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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 23.363
| Die Piratenpartei hat mit Vorschlägen zur Reform des Urheberrechts eine heftige Diskussion ausgelöst. Künstler, Autoren und Musiker sind empört. Sie haben recht, denn die Konzepte der Piraten gehen an der Realität vorbei. Diskussion zu: Kommentar: Shitstorm im Piratenmeer |
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| | # 5 |
| Liest und Schreibt Registriert seit: 22.03.2011 Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 2.340
| Man sollte in dem Zusammenhang bedenken, dass sich ein Künstler mit einem Plattenvertrag auch in eine Abhängigkeit zu seinem Verleger begibt. Dessen einziger Wunsch ist der Verkauf der Musik, während der Künstler vielleicht ganz andere Interessen vertritt und - überspitzt gesagt - damit zufrieden wäre den ganzen Tag auf seiner Gitarre herumzuklimpern. Eine Einschränkung ist das sicherlich, andererseits aber auch dem Wunsch geschuldet nachhaltig die Kundenwünsche zu erfüllen - und wollen die wirklich, dass die Beatsteaks aus einer künstlerischen Neigung heraus auf seichten Indie-Pop umsteigen? Was wir mit dem Artikel bezwecken wollten, war eine Diskussion anzufachen. Was ja durchaus gelungen ist. Von der "Industrie" haben wir dafür keinen müden Heller bekommen. Aber vielleicht sollten wir da mal anfragen. Könnte mir aber vorstellen, dass netzwelt in deren Augen - aufgrund anderer Artikel - uns eher als Feinde der Content-Industrie ansieht. Aber so ist das nun mal mit subjektiven Einschätzungen auf Grundlage einer Momentaufnahme
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| | # 6 |
| Registriert seit: 14.07.2007
Beiträge: 264
| Sehr geehrte Damen und Herren, ich fand den Artikel ebenfalls sehr gelungen. Die grobe Aufteilung in "Gut" und "Böse" ist naiv und quatsch. Viele kleine Label Inhaber sind mit viel Herz dabei. Mich nervt in dieser Diskussion immer dieser dahinter stehende Gedanke Künstler würden vom Konsumenten nach Belieben und Gefallen bezahlt , den Sven Regener als "Straßenmusiker" Status beschrieb. Die Lösung ist wie immer, in der Mitte zu finden. Nur muss auch klar sein, dass wenn die Piraten von Anfang an mit gemäßigten Positionen in die Diskussion einstiegen, nach den üblichen Kompromissen dann nichts mehr von der eigenen Position übrig bleibt. Klar ist, wir brauchen eine Partei, welche die Bürger bei Freiheitsrechten insbesondere mit Internetbezug abholt und die Piraten sind die Einzigen, die sich entsprechend versuchen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Alexander Wachs
__________________ Gerne weise ich auf meine neue Internetseite www.dr-abmahnung.de. Dort habe ich sowohl einen blog als auch eine Video-FAQ zu den häufigsten Fragen. |
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