Alt 08.06.2012, 16:48   # 1
Redakteur
 
Benutzerbild von News Flash
 
Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 23.406
In der öffentlichen Diskussionen um Computerspiele stehen oftmals nur brutale Ego-Shooter und sogenannte Killerspiele im Fokus. Dabei bietet das Medium mehr als stumpfsinnige Action.


Diskussion zu: Kommentar: Sieben Thesen über Computerspiele
  Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2012, 16:48 # --
netzwelt.de
 
Benutzerbild von netzwelt.de
 
 
 
   
Alt 10.06.2012, 14:02   # 2
Rufus123
Gastposter
 
Hallo,
insgesamt ein echt witziger Artikel. Eine Überschrift und anschließend ein paar Phrasen. Einfach irgendwelche Argumente zusammgewürfelt - nach diesem Prinzip: Spiele->Reaktionsfähigkeit->Berufswelt->Viel Geld. Durch Ego-Shooter wird man reicher!
Zwischen der Reaktionsfähigkeit in Spielen und der ALLGEMEINEN Reaktionsfähigkeit liegen Welten. Und nimmt man die ERFORDERLICHE Reaktionsfähigkeit in der Berufswelt kommt noch eine Welt hinzu. Man kann doch nicht die Argumente mischen, nur weil das Wort "Reaktionsfähigkeit" jeweils vorkommt.
So wird man NIE in dieser Diskussion weiterkommen... Echt überflüssig so etwas.

alleine schon dieses Argument:
"Computerspiele verlangen Höchstleistung in Sachen Reaktion und Konzentration. Entscheidungen müssen blitzschnell getroffen werden. Das sind Eigenschaften, die auch im Berufsleben wichtig sein können. Deshalb sind die Spiele auch ein gutes Training. "
Lesen Sie sich das nochmal GENAU durch

Und das Argument mit der Hardware: Ich hätte es lieber, wenn wir die gleichen PCs vor 10 Jahren hätten! Mit diesen konnte man genauso viel, sogar viel einfacher. Stattdessen werden jährlich neue PCs gekauft und unnötig Ressourcen verschwändet und Müll erzeugt. Die Hardware für die Forschung würden so oder so verbessert. Das hat doch mit unserem Konsum nichts zu tun. Im Gegenteil: Das hätte die Forschung wenigstens die fortschrittliche Hardware für sich und könnte diese für sich anpassen. Stattdessen haben diese ineffiziente Universalhardware.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2012, 09:28   # 3
L.Gerlach
Liest und Schreibt
 
Benutzerbild von L.Gerlach
 
Registriert seit: 22.03.2011
Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 2.340
Nehmen wir den Begriff Reaktionsfähigkeit als abstrakte Definition für "Auf etwas unvorhergesehenes schnell reagieren können". Hat ein Computer-Spieler (A) der bereits mit plötzlich auftauchenden (jedoch zugegebenermaßen virtuellen Gefahren) konfrontiert wurde, dann nicht einen Vorteil gegenüber demjenigen, der diese Erfahrung nicht gemacht hat (B)?

Stehen A und B jetzt im Berufsleben vor einem Problem, dass sie nervlich angreift und geistig fordert, dann hat A zumindest schon mal die körperliche Erfahrung von "Adrenalin-Ausstoß" und "Stress" gemacht, während B diese Erfahrungen vielleicht noch fehlen. Zugegeben ist das als Argument für sich stehend nicht das gewichtigste Argument "Pro Videospiele". Aber meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen.

Und nehmen wir stattdessen an, dass eher das Unterdrücken des Flucht-Instinkts zu Gunsten einer kühlen Situations-Analyse trainiert wird - kann das nicht auch im Alltag eine nützliche Fähigkeit sein?

Deine Argumentation bezüglich der Hardware finde ich aber durchaus interessant. Gerade im Hinblick auf knapper werdende Rohstoffe sollten wir uns vielleicht wirklich überlegen ob "immer neuer, schneller, weiter" wirklich das anzustrebende Optimum ist. Oder ob "funktioniert noch" nicht ein schöner Kompromiss wäre.

Was ich nicht teile ist deine Einschätzung im Zusammenhang mit dem Quantensprung in der Hardware-Leistung. Wenn dort Unternehmen nicht viel Geld herausholen würden, würden genannte Unternehmen nicht in der Lage sein Forschung in dem Maße zu betreiben, wie sie es derzeit tun. Die Hardware für Wissenschaftliches Arbeiten wird, meiner Meinung nach, nur deswegen so stark verbessert, weil es einen Wirtschaftszweig gibt, der diese Verbesserung auch bezahlt: Die Unterhaltungselektronik.

Würde stattdessen die - auf Hoch-Technologie angewiesene - Wissenschaft die Forschung für neue Technologien alleine tragen müssen, dann dürfte das der Wissenschaft insgesamt schaden, da immer weniger Institute/Einrichtungen/Stellen überhaupt in der Lage wären die erforderlichen Technologien überhaupt zu bezahlen. Was wiederum die Konsumenten-Zahl verringert, den Preis für das Produkt in die Höhe treibt und wiederum dazu führt, das weitere Stellen nicht in der Lage sind die neuen Produkte überhaupt zu kaufen. Eine Art Teufelskreis. Oder siehst du das anders?
__________________
Großer Videospiel-Testbereich im Forum: netzwelt.de/forum/reviews
Neu im netzwelt-Forum? Hier kannst du dich der Community vorstellen
  Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2012, 12:38   # 4
F.Jannidis
Gastposter
 
Wenig originelle Thesen zum Computerspiel auf einer Webseite, deren Reklame den Text verdeckt und deren laut dröhnendes Video nicht abstellbar ist - eher eine Aus- als eine Einladung, wenn man netzwelt versuchsweise auf seinen rss-Reader gesetzt hat.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2012, 15:52   # 5
L.Gerlach
Liest und Schreibt
 
Benutzerbild von L.Gerlach
 
Registriert seit: 22.03.2011
Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 2.340
Zitat:
Zitat von F.Jannidis Beitrag anzeigen
... laut dröhnendes ...
Da gab es anscheinend ein Einstellungs-Problem bei uns. Töne von sich geben soll es eigentlich nur dann, wenn du den Ton anschaltest. Jetzt müsste es wieder funktionieren. Entschuldige die Unannehmlichkeiten und Danke für den Hinweis.
__________________
Großer Videospiel-Testbereich im Forum: netzwelt.de/forum/reviews
Neu im netzwelt-Forum? Hier kannst du dich der Community vorstellen
  Mit Zitat antworten

Alt 24.05.2013, 23:43 # --
News Flash
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 
   
Alt 24.05.2013, 23:43 # --
netzwelt.de
 
Benutzerbild von netzwelt.de