt nicht vorkommen .. zusammengesetzt soll es wohl "die frohen tage" bedeuten .. aber etwa "sterbt glückliche tage" wenn man die worte übersetzt wie sie sind .. wenn man schon englisch mit deutsch mixt dann sollte man schon darauf achten worte zu wählen die nicht in beiden sprachen völlig unterschiedliche bedeutungen haben ...
3 punkte stehen übrigens dafür das man sich den rest dann wohl denken kann ^^
naja wie auch immer .. meine zugegebenermaßen etwas eigenwillige meinung. (punkt)
:p
Mfg
Mav
08.07.2006, 21:45
#
9
Krütüker
Gastposter
All die Sprachverirrungen seit Ende der 80er Jahre (von sinnvollen Übernahmen aus dem Englischen abgesehen) kommen nicht nur individuell von ausgeflippten deutschen Werbefritzen, Medienleuten und Marketingmanagern, sondern auch durch geschickte Manipulation von deutschen und amerikanischen Interessengruppen, die ein bestimmtes Globalisierungskonzept ohne Rücksicht auf (kulturelle) Verluste durchsetzen. Schließlich haben sie inzwischen mehr Macht und Geld als die Staaten und können sich, als Sponsoren und Gönner, alles gefügig machen.
Hier ein aussagekräftiger Text aus einer amerik. Zeitschrift, Verf. war Regierungsmitglied unter Clinton:
core passages from the programmatic contribution "In praise of cultural imperialism?"
Source: "Foreign Policy" no. 107, Summer 1997, pp. 38-53
================================================== =======
Explanatory commentaries added in [ ]! passage shortened ( ), esp. "Rather, the concerted efforts....public diplomacy efforts".
================================================== =======
"For the United States, a central objective of an Information Age Foreign Policy
must be to win the battle of the world's information flows, dominating the
airwaves as great Britain once ruled the seas...
More importantly, the decline of cultural distinctions may be a measure of the progress of civilization.. Successful multicultural societies, be they nations, federations or other conglomerations of closely interrelated states discern those aspects of culture that do not threaten union, stability, or prosperity (such
as food, holidays, rituals, music) and allow them to flourish. But they counteract or eradicate the more subversive elements of culture(exclusionary aspects of religion, language and polit./ideolog. beliefs)" .....
Inevitably the United States has taken the lead in this transformation; it is the indispensable nation in the management of global affairs...
The drivers of of today´s rapid globalization are improving methods and systems of international transportation, devising revolutionary and innovative information technologies and services, and dominating the international commerce in services and ideas. Their impact affects lifestyles, religion, language, and every other component of culture.
........
Business leaders... all read the same newspapers [apart from Business Week/Economist/Financial Times ??], wear the same suits, drive
the same cars, eat the same food, fly the same airlines, stay in the same
hotels, and listen to the same music [??]. While the people of their countries remain
divided by culture, they have realized that to compete in the global
marketplace they must conform to the culture of that marketplace.
.....
Towards a Global Culture
It is in the interest of the United States to encourage the development of a world
in which the fault lines separating nations are bridged by shared interests...
And it is in the economic and political interests of the United States to ensure
that if the world is moving toward a common language, it be English; that if
the world is moving toward common telecommunications, safety, and quality
standards, they be American; that if the world is becoming linked by
television, radio, and music, the programming be American, and that if common
values are being developed, they be values with which Americans are comfortable.
These are not simply idle aspirations. English is linking the world. American information technologies and services are at the cutting edge of those that are enabling globalization. .............
Some find the idea that Americans would systematically seek to promote their
culture to be unattractive... But the realpolitik of the Information Age is
that setting standards.. and leading in the related development of the global
trade in services [GATS!!] are as essential to the wellbeing of any would-be leader as once were the resources needed to support empire or industry.
........
Consequently it could not be more strategically crucial that the United States do
whatever is in its power to shape the development of that infrastructure, the
rules governing it, and the information traversing it...
........
Exporting the American model
Many observers contend that it is distasteful to use the opportunities created by the global information revolution to promote American culture over others, but that kind of relativism is as dangerous as it is wrong [because] American culture is an amalgam of influences.. from around the world.. Americans should not shy away from doing that which is so clearly in their economic, political and security interest - and in so clearly in the interests of the world at large.
The United States should not hesitate to promote its values.. of all nations in
the history of the world, theirs is the most just, the most tolerant, the most
willing to constantly reassess and improve itself, and the best model for the
future....
.. a "live and let live" stance is ceding the process to the not-always-
beneficial actions of others. Using the tools of the Information Age is perhaps
the most peaceful and powerful means of advancing American interests...
