Alt 07.09.2005, 11:26   # 1
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Wenn das Geld knapp wird, setzen Gemeindeverwaltungen immer wieder gerne auf interessante Geldspar-Methoden. Da werden Schlaglöcher nicht geflickt, sondern mit Bitumen ausgegossen oder Beamte frühzeitig in Pension geschickt. Auch vor den Behördenrechnern macht der Sparwahnsinn nicht halt. Ist die Kohle knapp, wird auf Linux gesetzt. Denn Linux ist, anders als Windows, völlig umsonst. weiter »


Diskussion zu: Kolumne: Linux - optimal für Behörden?
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Alt 07.09.2005, 12:51   # 2
pixel
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genau dieses problem sehe ich auch bei dem hype um linux: der umstellungsaufwand.

aber müssen die mitarbeiter nicht auch auf windows geschult werden? das normale wissen eines heim-pc-besitzers reicht meistens nicht aus um das grundsätzlich arbeiten in netzwerken zu verstehen. auch wird häufig mit software oder zumindest mit vorlagen gearbeitet, die sowieso eine einweisung verlangen. es geht ja auch im vorrausschauende planung. eine systemumstellung kostet immer geld. aber wie sehen die laufzeitkosten aus?

und zu den admins: das heimelige pc-wissen eines abteilungsleiters reicht für diese netzwerke nicht aus - weder unter windows noch unter linux. auch können die beamten aus sicherheitsgründen gar keine einstellungen an ihren rechnern machen. die haben ja alle eingeschränkte benutzerrechte.

also im grunde ist der artikel schon sehr einseitig... :-(
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Alt 07.09.2005, 14:14   # 3
Tweek
 
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Jaja, immer diese Linux-Einseitigkeit meinerseits.

Ich gelobe Besserung
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Alt 07.09.2005, 14:44   # 4
unglaublich
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wieviel hat denn microsoft für diese einseitige betrachtung bezahlt?
nix gegen kritik an linuxumstellungen. aber schulungen braucht man ständig und immer. weiterbildung ist in der EDV das A und O. Sogar unter Windows müssen die Anwender weitergebildet werden.

fazit. gekaufte artikel rulen nicht
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Alt 07.09.2005, 14:48   # 5
GreasySpoon
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gekauft? warum schimpfen linux-leute immer gegen uns, wenn wir etwas gegen linux sagen? ewig ist dann die rede von "microsoft bezahlt euch" oder andere dumme scherze. ihr linux-jünger solltet sachliche kritik mal zulassen. es fragt doch auch keiner bei unseren kritiken gegen apple oder microsoft, dass ein anderer hersteller uns bezahlt. :schock:

fakt ist: wir werden nicht bezahlt für buchstaben. und wir schreiben über solche dinge, wenn wir der meinung sind, dass es stimmt. und die umstellung von windows auf linux ist teuer - wie eben jede umstellung. nur ist windows eben schon oft vorhanden und deshalb ist es teuer auf linux umzustellen.
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Alt 07.09.2005, 14:57   # 6
pixel
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völlig richtig. soweit ist der artikel auch - wie immer bei euch - sehr schän geschrieben und interessant. aber die gegenseite wäre auch interessant! oder?
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Alt 07.09.2005, 15:03   # 7
sacool
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und wieder ein unötig negativer und einseitiger Artikel über Linux. Wird ja langsam zur gewonheit.

Jaja ich weiß der netzwelt.de server läuft natürlich mit Windows, sonst müsste man sich ja noch schulungen unterziehen, oder sich mal zwei Tage intensiv mit dem System auseinandersetzen. Nene da dann doch lieber Windows.
Außerdem ist OpenOfiice ja soviel anders in der Bedienung als Microsoft Office.

Ich finde es sehr interessant, dass der Aspekt in dem Artikel nahezu völlig ausgelassen worden ist. Unter Windows kann jeder User alles machen, was er will, bevor nicht irgendein Administrator sich stundenlang an jedes System setzt und alles richtig einstellt. Unter Linux geht das sehr viel einfacher.

Ich nutze Linux und ab und zu für manche Anwendungen auch noch Windows. Linux ist bei mir aber noch nie beim startzen abgestürzt. Windows tut das laufen, er bliebt beim Ordnen des Desktops stehen und nach einer Zeit kommt dann ein netter BlueScreen.


