Alt 15.04.2012, 01:29   # 1
Redakteur
 
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Beiträge: 23.361
Die GEMA hat eine Image-Kampagne für Komponisten und Textdichter angekündigt. Diese Urheber würden finanziell immer schlechter dastehen und von der Gesellschaft an die Wand gedrängt werden. Was sagen Sie zu dieser Diskussion?


Diskussion zu: Sonntagsfrage: Ist Musik Ihnen etwas wert?
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Alt 15.04.2012, 01:29 # --
netzwelt.de
 
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Alt 15.04.2012, 02:32   # 2
\/\/arlord
 
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Registriert seit: 12.06.2006
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Zitat:
Textdichter und Komponisten würden durch die Digitalisierung des Marktes und illegale Downloads immer weniger verdienen und "mit dem Rücken zur Wand stehen".
Musik wird seit der Einführung der CD fast ausschließlich digital verkauft... das digital allgemein also das Problem ist, ist schlicht falsch.


Ich habe nichts dagegen wenn Künstler für Geld arbeiten, sie müssen schließlich von was leben. Was ich allerdings nicht ab kann ist, das von dem was Musik mich kostet beim Künstler selbst so gut wie nichts mehr ankommt... das wird alles von der Musikindustrie eingesackt! Das ist etwas was in dem Umfang in meinen Augen nicht mehr in Ordnung ist.

Noch dazu gibt es so viel "Mißt" an Musik den man garnicht "braucht"... z.B. diese ganzen Casting-Shows die dann bestenfalls mittelmäßge Künstler für ein Jahr (länger halten die "Karieren" ja nie) hypen bis zum erbrechen gehören abgeschafft... das ist nur Abzocke von Zuschauern und "Retortenmusik".
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Alt 15.04.2012, 10:41   # 3
Benthathahg
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Natürlich ist mir Musik etwas Wert, aber nicht auf die Art und Weise der Gema
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Alt 15.04.2012, 13:34   # 4
Richi
 
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Mir ist Musik schon etwas wert aber was die Gema als Werte bezeichnet.. Werte sind nicht mit Geld bezahlbar
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Alt 15.04.2012, 15:04   # 5
ErgoProxy
 
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Beiträge: 1
Ja ,auch mir ist Musik etwas wert! Aber nicht so wie es sich die Gema wünscht. Für Musik etwas bezahlen halte ich für richtig. Man bekommt eine wesentlich bessere Qualität und unterstützt den Interpreten. Aber das was die Gema macht ist nicht richtig. Auch das Thema mit Youtube. Youtube ist die beste möglichkeit darüber zu entscheiden einen Song zu kaufen oder nicht. jedenfalls mache ich es so. Und es gibt einen einfachen grund warum die Interpreten nicht mehr so viel Geld wie früher bekommen - die Plattenfirmen. Es sind die Plattenfirmen die unmengen an Geld aus dem Fenster werfen um Raubkopierer erfolglos zu bekämpfen. Mit dem was die Plattenfirmen machen fühlen sich die Raubkopierer doch nur noch mehr dazu aufgerufen Musik illegal ins Internet zu stellen! Letztendlich sind die Interpreten doch arm dran weil so viel Geld für unnötiges in der Gema und den Plattenfirmen hängen bleibt.
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Alt 15.04.2012, 16:59   # 6
Gretchen
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Was für eine Gretchenfrage ist das denn? Wie kommt die Netzwelt dazu, diese tendenziöse Fragestellung, die so völlig an der Ursprungs- bzw. Kernfrage vorbeigeht anscheinend unreflektiert zu übernehmen? Natürlich wird hier eine eindeutige Mehrheit mit Ja antworten. Allerdings lautet die Frage, um die Kontentprovider und Verbraucher seit dem Web 2.0 ringen eigentlich ganz anders: Sind die Verbraucher bereit, die bisherigen, aus der prädigitalen Welt stammenden und die Rechteverwerter bevorteilenden Geschäftsmodelle der Inhalteindustrie bedingungslos zu akzeptieren und die mit deren Übertragung in die digitale Welt (anscheinend zwangsweise) verbundenen Einschränkungen bei Preisangemessenheit, Kommunikationsfreiheit usw. (um nur die prominentesten zu nennen; weitere Aspekte bitte den entsprechenden Vertragsentwürfen entnehmen) in Kauf zu nehmen? Ich wäre gespannt (aber vermutlich wieder nicht überrascht), wie Antworten auf DIESE Frage ausfallen würden. Vielleicht sollten die "Kreativen", die sich hier so vorbehaltlos vor den Karren der Verwerter spannen lassen mal rückhaltlos mal ganz ehrlich versuchen herauszufinden, wie IHRE eigentliche Kernfrage aussieht, statt auf die von den Verwertern sinnverfälschend simplifizierte Vorlage hereinzufallen. Natürlich kämpfen die Verwerter um ihr Überleben; genauso würden es wohl die Zunft der Schreiber bei der Verbreitung des Buchdrucks, oder die Hufschmiede und Pferdezüchter bei der Verbreitung des Automobils getan haben, wenn Sie sich ähnlich definiert hätten.

