Alt 06.04.2006, 18:21   # 1
News Flash
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Beiträge: 18.372
Suse - das klingt nach ungepflegter Bauerstochter. Doch Suse ist mehr, Suse ist Linux. Und zwar die bekannteste und größte Distribution auf dem deutschen Linux-Markt. Jeder Linux-Einsteiger hat wohl als Erstes den Einstieg über die Suse-Linux gewagt und die besonders gute Dokumentation und den Support in Anspruch genommen. Trotzdem scheiterten viele, denn obwohl Suse Linux in Deutschland neben Knoppix die populärste Distribution ist, ist sie doch kein Optimal-Linux. weiter »
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Diskussion zu: Suse Linux: Platzhirsch, wenig einsteigerfreundlich
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Alt 06.04.2006, 23:51   # 2
Blubb
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Der erste April ist doch schon vorbei, oder?
SuSE und einsteigerunfreundlich...
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Alt 07.04.2006, 07:57   # 3
handrpet
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Entschuldigen Sie bitte, doch bin ich seit Jahren Nutzer von SuSE Linux. Als Einsteigerunfreundlich konnte weder ich noch die von mir inspirierten "Neu"-Linuxer diese Distro empfinden.
Meine Versuche mit Ubuntu ergaben, es läuft eben nicht auf allen Rechnern.
Des weiteren vermochte ich es nicht unter Ubuntu eine WLAN-Anbindung zu Stande zu bringen, während es mir unter SuSE 10.0 gelang.
Im großen Überblick ist wohl eher zu sagen, das persönliche Vorlieben die Wahl-Distro bestimmen. Linux-Distros für Einsteiger existieren bereits mehrfach.

Gruß

Peter
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Alt 07.04.2006, 10:55   # 4
Arno
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dank besserem Hardwaresupport (als andere Distros)
dank guter Systemsteuerung und einfachem Paketmanagement (Yast ist genial!).
Wer also ernsthaft einen Umstieg in Betracht zieht, der sollte Suse nehmen. Am besten mit der KDE & einer Standardinstallation (nix manuell!!) für den Einstieg. Paket die fehlen können simpelst von CD oder ausm Internet nachgeladen werden.

Übrigens ich bin mit Suse vor ca. einem Jahr umgestiegen und hab mittlerweile noch Madriva, (K)ubuntu & Knoppix ausprobiert. Aus meiner Sicht führt kein Weg an Suse vorbei. Wer als Einsteiger Suse ein paar Monate Zeit gibt, um die Eigenheiten von Suse/Linux zu lernen (keine große Sache!), der will nicht mehr zurück.

Suse hätte Euren kürzlich veröffentlichten "Idiotentest" auch locker bestanden.

ehrlich, ich bin so froh den Umstieg geschafft zu haben. Suse hats möglich gemacht. Und ich bin wahrlich kein PC-Geek oder Komandozeilen-Freak. Das braucht man bei Suse auch nicht mehr zu sein. Die Zeiten sind vorbei
Gruß
Arno
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Alt 07.04.2006, 11:25   # 5
Lyonel
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Ganz meine Meinung.
Die SuSE ist mit KDE ein klasse OS.

Dieser Artikel finde ich nicht objektiv!
Da hat wohl der Autor (warum auch immer) einen Hass auf SuSE.
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Alt 07.04.2006, 15:26   # 6
Anonym
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Ist doch genau der Tonus des Artikels :-)
In jedem zweiten Satz steht, daß es eben nicht einsteigerfreundlich ist.
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Alt 07.04.2006, 16:26   # 7
Jörg
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Ich bin überzeugter Debianer und kenne natürlich auch Suse. Also wenn Suse nicht einsteigerfreundlich ist, verstehe ih die Welt nicht mehr. Für Anfänger nur zu empfehlen!
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Alt 08.04.2006, 01:16   # 8
pingwin
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Leider entäuschte mich Suse 9.2 durch Druckerprobleme als Anfänger so, dass ich Suse auch aus meiner Sicht das Prädikat "nicht einsteigerfreundlich" geben würde. Vielleicht ist es ja in der 10er Version anders, aber jetzt bin ich mehr als glücklich mit Ubuntu.
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Alt 08.04.2006, 06:26   # 9
Unregistriert
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Suse ist ein verpfuschtes Linux. Ich rate den Anwendern davon an, da es zu viele unnatuerliche Aenderungen gab.

Suse Anwender werden mit einem richtigen Linux arge Probleme haben. Ebenso umgekehrt. Man sollte eben das richtige Linux nicht zu sehr veraendern.

