| | # 1 |
| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 19.938
| Panikmache zählt zu den großen Tugenden vieler Medien - um so unangenehmer, wenn sie genau dann einsetzt, wenn viele Menschen ohnehin verunsichert sind. Egal ob Vogelgrippe oder Schweinepest, sobald Viren grassieren, ist es vorbei mit der inneren Ruhe. Auch Computer-Anwender sind vor Panikattacken nicht gefeit, wenn Computerviren ihr Unwesen treiben. Allerdings sollte man nicht alles glauben, was in der Fachpresse steht. weiter » Diskussion zu: Intel-Macs, Virenscanner und die Unkenntnis der Fachpresse |
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| | # 8 |
| Registriert seit: 16.03.2005
Beiträge: 127
| Die Medien allein sind nicht schuld. Der verantwortungslose Umgang mit Medien ist das Problem. Einschlägige Blätter können von mir aus schreiben, was sie wollen, lesen werd ich sie nie. Für gewisse Fernsehsender gilt das Gleiche. Schließlich ist keiner gezwungen, in den Chor der Panik einzustimmen. Und was machen eigentlich diejenigen, die ihre Katze nach den jüngsten Ereignissen um H5 ins Tierheim gebracht haben, wenn der eigene Nachwuchs dereinst mit Windpocken nach Hause kommt? |
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| | # 11 |
| Gastposter | Guten Abend (oder was auch immer). Ich erlaube mir einmal, hier einen Kommentar zu hinterlassen und um diesem Vorgang eine gewisse Würze zu geben, erlaube ich mir ebenso, meine "Funktion" an dieser Stelle darzulegen. Ich bin freier - nicht angestellter (!) - Schreiberling für die MacUP, wohlgemerkt nicht für das "Fachgebiet" Viren am Mac. Allerdings befasse ich mich seit mehreren Jahren mit speziell diesem Thema aus bisher absolut privaten Gründen. Das, was "Netzwelt.de" hier auf die Öffentlichkeit loslässt, ist schlicht und ergreifend a) sachlich und inhaltlich falsch und b) nicht recherchiert. Man kann dazu stehen, wie man will, ich persönlich halte den Beitrag für ein klassisches Beispiel extrem minderwertiger journalistischer Arbeit, die einzig und allein darauf abzielt, das vermeintliche Niveau des Windows-Journalismus' auf den Bereich des Macs zu transferieren. Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, dass ich weder im Auftrag, noch im gerichteten Interesse der MacUP hier diese Zeilen hinterlege. Ich mache das ausschliesslich aus einem Grund: irgendwann muss auch mal eine Grenze gezogen werden. Werter Verfasser des Netzwerk-Artikels ist offensichtlich nicht einmal annähernd darüber informiert, dass es bereits seit mehreren Mac OS Systemversionen die verschiedensten Derivate irgendwelcher Viren gegeben hat. Neu ist also diese Thematik wahrhaftig nicht, sie ist aber vielleicht neu für viele so genannte Switcher, die aufgrund der oft propagierten "Virenresitenz" des Macs vom Windows-PC auf den Mac umgestiegen sind. Anstatt nun einmal die Fairness zu wahren und zu schreiben, dass kein von Menschenhand geschaffenes System frei von Anfälligkeiten der unterschiedlichsten Arten ist, wird dem Chef-Redakteur mangelde Kompetenz vorgeworfen. Wer auch immer diese Zeilen bei Netzwelt verfasst hat, sollte dringend sein "Handwerkszeug" revidieren, das war einmal mehr ein hervorragender Beweis für - bedauerlicher Weise - sehr modern gewordene Thesenaufstellung anhand einiger weniger Informationen, die nicht einmal annähernd auf allgemein bekannter Basis fundierter Informationen aufbauen können. Aber das - und jetzt erlaube ich mir einen journalistischen Schnitzer - scheint wohl typisch zu sein für all die "renommierten" Windows-"Fachmagazine", dass sie beim Auftauchen von "Viren" für den Mac in das Horn der Neider blasen, das Horn der unreflektierten Gehässigkeit. Soll ich die Dreistigkeit an den Tag legen und jetzt, im Jahre 2006, nach Erscheinen jener neuen "Viren" nocheinmal vorrechnen, wie das Verhältnis von Windows- zu Mac-Viren ist? Oder noch zynischer: gäbe es keine Windows-PCs, müssten sich Mac-Anwender auch nicht Gedanken um die Bekämpfung dieser Viren machen, die nachweislich zu einem Löwenanteil aus jenem Windows-Lager stammten. Setzen, sechs, "werter" Herr Kollege, das war Journalismus auf "Bild"-Niveau. J. Liedtke |