Und es hat noch nie und wird hoffentlich auch nie eine gesetzliche Garantie für einzelne Geschäftsmodelle oder auch nur für Kreativität an sich gegeben. (Genügend|Viel|Angemessen) Geld für eigeninitiative Leistungen zu bekommen war immer schon und wird auch hoffentlich immer mit gelungener Selbstvermarktung und einer gehörigen Portion Glück verbunden. Und Auftragsleistungen sind schon seit jeher geregelt.

--
Ja, die Gedanken, Formulierungen und auch die Interpunktion meines Beitrages darf bedingungslos verwendet werden.
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Alt 15.04.2012, 17:33   # 7
ingo-hirsch.de
Gastposter
 
Ich höre sehr selten Musik.Ab und an mal Klassik.Musik ist für mich fast immer störend das hat verschiedene Gründe (auch Gesundheitliche).Würden diese Künstler von sich
aus einen abgeschotteten Raum für sich und Ihresgleichen (Höhrer) suchen oder bereitstellen fände ich dies gut.Würde aber nicht für bezahlen aussehr ich muss.Dann gäbe es keine illegalen Downloads sondern nur illegale Künstler.Gab es die nicht schon mal die Illegalen.Und wurden die immer noch nicht alle eingesperrt.
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Alt 15.04.2012, 20:59   # 8
Heinz5g
 
Registriert seit: 15.04.2012
Beiträge: 1
Ja, mir ist Musik etwas wert und ich bin auch bereit mehr für Künstler auszugeben. Aber das Bezahlmodell der Gema ist obsolet. Musikdownloads sind hoffnungslos überteuert und zwingen den Hörer nur das Essentielle zu kaufen. Und weil die Gema sich darum kümmert möglichst viele Musikvideos aus dem Netz zu bringen und Grooveshark untergehen hat lassen, haben die Nutzer kaum noch Möglichkeiten Musik probezuhören. Wer kauft denn ein Alben, ohne zu wissen, ob es gefällt? Ich habe schon mit einigen Künstlern gesprochen, deren Videos gegen ihren Willen auf Youtube geperrt wurden. Promotion ist das halbe Geschäft. Viel besser ist da das Bezahlmodell von Simfy: Ich zahle monatlich einen festen Betrag und kann eine Vielzahl von verschiedenen Interpreten hören. Bezahlt wird in Abhängigkeit davon, wieviel der Interpret gehört wird. So kann ich auch mal Interpret X und Interpretin Y hören, und muss mich nicht gleich von den 15€ für das ganz Album abschrecken lassen. So eine "Kulturflatrate" ist sicherlich nicht jedermanns Sache, deswegen sollte man das Angebot optional machen und verschiedene Hördauern anbieten. Private Dientleister wie Spotify und co. reichen jedoch nicht, da sie zu wenig bekannt, die Auswahl zu klein, der Preis unflexibel ist. Sinn machen würde eine gesetzlich geregelte Kulturflatrate, wie es auch die Grünen und Piraten vorschlagen. So muss niemand mehr seine Alben kostenlos anbieten, um "cool" zu sein (was man vielleicht eher als Promotion verstehen sollte) und der illegale Download ist auch nicht mehr attraktiv.
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Alt 16.04.2012, 07:46   # 9
L.Gerlach
Liest und Schreibt
 
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Beiträge: 2.340
Zitat:
Zitat von Gretchen Beitrag anzeigen
... Gretchenfrage ...
Das ist eine Grundsatzfrage mit der wir eine allgemeine Tendenz erfragen wollten. Ohne irgendeinen Zwang von irgendeiner Seite. Danke trotzdem für deinen Beitrag - und für alle anderen Beiträge natürlich auch.
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Alt 16.04.2012, 09:21   # 10
agtrier
 
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Beiträge: 88
Ich gebe gerne gutes Geld für gute Musik. Aber ich habe ein Problem damit, wie die Musikindustrie heute versucht Geschäfte zu machen: da wird für das gleiche Lied gleich mehrmals kassiert, weil man es einmal im Auto und einmal auf dem MP3-Player hören möchte. Und warum kann ich nicht mehr wie früher meine "Platten" mal einem Freund "leihen"? Das war auch früher schon ein Euphemismus für "eine Kopie ziehen (lassen)"...
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Alt 16.04.2012, 11:51   # 11
onlinerainer
 
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Digitale Musik ist nicht gleich kostenlose Musik - doch die Musikindustrie muss sich neue Bezahlmodelle ausdenken.
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Alt 20.05.2013, 15:21 # --
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