Ansonsten unterscheiden sich die wenigsten Distries. Augenmerk sollte auf Updateprogramme gelegt werden und nicht ueber eine Oberflaeche. Aber was rede ich hier, wird eh unverstanden da unwichtige Dinge hier als wichtig deklariert werden...

Viel Spass noch...
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Alt 08.04.2006, 21:15   # 10
Anonym
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meine meinung dazu - ist suse ein komplexes os - für anfänger nicht geeignet obwohl die installation zumindest bei alten rechnern ohne probleme geht - nutze es persönlich nur fürs i-net wegen der virengefahr die da wirklich gering - wer es letztendlich braucht muss jeder selbst entscheiden .... -mein favorit ist knoppix
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Alt 09.04.2006, 01:53   # 11
Anonym
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Häh? SuSE nicht einsteigerfreundlich??
Was raucht der Tester?
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Alt 10.04.2006, 02:54   # 12
Anonym
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Hallo benutze seit einiger Zeit neben WinXP SuSE 9.2 und bin sehr zufrieden damit.
Ein kurzer Umstieg auf SuSE 10 wurde gleich rückgängig gemacht da auch nach mehrmaligem Installieren der Scanner nicht lief.
Als einsteigerfreundlich würde ich es schon bezeichnen mal sollte halt zb. schon den Unterschied zwischen KDE und Gnome kennen.
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Alt 10.04.2006, 11:25   # 13
Tweek
 
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Zitat:
Häh? SuSE nicht einsteigerfreundlich??
Was raucht der Tester?
Gauloises. Und erzähl' mir nichts, ich habe die SuSE-Entwicklung seit 6.0 verfolgt, jede einzelne Distri besessen, immer in der Hoffnung, das mit der Benutzerfreundlichkeit würde besser, doch Pustekuchen. Dann kam Ubuntu und siehe da...?
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Alt 03.05.2006, 12:05   # 14
tuxracer
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man muss sich über deine ignoranz und unkenntnis nur wundern,sicherlich reden nur leute so abfällig über suse linux,die keine ahnung haben und dieses system nie installiert hatten.Pfusch mal weiter in der registry von windoofs rum
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Alt 04.05.2006, 11:26   # 15
Tweek
 
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Zitat:
Pfusch mal weiter in der registry von windoofs rum
Nix da, ich lebe glücklich ohne Registry mit Mac OS X :-D
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Alt 15.05.2006, 14:41   # 16
KJ
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Daß Suse so absolut überhaupt nicht benutzerfreundlich sein soll kann ich mir auch nicht grade vorstellen.

So wie ich den Artikel verstanden habe wird das hauptsächlich damit begründet, daß die Auswahl der Softwarepakete, die bei Suse bereits mitgeliefert sind zu kompliziert und unübersichtlich ist.
Ich persönlich sehe das als einen nicht so wahnsinnig großen Nachteil.
Na klar, wenn man in alle Untermenüs reingeht sich alles anschaut was es da zur Auswahlt gibt wird man "von der Masse erschlagen". Tausende Programme bei denen man meistens nicht weiß wozu sie gut sind. Ich stimme zu daß das so erstmal zu unübersichtlich und schlecht dokumentiert ist.

Allerdings kann man dieses Problem leicht umgehen.
Man kann schließlich einfach die Standardeinstellung nehmen, ohne sich um die tausende von Paketen kümmern zu müssen und erhält trotzdem ein funktionierendes Betriebsystem.
Und wenn man z.B. jetzt einen emule-client nachinstallieren will öffnet ruft man halt yast auf, benutzt die Suchfunktion und wählt das entsprechende Paket zur Installation aus. Ich verteh nicht was daran so kompliziert sein soll.

Eine andere Sache die im Artikel vorkam fand ich dagegen viel interessanter:

Zitat:
Der Paketmanager verlangt nämlich speziell angelegte Pakete - nicht jeder Software-Entwickler stellt seine Software im Suse-Paketformat zur Verfügung. (...) Suse-Anwender (sind) auf spezielle Pakete angewiesen.
Meiner Meinung nach ist das eine sehr unpraktische und ärgerliche Sache, von der aber - anders als der Artikel das vermuten lässt - nicht nur Suse sondern auch viele andere Distributionen betroffen sind.

Hab früher immer gedacht rpm wäre ein einheitliches Dateiformat das sich bei jeder Distribution gleichermaßen verwenden lässt. Einen Song im mp3-Format kann man ja auch auf jedem mp3-Player gleich gut abspielern, es muss nicht zwanzig verschiedene Versionen davon geben um es auf zwanzig verschiedenen Playern hören zu können - sondern nur eine.

