Alt 29.12.2012, 09:55   # 1
Redakteur
 
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Die GEZ stellt zum ersten Januar ihre bisherige Arbeit ein und zieht keine Gebühren mehr ein. Künftig zahlen nur Haushalte einen Rundfunkbeitrag. Was wird aus den Mitarbeitern der GEZ? Was passiert mit unserem liebsten Feind?


Diskussion zu: Verkehrte Netzwelt: Auf Wiedersehen, Gebühren-Stasi
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Alt 29.12.2012, 09:55 # --
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Alt 29.12.2012, 10:32   # 2
Kenu
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Haha, super Artikel. Ich musste sehr grinsen beim Lesen.
Die neue "GEZ" ist zwar immer noch ganz schöne Geldschneiderei, aber sie hat sich selbst modernisiert und das ist wichtig und richtig!
Und wenn die Mitarbeiter auch nur Menschen sind, so fehlt mir Toleranz ihnen gegenüber.
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Alt 29.12.2012, 10:39   # 3
M.M.
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Alles schön und gut, aber wieso sagt hier niemand etwas über den absolut überhöhten Betrag? Über die absurden Mehrfachkosten für z.B. pendelnde Personen, welche auf eine Zweitwohnung angewiesen sind (aber nur in einer dieser Wohnungen zur gleichen Zeit TV gucken können)? Über die Diskriminierung der arbeitenden Bevölkerung, welche die Gebühren zahlen muss, während sich so manch ein Wahlarbeitsloser zu Hause über das sozialstaatlich bezahlte Fernsehen freuen kann?
Oder: Wenn schon fast eine halbe Milliarde Euro Einnahmen pro Monat von den, von mir mal grob geschätzten 30.000.000 Haushalten in Deutschland eingenommen werden, wieso muss ich mir zwischen den Sendungen auf ARD und ZDF auch noch Werbung antun? Außerdem: Wieso sind bis auf wenige Ausnahmen, so viele Sendungen nur schlecht geklaute Kopien der privaten Sender, obwohl doch genug Geld für schlaue Köpfe übrig sein sollte?
Zum Glück wurde wenigstens nicht über die pauschale Kriminalisierung derjenigen gesagt, welche vielleicht jeglichem TV-Empfang abgeschworen haben und die Gebühren nicht zahlen wollen...
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Alt 29.12.2012, 10:57   # 4
tourette
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Leider ist es nur ein Wunschdenken, dass der Terror der GEZ 2013 aufhört, im gegenteil, er fängt aufs neue an. Bei der GEZ sind keine massiven entlassungen der vielen Kontrolleure geplant, welche jetzt theoretisch überflüssig werden.
Sie werden weiterhin sich zugang zu unseren Häusern verschaffen und gucken, wiviele Küchen ein Privathaus mit einer Familie hat.
Haushalte werden unter anderem nach der anzahl Funktionsfähiger Küchen definiert.
Wehe dem, der 2 Küchen hat.
Und die Firmen werden auch noch viel gnadenloser kontrolliert als bisher. Es gibt jetzt viele neuregelungen die man nach belieben interpretieren kann und ein mittelständisches Unternehmen damit nahezu in die Insolvenz treiben kann.
Ich bedauere, dass der Rundfunkbetrag nicht einfach direkt in die Steuer hineinverlegt wird. Das bisherige system war und bleibt nämlich eine vermeidbare Belastung.
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Alt 29.12.2012, 11:01   # 5
barheine.net
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Was mich bei der ganzen Sache einmal interessieren würde: Wie ist es eigentlich um das Gebührenaufkommen der Öffentlich-rechtlichen bestellt? ARD und ZDF müssten doch die großen Gewinner sein, wenn in Zukunft alle Haushalte bezahlen müssen.
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Alt 29.12.2012, 11:15   # 6
princess15114
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Zitat:
Zitat von tourette Beitrag anzeigen
Ich bedauere, dass der Rundfunkbetrag nicht einfach direkt in die Steuer hineinverlegt wird.
Wo kämen wir denn da hin, wäre ja noch 'schöner'!?

Müsste es ja dann in ihrem Terminus Rundfunksteuer heißen. Da die ÖR Landesrundfunkanstalten betreiben, müsste die 'Steuer' dann auch Ländersache werden, nee, nee!
Außerdem, eine Steuer ist von keiner Gegenleistung abhängig, Bei einer Gebühr ist das der Fall, egal wie wertig die Gegenleistung für den Einzelnen ist.
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Alt 29.12.2012, 12:40   # 7
tourette
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Zitat:
Zitat von princess15114 Beitrag anzeigen
Wo kämen wir denn da hin, wäre ja noch 'schöner'!?

Müsste es ja dann in ihrem Terminus Rundfunksteuer heißen. Da die ÖR Landesrundfunkanstalten betreiben, müsste die 'Steuer' dann auch Ländersache werden, nee, nee!
Außerdem, eine Steuer ist von keiner Gegenleistung abhängig, Bei einer Gebühr ist das der Fall, egal wie wertig die Gegenleistung für den Einzelnen ist.
Es gibt auch Länder innerhalb und außerhalb der EU, in denen dieser Unkostenbeitrag einfach über die Steuer erledigt wird.
Keine Sonderregelungen. Keine Außnahmen. Nur Vorteile...
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Alt 29.12.2012, 13:58   # 8
princess15114
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Zitat:
Zitat von tourette Beitrag anzeigen
... in denen dieser Unkostenbeitrag einfach über die Steuer erledigt wird.
Da hier der Beleg dafür schuldig geblieben wird, von meiner Seite Beispiele aus den Nachbarländern:

Frankreich: Behördenseite FR - seit 2009 durch Gesetzänderung in Rundfunkbeitrag geändert (war lediglich zwischen 2005 und 2008 an die Grundsteuer gekoppelt, weswegen sich der Begriff 'tax' noch hält)
Österreich: Gebühren Info Service GmbH (GIS) - Gebühr, keine Steuer!
Schweiz: Billag AG - Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehempfangsgebühren - Gebühr, keine Steuer!

Wie es in Taipei, Taiwan ausschaut, kann ich nicht sagen ...
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Alt 24.04.2014, 04:20 # --
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