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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 23.369
| Auch wenn einige Plattenfirmen langsam aber sicher ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen glauben, sieht es um die Musikindustrie nach wie vor alles andere als rosig aus. Die Umsätze wurden in den letzten Jahren Stück für Stück weniger und die Stimmung der Plattenbosse entsprechend schlechter. Schuld an den bescheidenen Verdiensten sind in den Augen der Musikindustrie vor allem die Verbreitung von CD-Brennern und das Internet mit seinen zahlreichen, nicht klein zu kriegenden Tauschbörsen. weiter » Diskussion zu: Musikindustrie: Kaum Mut für neue Wege im Netz |
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| | # 5 |
| Ehemaliger Mod Registriert seit: 21.06.2005 Ort: # Berlin / Kassel
Beiträge: 1.325
| Obwohl man dazu sagen muss, dass das Major-Label "Universal" scheinbar erkannt hat, dass rund 17 Euro für ein Album zu viel sind: Soweit ich weiß, kosten die Alben von denen "nur" noch ca. 14 Euro; dafür gibt es von jedem Album noch eine "Special Edition", die dann aber manchmal gar 20 kostet. Aber wer Indie-Musik hört, ist in dieser Hinsicht z. Zt. klar im Vorteil. :roll: |
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| | # 8 |
| Gastposter | Ja genau, es wird nicht mehr in Jungbands investiert weil die ganze Kohle für die Entwicklung von Kopierschützen und die Strafverfolgung der Kunden herhalten muss. Und selbst wenn, warum in schwierige Menschen investieren, wenn man sein Geld doch auch mit Klingeltönen auf Jamba! machen kann? Die Ausweitung des Marktes aufs Internet beschränkt sich zumeist auf iTunes - 128kbps und DRM für einen Dollar pro Track, ich lach mich tot! Ja, da kann man wirklich von Glück reden dass auch die Künstler einzusehen beginnen, dass sie ohne die Musikindustrie besser dran sind, und nicht auf diese Konglomerate angewiesen sind, um Erfolg zu haben. So helfen beide Seiten daran mit, der Musikindustrie den Saft abzudrehen, und das ist gut so. Dieses System hat einfach ausgedient. Im Gegensatz zu anderen Kommentatoren hier habe ich eher die gegenteilige Erfahrung gemacht. Alben von unabhängigen Künstlern und Labels kosten meiner Erfahrung nach normalerweise deutlich mehr als die übliche Massenware. Ist ja zum Beispiel auch bei DVDs so. Ich finde auch die Preise nicht wirklich zu hoch (solange der Wert nicht durch Kopierschutzmassnahmen zunichte gemacht wird). Ich kaufe z.B. so oft wie möglich CDs statt Vinyl, da ich einfach eher bereit bin 17 Euro für 12 Stücke auszugeben, als für 2 Stücke 10 Euro auf den Tisch zu legen. |
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