| | # 1 |
| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 23.369
| Mit zwölf Thesen hat sich die SPD in die Debatte über das Urheberrecht eingeschaltet. Darin fordern die Politiker unter anderem ein Ende des Abmahnmissbrauchs und lehnen eine Kulturflatrate ab. Diskussion zu: SPD: Zwölf Thesen zum Urheberrecht vorgestellt |
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| | # 3 |
| Liest und Schreibt Registriert seit: 22.03.2011 Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 2.340
| Stellt sich natürlich die Frage ob so eine optionale Zubuch-Option auch wirklich von den Nutzern angenommen werden würde. Freiwillig klingt in meinen Ohren immer mit "mach ich nicht" nach ... Aber mal anders gefragt, bis zu welchem Betrag würdest du denn so eine Buchungs-Option in Erwägung ziehen? Und nur, wenn damit das Gesamtangebot geboten wird (sprich alle Filme, alle Musik, die es auf dem Markt gibt) oder auch dann, wenn das Angebot beschränkt sein würde? (Mit der Option die anderen Filme und Musik auf klassischem Weg kaufen zu können.)
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| | # 4 |
| Moderator Registriert seit: 31.10.2002 Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.577
| Ich glaube nicht, dass das so funktioniert, das sind zwei grundlegend verschiedene Konzepte. Das eine hier vorgeschlagene ist nichts als die allseits bekannte Flatrate, das bleibt ein Geschäftsmodell und darum muss es sich für den Anbieter rechnen, Anzahl der Kunden gegen Preis der Ware. Da kann man mit Wunschkonzert anfangen und "ich will alles und zwar sofort" sagen, das ändert aber nichts daran, dass da immer der Mann mit der Rechenmaschine stehen wird. Wohin das führt zeigt die Musik, ja es gibt die Flatrate, und auch das Angebot ist sehr weitreichend, aber man lebt mit Einschränkungen, nämlich man muss den Service seines Anbieters nutzen (mit dessen technischen Möglichkeiten und Einschränkungen), d.h. heutzutage gibt es keine MP3-Sammlung dieser Art, keine Downloads, nur Streaming. Das angesprochene Konzept Kulturflatrate - oder wie auch sonst man es nennen will, es verwirrt, weil auch "Flatrate" drin vorkommt - entgegnet dem mit "Sozialisation", d.h. alle geben ihren Teil dazu, auch wenn sie es ggf. weniger nutzen als andere. Damit ist sowohl eine verlässliche Größe an Einnahmen gesichert als auch eine Gleichbehandlung, weshalb technische Einschränkungen und Gängelung und rechtliche Drohkulissen und Abmahnwahn obsolet werden. Theoretisch. Es bleiben tatsächlich viele unbeantwortete Fragen, "die Idee ist gut aber die Welt noch nicht bereit". Ob ich also eine gesamtgesellschaftliche Änderung oder (eigentlich nicht) neue Geschäftsideen betrachte ist schon ein Unterschied, das kann man so nicht vergleichen. Grüße, Thorsten
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| | # 5 |
| Liest und Schreibt Registriert seit: 22.03.2011 Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 2.340
| Achso ja, Interessant. Ich bin von einer Theorie ausgegangen bei der wirklich alle ihre Kulturgüter zur Verfügung stellen, unabhängig davon wie viele Konsumenten sich im Endeffekt beteiligen. Du hast Recht, das wäre ein nicht zu unterschätzender Faktor. Aber gehen wir doch mal von einer perfekten Welt aus, bei der sich alle Anbieter von Kulturgütern (Musik und Video) bereit erklären diese in einen großen Topf zu werfen und den Kunden für eine Pauschalsumme zugänglich zu machen. Unabhängig davon wie viele Konsumenten sich beteiligen. Unabhängig davon wie groß der Gesamtertrag ausfällt, der dann wiederum unter allen Künstlern aufgeteilt wird. Wie groß dürfte diese Gesamt-Pauschal-Summe maximal sein, damit das Angebot interessant wäre? Bin ich bereit sagen wir 50€ im Monat zu zahlen um das gesamte Angebot an Musik und Film sehen und hören zu können? Oder ist bereits bei sagen wir 10€ eine Schmerzgrenze überschritten, auch wenn ich dafür - bei der derzeitigen Marktlage - im Monat nicht einmal eine CD von einem neuen Album kaufen kann? Und als Ergänzung: Wenn der Topf eben nicht das Gesamtangebot an Kultur enthält. Sondern eher so ein vergleichbares Flatrate-Paket ist, wie wir es jetzt schon aus dem Musik-Bereich kennen: Ist es dann trotzdem noch interessant? Spotify und Co. bieten ja immerhin auch kostenpflichtige Abos an. Machen sich dann jedoch selbst mit ihrem Kostenlos-Modell Konkurrenz - und untereinander natürlich auch. Also so eine Art Mischung aus Spotify und Netflix - ohne die Möglichkeit das ganze auch mit Werbung kostenlos nutzen zu können.
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| | # 7 | |
| Liest und Schreibt Registriert seit: 22.03.2011 Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 2.340
| Zitat:
Wäre die Idee nicht was für die Piraten-Partei?
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| | # 8 |
| Gastposter | Auch von staatlichen Stellen nominierte Wort-, Bild-, Tonveröffentlichungen werden gewöhnlich nicht finanziert. Kulturnation Deutschland - Künstler im Hartz4Knast. Der Kulturetat beträgt mehr als 10 Milliarden. Wir fordern eine Grundsicherung als Grundvergütung von zur Zeit unbezahlten Nutzungen in Kommunikations- und Sozialisierungsprozessen. |
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| | # 10 |
| Gastposter | Schon lächerlich unsere Politiker... Kulturflat geht nicht, aber Zwangsabgaben an die GEZ auch für Rechner, selbst wenn man gar nicht Radio hört, das geht dann doch... Außerdem soll sich die Contentmafia mal nicht aufregen... sie kriegt Kohle für so ziemlich jedes Lied im Radio (Indies werden kaum gespielt) und sie kriegen Geld für jeden verkauften Datenträger...da sollte man meinen, dass jeder die Charts ohne Kauf bei sich zuhause rumliegen haben (dürfen) sollte... |
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