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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 18.372
| Gerade für Anfänger im Bereich der digitalen Fotografie ist es nicht leicht in schwierigen Aufnahmesituationen optimale Fotoergebnisse zu erzielen. Hier erweisen sich so genannte "Motivprogramme" als äußerst hilfreich für den Amateur-Fotografen. Netzwelt gibt Ihnen einen Überblick über die nützlichsten Motiveinstellungen. weiter » Werbung Diskussion zu: Digitalkamera-Technik: Nützliche Motivprogramme |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.849
| Zitat:
Na, mal im Ernst: Übertreiben die Hersteller da nicht ein wenig? Was will man mit all diesen Programmen? Etwa gut fotografieren? Das muß man lernen, wie man alles lernen muß, was man können will. Und wenn mir jetzt einer erzählt, das Portrait in dem Bericht wäre dadurch zustande gekommen, daß jemand bei einer x-beliebigen Digi einfach das Motivprogramm "Merkel" eingestellt und dann einfach draufgehalten hat - ja, dann glaube ich das natürlich. Ich glaube nämlich immer alles, was man mir vorlügt. Ich bin schon auf den Zeitpunkt gespannt, wann der erste Hersteller diese Programme "Creativprogramme" nennt. Creativ natürlich mit C, das beweist Kreativität. Hat jetzt etwa jemand den Eindruck, ich mag diese Creativkameras nicht? Tja, der Eindruck ist richtig. | |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.849
| Zitat:
Auf jeden Fall brauchst du einen Vordergrund (Baum, altes Gemäuer oder etwas ähnliches). Das wird auf dem Bild dann schwarz. Unbedingt so lassen, auf keinen Fall wegblitzen. Ich machs dann so: Fuji Reala in die XD 7, Empfindlichkeit auf 160 ASA, Belichtungskorrektur auf 1/2 Blende unterbelichten. Kamera aufs Stativ, Blende auf 8 oder 11 wegen der Tiefenschärfe, Entfernung auf "unendlich". Zeit der Kamera überlassen. Mit dem Selbstauslöser vermeidet man jegliches Verwackeln. Film anschließend normal entwickeln, evtl 1 min. länger, als normal (Erfahrungs- und Geschmackssache). Vergrößern auf mindestens 30 x 40 cm, besser 50 x 70 cm. Fotopapier reichlich belichten, damit der Vordergrund richtig schwarz wird und die Sonne rot, oder gelb, auf jeden Fall aber nicht weiß. Na klar, dein Motivprogramm ist einfacher - einstellen und drauf. Aber, wer, glaubst du, bringt das bessere Bild nach Hause? | |
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| Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
Beiträge: 958
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Aber mal im Ernst: Meine neue Cam hat keine Motivprogramme. Und da bin ich auch nicht sauer drüber | |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Zitat:
Es ging mir aber eher um einen Vergleich einer Digi mit Motivprogramm mit herkömmlicher -dank langer Erfahrung perfekt beherrschter- Analogtechnik. Da sollte man fairerweise voraussetzen, daß Motiv und Bildausschnitt gleich oder ähnlich sind. Das habe ich auch stillschweigend angenommen, ohne es besonders zu erwähnen. Zitat:
P.S. Wenn du willst, schau dir doch mal ein paar Analogfotos an, z.B. hier: http://www.pbase.com/cameras/minolta/xd11 Die Fotos sind mit der XD7 (heißt in einigen Ländern XD11) aufgenommen. Es sind auch ein paar schöne Abendstimmungen dabei. Manche der Fotos sind ganz leicht unscharf, das liegt am Einscannen der doch verhältnismäßig kleinen Negative. Diese Unschärfe tritt bei direkter analoger Verarbeitung natürlich nicht auf. | ||
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| Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
Beiträge: 958
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.849
| Zitat:
Das Bild "Misty Morning Flight" ist aber doch ganz ansehnlich, oder meinst du nicht? Und das Bild "bloom3.jpg", die japanischen Kirschblüten mit ihren frischen Farben, so als 50 x 70 Poster im Wohnzimmer, helfen zumindest an trüben Wintertagen, die Depressionen zu lindern. Ich habe auch so ein ähnliches Bild bei mir hängen - und es wirkt. Natürlich kann man mit einer guten Digi solche Fotos ebenfalls schießen. Und die Unterschiede dürften bis zum Format A4 auch eher marginal sein. Das Problem: ich mag nun mal gern große Bilder, so ab 30 x 40 cm. Und technisch perfekt sollten sie auch sein. So will ich, z.B auch bei 50 x 70 cm bei den Kirschblüten jedes einzelne Staubgefäß klar erkennen können. Ohne Unschärfe, Korn, Pixel oder was auch immer. Wenn ich jetzt umsteigen und dabei meinen gewohnten Standard halten würde, müßte ich mir 1) eine sehr gute digitale Spiegelreflex zulegen, die meine Ansprüche erfüllt, z.B. eine Canon EOS-1Ds Mark II. 2) einen Drucker oder was auch immer besorgen, der aus den aufgenommenen Fotos Bilder in Postergröße macht. 3) einen besseren Computer kaufen (Mac?), womit ich mehrere MB große Bilddateien mit vertretbarem Zeitaufwand bearbeiten kann. Alles in Allem wäre ein fünfstelliger Betrag fällig, d.h. ich müßte erst mein Auto verkaufen, oder im Lotto gewinnen. Kleines Problem: Das Auto brauche ich, und Lotto spiele ich nicht, die Chance von 1:14.000.000 ist mir einfach zu gering. Fazit: Ich muß bei meiner XD7 bleiben, und bin nicht einmal böse deshalb. | |
