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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 23.406
| In der öffentlichen Diskussionen um Computerspiele stehen oftmals nur brutale Ego-Shooter und sogenannte Killerspiele im Fokus. Dabei bietet das Medium mehr als stumpfsinnige Action. Diskussion zu: Kommentar: Sieben Thesen über Computerspiele |
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| | # 3 |
| Liest und Schreibt Registriert seit: 22.03.2011 Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 2.340
| Nehmen wir den Begriff Reaktionsfähigkeit als abstrakte Definition für "Auf etwas unvorhergesehenes schnell reagieren können". Hat ein Computer-Spieler (A) der bereits mit plötzlich auftauchenden (jedoch zugegebenermaßen virtuellen Gefahren) konfrontiert wurde, dann nicht einen Vorteil gegenüber demjenigen, der diese Erfahrung nicht gemacht hat (B)? Stehen A und B jetzt im Berufsleben vor einem Problem, dass sie nervlich angreift und geistig fordert, dann hat A zumindest schon mal die körperliche Erfahrung von "Adrenalin-Ausstoß" und "Stress" gemacht, während B diese Erfahrungen vielleicht noch fehlen. Zugegeben ist das als Argument für sich stehend nicht das gewichtigste Argument "Pro Videospiele". Aber meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen. Und nehmen wir stattdessen an, dass eher das Unterdrücken des Flucht-Instinkts zu Gunsten einer kühlen Situations-Analyse trainiert wird - kann das nicht auch im Alltag eine nützliche Fähigkeit sein? Deine Argumentation bezüglich der Hardware finde ich aber durchaus interessant. Gerade im Hinblick auf knapper werdende Rohstoffe sollten wir uns vielleicht wirklich überlegen ob "immer neuer, schneller, weiter" wirklich das anzustrebende Optimum ist. Oder ob "funktioniert noch" nicht ein schöner Kompromiss wäre. Was ich nicht teile ist deine Einschätzung im Zusammenhang mit dem Quantensprung in der Hardware-Leistung. Wenn dort Unternehmen nicht viel Geld herausholen würden, würden genannte Unternehmen nicht in der Lage sein Forschung in dem Maße zu betreiben, wie sie es derzeit tun. Die Hardware für Wissenschaftliches Arbeiten wird, meiner Meinung nach, nur deswegen so stark verbessert, weil es einen Wirtschaftszweig gibt, der diese Verbesserung auch bezahlt: Die Unterhaltungselektronik. Würde stattdessen die - auf Hoch-Technologie angewiesene - Wissenschaft die Forschung für neue Technologien alleine tragen müssen, dann dürfte das der Wissenschaft insgesamt schaden, da immer weniger Institute/Einrichtungen/Stellen überhaupt in der Lage wären die erforderlichen Technologien überhaupt zu bezahlen. Was wiederum die Konsumenten-Zahl verringert, den Preis für das Produkt in die Höhe treibt und wiederum dazu führt, das weitere Stellen nicht in der Lage sind die neuen Produkte überhaupt zu kaufen. Eine Art Teufelskreis. Oder siehst du das anders?
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| Liest und Schreibt Registriert seit: 22.03.2011 Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 2.340
| Da gab es anscheinend ein Einstellungs-Problem bei uns. Töne von sich geben soll es eigentlich nur dann, wenn du den Ton anschaltest. Jetzt müsste es wieder funktionieren. Entschuldige die Unannehmlichkeiten und Danke für den Hinweis.
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