| So wie in Thailand, Weißrussland (sendet aus Frankreich über Sat) usw..
Internet-TV könnte dies schaffen. Wenn Internetanschlüsse so normal werden wie Telefonanschlüsse (auch bei Oma Erna, denn irgendwann wird auch analoges Telefon/ISDN abgeschaltet, und dann wird VoIP Standard), dann wird auch IP-TV für jeden möglich sein.
Spätestens wenn die 70cm-Röhre von Omi den Geist aufgibt, hat der Neue oder der Receiver (z.B. Sat/Kabel-Reciever inkl. freiem IP-TV) evtl. schon Smart-TV-Funktionalität.
Dann senden evtl. Privatleute bzw. Interessengruppen aus der eigenen Wohnung.
Da Sie über einen Server senden, ist dies auch anonym (wenn der nicht die IP rausgibt), solange Sie sich nicht zu erkennen geben.
Warum sollten sich eure spießigen Obrigkeitshöreigen Mitbürger so etwas ansehen?
Wenn es so einfach ist wie RTL einschalten, dann wird es auch mal eingeschaltet.
Ein Sender der keine Gesichter vefremdet, Klarnamen nennt, oder sogar mal zur Identifizierung/Fahndung nach einen Polizisten (z.B. auf Demo aufgefallen) aufruft ist ein "Skandal", so etwas wirkt sehr anziehend. Ein echter Vorteil gegenüber den etablierten Privatsendern. Denn die können sich das NIE erlauben.
Man wird die Zuschauer auch schlecht dafür kriminalisieren können.
"Seht keine Feindsender"? ;-D
Da kann dann auch mal im Regionalbereich der Bürgermeister beleidigt und in Misskredit gebracht werden. Oder örtliche Jobcentersachbearbeiter die sich asozial (bis Kriminell) gegenüber ihren "Kunden" verhalten haben... So etwas finde ich in Ordnung.
Zuschauer aus der Nähe von Ereignissen können eigenes Material drehen (wie z.B. zuletzt der Flashmob am Karfreitag, oder "Blockupy" in Frankfurt, oder 1. Mai in Berlin Kreuzberg usw.), und dem "Sender" per Internet schicken.
Das ist schließlich kein Werbe- oder Gebührenfinanzierter TV-Sender der sich Korrespondenten und deren Reisen leisten kann. |