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| | # 13 | |
| Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
Beiträge: 958
| Zitat:
Vielmehr ist es die Behauptung, die von der "Mac-Fachpresse" aufgestellt wurde, nämlich die, dass Intel-Prozessoren "anfälliger für Viren" seien als PowerPCs. Sie werden mir zustimmen, dass diese Behauptung falsch ist. Alles, was die netzwelt an dieser Stelle gemacht hat, war eine Reflexion der allgemeinen MAC-User, Verzeihung: Mac-Jubelpresse. Sorry | |
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| | # 14 |
| Gastposter | Sehen Sie Herr "Kollege", genau das ist das Problem. Während Sie mir indirekt ausweichende Bezugnahme unterstellen, entbehren Ihre Zeilen jeglicher Kenntnis des Artikels, auf den Sie sich beziehen. Ich erlaube mir, Sie nochmals zu zitieren: "So rät die Redaktion in der aktuellen Ausgabe Benutzern von Intel-Macs, Antiviren-Software zu installieren. "Die Prozessoren" seien "Bestandteile von PCs" und damit "virenanfälliger" als PowerPC-Prozessoren." Nun erlaube ich mir mal den Spass, Ihren "Stil", den Sie nachweislich intensiv pflegen, ein wenig auseinander zu nehmen. Erstens empfiehlt nicht die Redaktion eine solche Vorgehensweise, sondern wenn überhaupt - Oliver Friedrichs (Symantec) - David Mackey (IBM) Nicht unterstützt wird diese Vorgehensweise von - Erik Tayler (IOActive) Wenn Sie also schon (wie gewohnt) so dreist sind, solche Aussagen als verbindliche Äusserungen "der Redaktion" darzustellen, dann wahren Sie wenigstens die Fairness und erwähnen, dass es sich dabei um Aussagen handelt, die ein Mitglied der Redaktion durch Führen von Gesprächen mit oben genannten Personen ermittelt hat. Es ist gelinde gesagt ein mieser Stil, solche Bezugnahmen als definitv alleingültige Aussage eines Redaktionsmitgliedes darzustellen - schlechter Journalismus und fehlplatzierte Retorik. Sie besitzen sogar die Dreistigkeit, die Anmerkungen Erik Taylers so umzuformulieren, dass man sie als vermeintlich kompetente Fachinformation aus Ihrem Wissensfundus interpretieren könnte, schlimmer noch, Sie arbeiten mit der Kombination "die Mac-Jubelpresse". Ich wüsste zwar nicht, inwieweit die drei bekannten Mac-Magazine als Jubelverein dargestellt werden können, aber da gibt es offensichtlich unterschiedliche Ansichten zwischen Ihnen un meiner Wenigkeit. Wenn Sie damit ausdrücken wollten, die drei bekannten Magazine seinen für Ihren Geschmack zu unkritisch, dann kann ich dem nur bedingt beipflichten, denn es gibt immer wieder durchaus auch kritische Töne zu Apple und Konsorten - nur müssten Sie dazu sich auch mal die Zeit nehmen, und wirklich mal die Zeilen lesen, die Sie in diesem speziellen Falle offensichtlich nur überflogen haben. Sie mögen bei Ihrer Leserschaft durch Ihren Stil eine Fangemeinde gewonnen haben, aber das möchte ich gar nicht kritisieren oder überprüfen, jedem Tierchen sein Plaisierchen, wie man so schön sagt. Sie sollten sich aber nicht wundern, wenn insbesondere der nachweislich schlechte Stil, den Sie durch solche "sprachlichen Kunstgriffe" an den Tag legen, dafür sorgt, dass die Kluft zwischen Mac- und Win-Usern grösser wird. Und vielleicht auch dafür sorgt, dass weniger Mac-Anwender Ihre Beiträge lesen. J. Liedtke |
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| | # 15 | |||
| Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
Beiträge: 958
| Zitat:
Zitat:
http://www.macup.com/aktuelle/Uber_1...mme/1143439389 http://www.macup.com/aktuelle/Busine...z_1/1143522429 http://www.macup.com/aktuelle/Apple_...and/1143521707 usw. usf. Kritische Meldungen hingegen... naja. Fehlen irgendwie Aber gut, wenn das keine Jubelpresse sein soll, ist es so. PR ist ja auch keine Propaganda, sonder Presse-Information, nicht wahr? Zitat:
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| Gastposter | Zitat:
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J. Liedtke | ||||||
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| | # 17 | ||
| Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
Beiträge: 958
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