| Bei Synology gibt es eine Lizenz-Beschränkung auf z.Z. maximal eine Kamera. Will man mehrere Kameras anschließen, fallen zusätzliche signifikante SW-Lizenzkosten an. Ein Vergleich bei den NAS Anbietern lohnt also. QNAP beschränkt z.Z. auf 4 Kameras und für Thecus gibt es das sogar schon das offene ZoneMinder Paket, was gar ohne Begrenzung der Anzahl Kameras daherkommt. Viele IP-Kameras können direkt auf eine SMB also Windows Freigabe aufzeichnen und sind so intelligent (eigebaute Web-Server), dass sie selber die Bewegungserkennung einschalten und nur dann aufnehmen. Bei entsprechend reduzierter Bildwiederholrate, Auflösung und Komprimierung (H.264) kann das zu speichernde Datenvolumen erheblich reduziert werden. Damit kommen dann auch zB Router/Fritzboxen als NAS in Frage, die oft sowieso schon vorhanden sind und ständig laufen (24/7). An diesen Boxen kann man z.B. einen USB Stick oder eine kleine stromsparende USB-Festplatte(auch SSD) direkt anschließen. Für den Hausgebrauch reicht die Performance, dank guter Komprimierung der Videodaten (H.264). Auch sind die Router geeignet, um von "überall" auf die aufgezeichneten Video und den Kamera Live-Videostream zuzugreifen. In diesem Fall muss ein evtl. vorhandener NAS dann auch nicht extra hochfahren und kann im stromsparenden Stand-by bleiben und auf Anwendungen warten, wo man eine hohe Datenübertragungsrate auch wirklich benötigt. Die Kamerahersteller liefern in der Regel auch SW bei, die für viele Anwendungsfälle im privaten Bereich völlig ausreichend ist. Es gibt auch kostenlose/freie SW-Pakete wie z.B. iSPY. Wichtig ist noch ein rechtlicher Hinweis, dass es Beschränkungen und Regelungen gibt, die zu beachten sind, was und wen man überhaupt aufzeichnen darf. Bin gespannt was es nächste Woche auf der CeBIT dann Neues zum Thema NAS und CCTV gibt. |