Alt 05.04.2012, 12:19   # 1
Redakteur
 
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Beiträge: 23.361
In der digitalen Fotografie ist der Weg zum guten Foto lang geworden. Das Knipsen im richtigen Moment wird ersetzt durch mühsame Bildbearbeitung am PC. Und selbst die schönsten Digitalfotos erzählen oft keine Geschichte.


Diskussion zu: Kommentar: Die Nachteile der Digitalfotografie
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Alt 05.04.2012, 12:19 # --
netzwelt.de
 
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Alt 05.04.2012, 16:40   # 2
Knipser
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Das Problem dieses Artikels ist die falsche Überschrift. Oder der Autor hat das Thema verfehlt. Im Artikel geht es nicht um die Schwächen der Digitalfotografie. Sondern darum, in welcher Weise viele Menschen mit Digicams "knipsen".
Die digitale Fotografie bietet mindestens gleichwertige Möglichkeiten wie die analoge. Was die Auflösung und Bildqualität betrifft, bewegen sich die heutigen digitalen Spiegelreflexkameras auf mindestens genauso hohem Niveau wie damals die analogen, einschließlich digitaler Rückwände für Mittelformatkameras. Damit kann man genauso fotografieren wie damals. Motiv sorgfältig auswählen, durch den Sucher gucken und auf den Knopf drücken.
Diejenigen, die einfach so draufhalten und irgendeinen Mist ablichten, gab es auch damals schon. Diese Leute haben damals mit Pocket- oder Kompaktknipsen in der 50-Mark-Klasse die gleichen miesen Bilder gemacht wie sie das heute digital tun.
Man kann sich heutzutage die Arbeit machen, die Bilder digital nachzubearbeiten. Dezente Nachbearbeitung wie den Ausschnitt zu verändern oder den Horizont geradezurücken ist keine Verfälschung. Der Horizont war damals genauso gerade wie heute. Und ein leicht schiefes Bild passiert auch besseren Fotografen schonmal. Man kann die Bearbeiterei aber auch sein lassen.
Das einzige Problem der digitalen Fotografie sind die Großlabore, die alles digitalisieren und dabei verschlechtern, weil sie die Farben verfälschen, komprimieren, den Ausschitt verändern oder anderen Unsinn treiben. Ich selbst habe einmal einen Sternenhimmel fotografiert und bekam davon keinen Abzug. Der Computer im Großlabor hat nichts erkannt und die Datei verworfen, sie erschien auch nicht in der Miniaturübersicht.
Für größere Abzüge führt daher der Weg über ein Speziallabor. Auch wenn das teurer ist.
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Alt 05.04.2012, 16:58   # 3
L.Gerlach
Liest und Schreibt
 
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Registriert seit: 22.03.2011
Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
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Da lässt sich jetzt natürlich grundsätzlich wunderbar darüber streiten, ob die Digitalkamera wirklich in der Lage ist mit der analogen Fotografie gleich zu ziehen. Und auch darüber ob die Kamera im Digital-Zeitalter nicht eher zum Mainstream-Objekt geworden ist und Massen an Nutzern anziehen, die wie im Kommentar beschrieben einfach wild drauflosknipsen. Alles in allem bin ich aber kein Fachmann für Fotografie und kann dir nur einen Hinweis mit auf den Weg geben: Artikel, die auf netzwelt mit Kommentar oder (noch schlimmer!) Verkehrte netzwelt gekennzeichnet sind, sind meist nicht das, was man von einem netzwelt-Artikel eigentlich erwartet

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Alt 06.04.2012, 17:06   # 4
JoergPhoto.de
Gastposter
 
Da wurden aber ein paar Themen vermengt, die nicht viel miteinander zu tun haben. Es gab im analogen Zeitalter Knipser und Fotografen, letztere werden hier als Beispiel gebracht. Auch im digitalen Zeitalter gibt es diese 2 Spezies noch. Nur werden hier plötzlich erstere als Beispiel genommen. Auch im analogen ZA gabe es Fotografen, die Tage in der Dunkelkammer verbracht haben, und während der Entwicklung die Bilder "manipulierten-aufbesserten". Dagegen gibt es auch heute noch Fotografen, die auf den richtigen Moment, das richtige Licht usw. warten und eine Location mehrmals aufsuchen müssen, bis es passt. was stimmt ist: digitale Fotografie hat das Knipsen etwas vereinfacht und auch billiger gemacht. Vor allem aber (lachhaft): Fokuspunkt per Software verschieben, oder Tiefenschärfe per SW ändern, also ein Bild mit Blende 1.8 aufgenommen, so manipulieren, das es aussieht, wie mit Blende 11 aufgenommen? Reife Leistung, muss man erstmal hinbekommen. Und wenn der Fokus auf der Nasenspitze ist, bekommt man ihn damals wie heute nicht nachträglich auf die Augen.
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Alt 06.04.2012, 18:27   # 5
Hobby-Fotograf
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Solch ein Blödsinn. Der Fotograf macht das Bild. Früher wurde das Bild im Labor entwickelt. Heute wird es am PC entwickelt. Der Autor hat schlichtweg keine Ahnung von der Fotografie.
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Alt 08.04.2012, 16:56   # 6
SMiGr
Gastposter
 
Auch wenn sich hier einige über der Autor des Artikels aufregen - er hat recht. Über die Überschrift lässt sich wirklich diskutieren, aber in der Sache ist es richtig.

In diversen Fotocommunitys sieht man Bilder, die nichts mehr mit der Kunst der Fotografie zu tun haben (auch wenn sie toll aussehen). Machen sich denn die Leute heute noch Gedanken über ein Bild? Aus meiner Sicht nein.

Ok, ich bin ein Befürworter von "available light" und "what you see is what you get". Ich stecke das Geld sündhaft teuerer Bildbearbeitungsprogramme lieber in andere Dinge und lerne an meinen Bilder.

Grüße
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Alt 19.05.2013, 11:56 # --
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Alt 19.05.2013, 11:56 # --
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