Alt 16.03.2012, 10:36   # 1
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Darf Musik aus Streaming-Diensten mitgeschnitten werden? Ist das Facebook-Login bei der Anmeldung zulässig? Der Deutschland-Start von Spotify wirft einige juristische Fragen auf. Netzwelt fragte Rechtsanwalt Christian Solmecke nach seiner Einschätzung.


Diskussion zu: Spotify: Darf man den Musik-Stream mitschneiden?
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Alt 16.03.2012, 10:36 # --
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Alt 16.03.2012, 12:50   # 2
schafxcx
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Und dann beschwert sich Facebook wieder über die vielen neuen Fakeaccounts. Oder meinen die im ernst, ich würde da meinen Account angeben, den ich wirklich nutze ? Wovon träumen die nachts ?
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Alt 16.03.2012, 13:09   # 3
zeitgeist
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Spotify macht also seine eigenen Gesetze. Aha. Wem das nicht passt kann zu den zahlreichen Alternativen greifen:
[Mod-Edit:]www.netzwelt.de/news/90481-musikstreaming-kostenpflichtige-angebote-ueberblick.html
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Alt 16.03.2012, 23:04   # 4
Schaaaf
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Wie kriegt man raus das ich den titel da mitgeschnitten habe?
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Alt 19.03.2012, 09:52   # 5
L.Gerlach
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Zitat:
Zitat von Schaaaf Beitrag anzeigen
... mitgeschnitten habe?
Im Grunde nur, indem man hinter dir steht und dir beim Klick auf den "Mitschneiden"-Button zusieht. Technisch wäre es (meiner Meinung nach) nur dann möglich, die erstellte Datei als von Spotify zu identifizieren, wenn Spotify die Datei mit einem akustischen Hinweis hinterlegt.
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Alt 19.03.2012, 09:59   # 6
FreewareGuide
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Naja, andere Spionage gab es ja auch schon, Spiele die nicht starten, weil eine CD-Virtualisierung läuft etc. Also die laufenden Prozesse gegen eine schwarze Liste testen und das übermitteln z.B. ginge bestimmt, aber die Übermittlung wäre wohl kaum legal. Und deswegen z.B. Spotify nicht laufen zu lassen fordert ja nur die Hersteller von entsprechender Mitschneide-Software heraus. Theoretisch könnte man auch das Nutzungsverhalten analysieren, aber das würde kaum belastbar sein um eine Vertragsauflösung zu rechtfertigen.
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Alt 06.07.2012, 09:04   # 7
Zumzi
 
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Mit Audials Tunebite soll die Aufnahme von Spotify Songs erlaubt sein, laut den rechtlichen Hinweise auch auf deren Seite. Soweit ich auch weiß, ist das erlaubt solange die Daten für persönliche Zwecke benutzt werden. Ich glaube auch nicht, dass jemand das ganz genau tracken kann...Mit der Audials ist das so, dass mit der Soundkarte aufgenommen wird, was absprielt. Man knackt oder umgeht dabei keinen Schutz, daher ist es schon legal. Schritt für Schritt Anweisungen, wie das Audials macht gibt es auch hier http://audials.com/de/anleitung_zum_aufnehmen_mitschneiden_und_rippen_vo n_internetradios/spotify.html und eigentlich klingt das Ganze ganz logisch und legal.
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Alt 06.07.2012, 10:56   # 8
FreewareGuide
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@Zumzi, das ist genau worum es in dem Artikel geht, und der ist da „klar“: „Ja, aber...“. Zu einem anderen Schluss kann leider auch Audials nicht kommen. Es ist legal (bzgl. Privatkopie, Nicht-Umghehung von Kopierschutz), aber Du begehst Vertragsbruch gegenüber den AGB von Spotify. Wenn die Dich erwischen könnten sie den Vertrag kündigen. (Ob ich mir den ebenfalls im Artikel erwähnten Schadensersatz vorstellen könnte, ich bin kein Anwalt, aber das würde mich wundern.) Ob Du erwischt werden könntest, ob das überhaupt interessant ist für einen solchen Service-Anbieter, sich ein solches Minenfeld schlechter Publicity aufzumachen, das glaube ich kaum...

Grüße,
Thorsten
__________________
...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht! smiley crystal ball
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Alt 09.07.2012, 11:14   # 9
Zumzi
 
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Wieso "erwischen" die dann niemanden? Ist das Interesse dazu zu gering, wissen die, dass die keine legale Basis haben? Weil ich glaube kaum, dass es nur ein paar sind, die Spotify rippen...
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Alt 09.07.2012, 11:44   # 10
L.Gerlach
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Zitat:
Zitat von Zumzi Beitrag anzeigen
Wieso "erwischen" die dann niemanden? Ist das Interesse dazu zu gering? ...
Ich glaube der technische Aufwand ist einfach zu groß. Je nach Ripping werden ja nur bestimmte Daten überhaupt auf der Festplatte gespeichert. Schneide ich beispielsweise einfach das mit, was über meine Soundkarte ausgespielt wird, dann eben nur die Audio-Daten. Das wiederum bedeutet ich müsste als Streaming-Anbieter die Audio-Spur irgendwie beeinflussen und mit Zusatz-Informationen hinterlegen um hinterher beweisen zu können, dass der Mitschnitt aus meinem Material zustande gekommen ist.

Oder indem ich - Freewareguide hat's ja schon angesprochen - beispielsweise den PC nach Software scanne. Dann würde vielleicht Spotify nur dann laufen, wenn auf dem PC eine Reihe von anderen Softwares nicht auf dem Computer installiert wäre. Technisch sicher machbar. Aber auf der anderen Seite sind natürlich die Hersteller der Mitschneide-Tools auch nicht dumm - der Aufwand wäre wahrscheinlich enorm.

Hinzu kommt eventuelle Konkurrenz. Wenn der Nutzer beispielsweise feststellt, dass er bei Spotify immerzu gegängelt wird, geht er halt zu Simfy oder auch Last.fm und nutzt seine Mitschneide-Software da ... bleibt natürlich die Frage ob man solche Nutzer als Streaming-Anbieter unbedingt haben will. Andererseits sind sie ein Teil der X-Millionen zählenden Nutzergruppe - ein schlagendes Marketing-Argument
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Alt 20.01.2014, 22:20   # 11
bernd der schlaue
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Man KANN niemanden beim mitschneiden erwischen. im prinzip ist das so als wollte spotify leute fangen, die mit nem mikro vor dem pc sitzen.
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Alt 01.09.2014, 16:10 # --
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