Bei Linux-Softwarepaketen ist das leider momentan nicht so, einer der größten Nachteile von Linux. Wenn einen Software herausgegeben wird, sind die Entwickler dazu gezwungen, ein eigenes rpm-Paket für jede Distro zu machen, weil jede Distro ihr eigenes Ding dreht und nicht darauf geachtet wird zueinander kompatibel zu sein.

Dabei gibt es ja bereits Ansätze um dieses Problem zu lösen, ich sag mal Stichwort Linux Standard Base. Das ist, soweit ich das verstanden habe, ein Standard bei dem bestimmte Sachen vereinheitlicht werden, so daß ein rpm-Paket sich auf allen Distros installieren lässt die diesem Standard entsprechen (was bis jetzt aber nur wenige sind).

Ich verstehe nicht, warum nicht mehr daran gearbeitet wird, rpm zu einem einheitlichem Format zu machen. Das würde für alle beteiligten Vorteile bringen: Software-Entwickler könnten sich auf`s entwickeln von Software konzentrieren und das Ergebnis ihrer Arbeit in einem Paket veröffentlichen, das überall läuft, anstatt dutzende verschiedene pakete machen zu müssen.
Benutzer könnten jedes Paket das sie in die Hände kriegen benutzen und wären nicht auf speziell für sie gemachte Pakete angewiesen.
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Alt 13.06.2006, 20:08   # 17
Ede Wolf
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Selten so einen Blödsinn gelesen. SUSE ist zwar nicht immer die optimale Distribution, für den Einsteiger aber immer noch besser als Windows.
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Alt 14.06.2006, 11:14   # 18
Tweek
 
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Zitat:
USE ist zwar nicht immer die optimale Distribution, für den Einsteiger aber immer noch besser als Windows.
Nein, denn bei Windows wird der Anwender nicht mit Paketen gequält!
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Alt 07.10.2009, 22:14   # 19
cesar01
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Es wundert mich doch immer wieder wie die sogenannte Fachpresse immer wieder danebenliegt. Ich gucke schon seit Suse 6.0 über den Tellerrand von MS und war jedesmal erstaunt. Erstaunt deswegen weil Linux einfach in vielen Dingen besser als Windows ist. Leider wurde nicht immer jegliche Hardware meines Pcs anerkannt, es gab da immerwieder Probleme mit Linux. Doch Windows bildet da keine Ausnahme. Suse ist meines Erachtens nun nicht gerade besonders Einsteigerfreundlich aber mit ein bisschen Netztrecherche läßt es sich sehr gut und schnell installieren, sofern man es bei der Standartinstallation beläßt. Sicher hat hier was Umsteigerfreundliche User anbelangt Ubuntu die Nase vorn, weil es ist recht spartanisch was die Softwarepakte angeht. Doch wer etwas mehr will als nur im Inet zu surfen der sollte ruhig zu Suse greifen. Allerdings was Linux von Grundauf falsch macht ist keine Schnittstelle für Games anzubieten. Denn die Emus die es für Linux gibt, mit verlaub taugen nicht recht viel. Da muß oder sollte die Linuxgemeinde endlich mal was ändern. Denn nur so hat Linux die Möglichkei endlich mal den Durchbruch zu schaffen.
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Alt 02.11.2009, 00:56   # 20
su3y
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Leider ein wenig objektiver Bericht!

Dass die Vielfalt und freien Entscheidungsmöglichkeiten einer Linux-Distribution - sei es nun SUSE oder eine beliebige andere - als Nachteil gesehen werden, zeugt wohl von einer gewissen Faulheit seitens des Autors. Und von einem grundlegenden Missverständnis zwischen der Welt der freien und der der kommerziellen Software.

Ein kleiner Vergleich:
Wenn ich Hunger habe, kann ich mir ein Fertiggericht im Supermarkt nebenan kaufen, um schnell satt zu werden. Kein Problem soweit. Ich kann mir aber auch ein Essen selber kochen. Da muss ich allerdings überlegen, was rein soll und worauf ich Appetit habe. Und, nicht zu vergessen, ich brauche Grundkenntnisse, was das Kochen anbelangt.
Das Fertigessen geht da natürlich schneller - aber schmeckt es auch besser? Und ist es nicht ein etwas beunruhigendes Gefühl, nicht zu wissen, was genau da alles drin ist?

Jemand, der sich ein wenig mit freier Software befasst hat, sollte eigentlich zu anderen Schlüssen kommen, als dem, dass Vielfalt und Entscheidungsfreiheit Nachteile sind.

Ein sehr schöner Text, den ich dem Autor dieses Berichtes ans Herz legen möchte, darin besonders den Abschnitt "Subproblem 3b" und "Problem 5":
linux.oneandoneis2.org/LNW.htm

Eine deutsche ÜS gibts hier:
felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
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