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| Redakteur Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 23.394
| CorelDRAW gilt seit Jahren als das beste Werkzeug für die Arbeit mit Vektorgrafiken. Netzwelt überprüft, wie gut die neue Version X6 wirklich ist, welche Neuerungen sie bietet und für welche Nutzer ein Update lohnt. Diskussion zu: Für Spezialisten: CorelDRAW Graphics Suite X6 im Test |
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| Gastposter | Zitat:
da sage ich dir mal als mittlerweile seit 25 jahren tätiger diplomierter grafik-(oder wenn du magst auch graphik-)designer etwas dazu: besser einen furunkel am ***** als einen gehirntumor à la illustrator. ich arbeite mit beiden programmen und habe mit corel seit ewigen zeiten keine probleme mehr! dagegen habe ich das gefühl, daß viele funktionen im illustrator immer nur mit einer art work around benutzt werden können, um probleme beim zeichnen zu lösen, die bei corel in nullkommanichts erledigt sind! zeig mir z.b. mal bitte, wie du mit nur EINEM handgriff 2 knoten miteinander verbindest! das einzige wirklich gute tool im illustrator ist das farbentauschmodul! die zeichenwerkzeuge (die leider auch in indesign und im photoshop benutzt werden) sind dagegen eine katastrophe! auch das weiterverarbeiten von texten in EPS- und PDF-dateien ist dringend zu überarbeiten... undundund...! aber das ist natürlich alles geschmacksache - und für einen menschen mit ewigen gestrigen resentiments gerne ein thema, um auf corel zu schimpfen! ich gehe mit dir jede wette ein, wenn illustrator von anfang genauso günstig zu erstehen gewesen wäre wie corel, hätte es auch mit dieser software jede menge "deppen" gegeben, die damit unfug anstellen, die jeden drucker oder belichter zur weißglut gebracht hätten! es kommt eben immer darauf an, wer die software benutzt, um damit vernünftige arbeit abzugeben! ist genauso wie mit einem bleistift: nur weil ich ihn in der hand halten kann, werde ich damit noch lange kein perfekter zeichner! beste kollegiale grüße, joern | |
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| | # 8 |
| Gastposter | Ich arbeite seit Jahren selbstständig als Grafiker mit angeschlossenem Fotostudio für Produkt-, Personen- und Naturfotografie und seit dieser Zeit mit den Corel-Suiten. Dass manchmal ein Bug einem das Leben schwer macht, gibt´s bei Adobe genauso, nur zahlt man hier das Vierfache (wenn´s reicht). Insofern man das Programm bedienen kann (inklusive Farbmanagement), kommt man mit Corel (inkl. dem viel unterschätzten Photopaint) schneller und genauso professionell zum Ziel wie mit Adobe Produkten. Ich habe noch NIE Probleme mit Druckereien oder Belichtern gehabt und das bei mehreren 100 Aufträgen pro Jahr. Jeder, der nur MAC mit Adobe für der Weisheit letzten Schluss hält, soll ruhig viel bezahlen und spöttisch über Corel lachen - ich spare mir lieber bares Geld und verdiene dadurch mehr an meinen Aufträgen. |
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| | # 10 |
| Gastposter | Corel ist schon recht gut auch im Vergleich mit Adobe, daran besteht für mich kein Zweifel. Was mir etwas sauer aufgestoßen ist: die Preise sind nicht besser als bei Adobe. Gerade dieses Premium-User-Modell was jetzt neu ist, gefällt mir nicht: Geldschneiderei. Die "Webdesign"/Webexportfunktion von Photopaint dient nicht dem Zweck damit eine Webseite fürs Internet zu erstellen, sondern für die Präsentation einer rudimentär funktionierenden Webseite für Kunden (damit die wissen wovon man redet). Eine Webseite so zu erstellen wäre wirklich Laienhaft. |