The critical prerequisite for gaining the optimum benefits of global
integration is to understand which cultural attributes can and should be
tolerated - and indeed, promoted - and which are the fissures that will become
fault lines.
.........
It is also crucial that the United States recognize its limitations. Americans can
have more infliuence than others, but they cannot assure every outcome. Rather,
the concerted effort to shape the development of the Global Information
Infrastructure and the ideas that flow within it should be merely seen as a single component of a well-rounded foreign and security policy. (And since it is
not likely to be an i n i t i a t i v e that is widely liked or admired or
enhanced through explicit promotion, it is n o t an approach that should be
part of American p u b l i c diplomacy e f f o r t s.)"
..........
Identity without culture
The opportunity lies before us Americans. The United States is in a position not only to lead in the 21th century as the domninant power of the Information age, but to do so by breaking down the barriers that divide nations [including the elimination of languages seen as barriers and their partial or complete replacement by English] - and groups within nations - and by building ties that create an ever greater reservoir of shared interests among an ever larger community of peoples...
While we should prepare for conflict, we should also remember that it is not mere idealism that we work for integration and in support of a unifying global culture ensuring individual rights and enhancing international stability: It is also the ultimate realpolitik, the ultimate act of healthy self-interest. Allowing ourselves to be swept up in the backlash against globalization would undermine America´s ability to advance its self-interests...
We must also fully understand the new tools at our disposal. We must understand the profound the importance and nature of the emerging infosphere - and its potential as a giant organic culture processor.."
================================================== ========
Schlusssatz des Vortrags desselben Autors, während der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn (ca. 1998) über die Zukunft des europäischen Sozialmodells, in Anwesenheit zahlreicher prominenter Politiker, Gewerkschaftler, Wirtschaftler und Journalisten:
(Nach u.a. einer Schilderung des Verlustes an Macht auf seiten der Staaten und der neuen, z.T. höheren Verpflichtung des Arbeitnehmers gegenüber globalen Arbeitgebern)
"Da das Kapital global ist und nur einem Satz von Regeln unterliegen will, wird es zu einem bedeutenden Motor für die kulturelle Konvergenz werden, wird diejenigen belohnen, die auf dieses Ziel hinarbeiten und die bestrafen , die Widerstand dagegen leisten. Damit werden die Märkte zu den Haupttriebfedern hin zu einem neuen Gesellschaftsvertrag.."
"kulturelle Konvergenz" höfliche Umschreibung für Vereinheitlichung nicht nur der Kultur und Geschäftskultur, sondern auch einheitliche Ausbreitung der englischen Sprache
(vollst. Text siehe extra).
09.07.2006, 03:05
#
10
Bimsbacke
Gastposter
Ja, und nochwas zum Thema Fußball. Beim Fachgespräch kann man sich neuerdings noch viel kompetenter fühlen, wenn man 'Keeper' statt 'Torwart' sagt.
09.07.2006, 16:31
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11
Paul
Gastposter
Zunächstmal: Englische Begriffe, die von vielen nicht verstanden werden, lehne ich bei Werbung und anderen Sachen, die "normale" Menschen betreffen, für falsch.
Ich find das mit den englischen Begriffen aber im Prinzip gar nicht so schlecht. Einfach, weil ich viel davon halte, wenn jeder seinen eigenen Sprachstil hat, alles andere finde ich persönlich langweilig. Und den sollte auch jeder selbst finden, da sollte man abgesehen davon, dass man erwarten kann, dass es allgemein verstanden wird und dass es kein eiskalter oder beleidigender Stil ist, nichts vorgeben. Ich halte es für völlig falsch, Begriffe anzuwenden, die man allgemein nicht versteht, das gilt aber unabhängig von der Sprache. Mit deutscher Sprache kann man sich genauso gut unverständlich ausdrücken wie mit englischer.
Ich habe Freunde, die deutsche Hochsprache verwenden (ich übrigens auch), ich habe Freunde, die auch gerne denglisch reden, ich habe Freunde, die nicht nur gerne denglisch reden, sondern zudem noch ihren eigenen Dialekt haben, etwa ned statt nicht und ähnliches, das nenne ich im folgenden Jugendslang. Ob man ein schlechterer oder besserer Mensch ist, misst sich nicht an den Worten, sondern an dem, was hinter den Worten steckt. Ob ich nicht oder ned sage, gemeint ist das Selbe. Ob ich canceln oder abbrechen sage, gemeint ist das Selbe. Das ist nicht mein Sprachstil, ich bin aber der Meinung, man sollte da schon tolerant sein und es nicht als schlechte Eigenschaft von jemandem betrachten, wenn er gerne den Jugendslang anwendet oder denglisch redet bzw. schreibt, weder bei einem normalen Menschen noch bei einer Marketingfirma. Ich muss auch persönlich sagen, ich finde diesen Sprachstil eigentlich gar nicht schlecht, weil er, wie ich finde, Lockerheit ausstrahlt. Was nicht heißen soll, dass ich was gegen Hochdeutsch habe, ich verwende es ja selber. Aber für mich ist das kein "Wert", Werte spielen sich im Innern eines Menschen ab, und Sprache ist in erster Linie etwas äußerliches.