ein tipp für die zukunft, mschreibt das nächste mal vor den Artikel, dass das die Meinung der netzwelt.de Redakteure ist. Sonst kommt noch ein unerfahrer Windows Nutzer auf die Idee, dass hier unbestrittene Fakten geschrieben werden.
Das ganze erinnert mich irgendwie an eine große deutche Zeitung und zwar der Bild. Manipulation wo es nur geht und tatsachen völlig auslassen...
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Alt 07.09.2005, 15:08   # 8
elwood
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Die Linux- und Open-Source-Legendenbildung ist schon weit genug gekommen, denke ich. Von daher brauche wir keinen Artikel, der die Vorzüge von Linux und anderer Open-Source-Software lobt. Das tun andere schon zur Genüge. Das liegt daran, dass in den Leitmedien der IT-Branche einer gewissen Linux- und Open-Source-Utopie gefröhnt wird. Das wiederum liegt an den persönlichen Präferenzen der einzelnen Autoren. Dass einem Informatiker, einem Programmierer oder einem Netzwerk-Admin die Nutzung von Linux vernünftig erscheint, ist klar. Das LiMux-Projekt muss zeigen, ob die Utopisten mit Linux richtig lagen oder nicht. Ich sehe da eher schwarz.
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Alt 07.09.2005, 18:05   # 9
GreasySpoon
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der artikel beschäftigte sich mit linux in behörden und den wechselproblematiken. wenn jemand eine behörde findet, die von linux auf windows wechselt, dann werden wir auch darüber berichten, wenn die behörde uns entsprechend für fragen zur verfügung steht. ledier hatten wir keine gefunden.

linux ist gut und übrigens ist unser server tatsächlich ein linux-server. es geht aber nicht um server, sondern um den beamten schmidt, der mit einer linux-software antrag xy ausfüllen soll.

open source ist auch schön. und wir empfehlen open-source und freeware projekte auch gerne in unseren news. sogar lieber als shareware, weil dem user damit sofort geholfen werden kann. aber auch das gehört nicht zu der diskussion.

der redakteur ist übrigens apple-nutzer, nur dass microsoft aus der diskussion auch gleich draußen bleibt.

@sacool
dass dein windows dauernd abstürzt ist schade. kompromiss: ich zeige dir, wie es nicht dauernd abschmiert und du installierst mir ein linux auf einem redaktionssystem, damit wir linux-programme testen können. du müsstest nur nach bonn kommen.
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Alt 07.09.2005, 18:52   # 10
Anonym
Gastposter
 
OpenOffice ist von den Funktionen zu 90% an Microsoft Office oder anderen gängigen Office-Anwendungen (wie StarOffice) angepasst. Außerdem kann OpenOffice (fast) alle gängigen Textformate lesen. Ein Umstieg sollte also schon mal nicht so sehr durch OpenOffice und der damit verbundenen Umschulung bzw Neuschulung verhindert werden können.

Den Server habe ich in meinem vorherigen Post erwähnt, weil auch im Artikel davon die Rede war, das meistens erst einmal ein Fileserver oder ein zentraler Server in den Unternehmen auf Linux umgestellt wird.
Weiterhin war im Artikel davon die Rede, dass man für Linux auch wieder Profi-Linux-Administratoren benötigt, damit diese das System wirklich voll und ganz kontrollieren.

Unter Windows braucht man solche Leute nicht, weil man Windows nicht voll und ganz kontrollieren kann, denn Windows ist Closed-Source. Wenn also ein Problem auftreten sollte, kann der Admin, egal wie gut er ist, nicht machen, als hoffen, das Windows bald einen Patch herausbringt.
Unter Linux kann man das Problem melden und es wird auch meistens direkt gelöst oder wenn ein Unternehmen dann wirklich einen guten Adminn hat, kann er das Probelm auch selber lösen.

Und LKeute die sich mit Linbux auskennen, braucht man ja sowieso schon für den zentralen Server und der ist fast überall auf Linux (weil es einfach stabiler und einfacher zu verwalten ist).
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Alt 07.09.2005, 18:55   # 11
sacool
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sry hatte ich vergessen der vorherige Beitrag war von mir.

dein angebot nach Bonn zu kommen muss ich leider abschlagen, dasfür wohne ich dann doch ein bisschen weit weg ;)
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Alt 07.09.2005, 21:05   # 12
Gast
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Es gibt noch viele andere Vorteile freier Software als nur die Lizenzkosten (Herstellerunabhängigkeit, Flexibilität, Zukunftssicherheit, ...). Dass dies im Artikel nicht erwähnt wird kann nur Unwissenheit oder Voreingenommenheit des Autors bedeuten.
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Alt 07.09.2005, 21:30   # 13
Tweek
 
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Zitat:
wieviel hat denn microsoft für diese einseitige betrachtung bezahlt?
Tja, wieviel hat denn wohl die OpenSource-Community für all die Anti-MS-Artikel bezahlt? *g*
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Alt 07.09.2005, 22:49   # 14
Anonym
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Peinlich peinlich!
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Alt 29.09.2005, 10:02   # 15
Tweek
 
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Also ich kann Euch dann ja auch noch den hier empfehlen: http://www.netzwelt.de/news/71893-ko...auf-linux.html
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