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| Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
Beiträge: 958
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Aber die Perfektion kann ich verstehen, bin ich auch ein Freund von. | |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.849
| Zitat:
1) Gäbe es die analogen Spiegelreflexkameras, und damit eine Ausweichmöglichkeit, nicht mehr, hätten die guten digitalen Reflexkameras keine Konkurrenz und wären ganz sicher noch teurer. 2) bin ich für einen fairen Wettbewerb beider Systeme. Möge der bessere gewinnen. Übrigens: Absolute Profisysteme (6x6 Mittelformat) gibt es auch schon in Digital. Kann aber auch nur ein absoluter Profi bezahlen. :cry: Kannst es dir ja mal ansehen: http://de.hasselblad.com/ und dann unter "Produkte" den CFH 39 anklicken. Wenn du sowieso auf der Seite bist, schau dir auch mal die vielen Beispielfotos an. Es lohnt sich. P.S. Was noch auffällt: Bei den technischen Daten, unterhalb der Beschreibung, wird als Computer, auf dem die hauseigene Bildverarbeitungssoftware läuft, als erstes Macintosh OSX angegeben. Dann erst ein paar Windowsversionen. Ist so ein OSX für die Bildverarbeitung besser geeeignet, als ein herkömmlicher PC, oder steht der nur zufällig vorn? Was meinst du? Ich kenne den OSX leider nicht, nur PCs und Großrechner. Noch eine kleine Ergänzung: In einem anderen Thread wurde ein ähnlicher Sensor (von Kodak) bereits vorgestellt. Es kann natürlich auch sein, daß genau dieser Sensor in dem Hasselblad-Rückteil verbaut worden ist. Das weiß ich aber nicht genau, werde es noch herausfinden. Vielleicht kann ich mal mit so einem Teil ein paar Probeaufnahmen machen. Ich kenne da einen Hasselblad-Freak. Sobald ich was weiß, oder Ergebnisse habe, werde ich hier darüber berichten. | |
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| Registriert seit: 31.03.2004 Ort: Bonn
Beiträge: 958
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![]() Zitat:
Besser sind sie definitiv nicht, aber ich würde sagen: Einfacher zu bedienen. Man kann mit einem Mac arbeiten und braucht keine Angst zu haben, dass einem das Gerät wegen irgendeiner Inkompatibilität dauernd abschmiert. Aber das ist eigentlich auch alles... trotzdem: Einen iMac Core Duo kann ich Dir nur wärmstens ans Herz legen, steht auf meinem Schreibtisch zuhause und ich will nie wieder einen anderen Rechner! | ||
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Zitat:
Hatte letztes Wochenende die Gelegenheit damit zu fotografieren. Wie gesagt, ich kenne da einen Freak, einen guten Bekannten von mir. Der schwimmt in Geld und hat sich das Ding gekauft. Die passende Hasselblad hatte er vorher schon ... Einziges Problem: nach wenigen Bildern war die Speicherkarte (256MB) voll. Davon habe ich mir dann mit einem Laserprinter Fotos machen lassen. Ich kann nur sagen - jenseits von Gut und Böse. Was Besseres habe ich noch nie gesehen. Farbwiedergabe, Kontrast - alles 1A. Und scharf wie eine Rasierklinge. Schade, der CFH 39 ist für mich unerschwinglich. Sonst hätte ich auch einen. | |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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Bei uns gibt es einen Fotohändler, der die Digitalbilder auf normales Fotopapier belichtet und so davon Bilder macht. Diese (voll- oder teil)automatischen Belichtungsgeräte für Fotopapier (das zum Entwickeln, nicht das zum Drucken) wurden schon immer "Printer" genannt. Die Belichtung fand bislang immer mit Glühlampen - später Halogenlampen statt. Mittlerweile gibt es Printer, die mit Laserlicht arbeiten. Die damit belichteten Fotos sollen schärfer sein. Mein erster visueller Eindruck bestätigt dies auch. Mit einem Laserdrucker im herkömmlichen Sinn hat so ein Printer wenig bis nichts zu tun. | |
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