Zum Thema Werbung sage ich: Wenn man alles verbieten oder ächten würde, was verschiedene Leute stört, dann könnte man ja kaum noch was machen. Abgesehen davon ist es bei Werbung völlig normal, dass man sich den Sprachstil so aussucht, dass man denkt, dass es bei möglichst vielen gut ankommt, das ist überhaupt nichts Neues, das war vor 50 Jahren schon genauso. Man kann etwas verbieten oder ächten, wenn Leute davon krank werden, in Not geraten oder ähnliches, aber nicht, weil sie etwas einfach nur nicht gut finden. Ich finde auch manche Sachen überhaupt nicht gut und mag trotzdem manche Leute, die es machen, gerne. Z. B. mag ich das Rauchen gar nicht, und das ist etwas viel Schlimmeres als etwa ein denglischer Sprachstil, das eine stört Leute nur, das andere stört sie und macht sie krank. Und ich würde deshalb trotzdem nicht sagen, dass ich Leute nicht mag, weil sie rauchen.
10.07.2006, 13:38
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12
Whoami
Gastposter
Ihr habt die Zerealien vergessen...
10.07.2006, 15:27
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13
Grunzer
Gastposter
Well, so muß jetzt jeder Satz anfangen um zu zeigen, daß man überlegt!
das ist doch alles bullshit oder einfach nur waste
denn if jemand jump out of the window,
tust Du das dann auch?
Wenn einfach everyone die deutsche version (gemerkt?!) der Vokabeln benutzen würde und nicht alles nachplappert, dann wäre da no Problem.
Aber scheinbar sind schon enough peoples (ich weiß: einzahleinzahl mit s!!) ausreichend brainwashed um da mitzumachen.
Auf jedenfall optimaler Artikel!!
Danke und Grüße
Grunzer
PS:
Mir fällt noch etwas ein von einer kleinen ehemaligen Nachbarin von mir, die auf einer dieser "wichtigen" Wirtschaftsschulen ihren Realschulabschluß gemacht hat und Probleme mit "Wirtschaftsrechnen" hatte. In Wirklichkeit hatte ich dann aber mehr Probleme die Vokabeln zu verstehen als mit dem bischen Prozentrechnen!
Daran sieht man, daß man die einfachsten Dinge durch gemeine Fachwörter schon seit Jahrzehnten (oder länger!) unnötig verkompliziert.
In der Medizin ist es doch das gleiche (Diese Erkrankung entstand idiopathisch) da würde doch keiner darauf kommen, daß man einfach nicht weiß woher die Erkrankung kommt :-).
10.07.2006, 15:44
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14
pittiplatsch
Smiley-Poster / Informant
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Ort: mal hier, mal da
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Dann versuche ich es heute mal mit Hochdeutsch
Die Irritationen (Im volkstümlichen Sprachgebrauch entstand durch die klangliche Nähe zu irr und irren im 19. Jahrhundert die Bedeutung von ablenken, verunsichern, stören, verwirren." *Wikipedia) - also ich meinte die Verunsicherungen / Verwirrungen - bei der Einführung der "neuen Rechtschreibung" führten bei mir zu einer kompletten - :bedrueck: vollständigen - Ablehnung jener Änderungen.
Leider konnte ich mich den Einflüssen nicht entziehen.
Als Ergebnis verwende ich inzwischen eine Mischung aus alter und neuer Rechtschreibung; die Kommasetzung hat sich völlig verselbständigt und Mischungen deutscher und englischer Begriffe haben in meinen Wortschatz Einzug gehalten. :napoleon:
Meine Großmutter hat Probleme, den Publikationen in Printmedien zu folgen oder bei den täglichen Nachrichten deren Sinn zu erfahren.
Dies liegt jedoch nicht daran, daß sie schlecht sehen oder hören kann. :n00b:
Nein, mit ihren 75 Jahren hatte sie nie Englisch.
Zum Glück versteht sie von meinem kleinen Blechkasten mit der Tastatur und dem Fernseher nichts - ich meine den Computer - sonst würde sie vielleicht noch Fragen stellen