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| | # 11 |
| Gastposter | Ich möchte mal eine Lanze für Corel brechen: es ist weit besser als sein Ruf. Wenn man weiß, was bei den Druckdaten schief laufen kann (dass man beispielsweise Transparenzen vorm Druck in ein Bitmap umwandeln sollte, dürfte bekannt sein), läuft nichts schief. Es mag schon sein, dass manche Kollegen in den Druckvorstufen etwas eingleisig fahren und es nicht wagen, links und rechts zur Seite zu schauen, aber das liegt dann wohl weniger am Programm. Natürlich wird es immer Druckdaten geben, die kaum zu gebrauchen sind, aber das liegt in aller Regel am Nutzer des Programms und nicht an der Software. Das Argument des günstigeren Preises und damit auch der häufigeren Nutzung im "Amateurbereich" ist schon gefallen. Ich kenne die Druckvorstellung von der Pike auf, habe dereinst (vor zig Jahren) Schriftsetzer im Bleisatz gelernt, bin da aber nicht stehengeblieben ... Ich arbeite freiberuflich als selbstständiger Grafiker und das nun schon seit 30 Jahren. Da muss mir keiner mit dummen Sprüchen über Furunkel am ***** des grafischen Gewerbes kommen. Ich muss das Produkt nicht verteidigen, aber diese dumme Kritik ödet mich an. Lernt erstmal richtig euer Handwerk, macht Fortbildungen, studiert und liefert vor allem! Und zwar mit allen Programmen, denn alle haben Vor- und Nachteile. Bei mir gehen jede Menge Druckdaten von Flyern, Plakaten, Broschüren und teilweise Katalogen raus, die mit Corel erstellt wurden ... ich habe noch kein einziges Mal erlebt, dass die Daten von der technischen Seite her nicht in Ordnung gewesen wären. Corel erstellt absolut korrekte Druckdaten. Zweites Thema: Wenn ich diese Lobeshymnen auf Adobes Fotobearbeitungsflaggschiff höre ... und das meist von Leuten, die nur 5% der Möglichkeiten ausschöpfen. Ja, das Ding kann was, aber Photopaint von Corel kann's auch - und viel preiswerter. In meiner Agentur arbeit auch ein Fotograf, der ist mittlerweile bei der Bearbeitung von rund 80% seiner Arbeiten auf Photopaint umgestiegen - weil's besser ist. Als der bei mir anfing, hatte er auch das "Brett vorm Kopf". Jetzt nicht mehr. Wenn's wirklich drauf ankommt, arbeitet er immer noch mit Adobe Aber vielleicht auch nur, weil er es einfach besser kennt. Aber eine Kritik ist richtig: die Premienmitgliedschaft ist teuer für einen geringen Nutzen. Der Umstieg auf X6 lohnt dennoch, wenn man mit schnellen Prozessoren und viel Arbeitsspeicher arbeitet. Ansonsten bringt es nicht sehr viel. |
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| | # 12 |
| Gastposter | und nun möchte ich euch mal etwas schreiben ! corel, oder adobe sind im grunde genommen abbilder von ulead, oder zumindest sind/waren alle 3 in etwa gleich ausgerichtet von den funktionen. ulead wurde von corel gefressen, corel war zur zeit von ulead absolut schlecht für webdesigner, aber hat mit dem kauf von ulead natürlich alles was gut war übernommen. leider gibt es ulead nicht mehr, und deswegen sind die preise der beiden anderen einfach gesagt unverschähmt ! ich arbeite mit Ulead PhotoImpact X3 als webdesigner, und wette mit jedem der corel oder photoshop nutz das es nicht möglich ist eine qualitativ bessere grafik zu erstellen wie ich eine mit x3 erstellen kann. habe mir mal corel gekauft und war echt enttäuscht weil es einfach nicht mehr bringt als x3. ich arbeite noch immer mit Ulead PhotoImpact X3 und habe dafür 24.90 euro bezahlt ![]() natürlich fehlen bei x3 einige funktionen weil es ja die firma nicht mehr gibt, aber für webdesign braucht man nicht mehr. lg |
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