Alt 24.11.2011, 10:14   # 1
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Beiträge: 19.938
Groupon-Deals können auch Schattenseiten haben. Dies musste eine englische Bäckerin nun feststellen. Ihre Cupcakes über das Rabatt-Portal anzubieten bezeichnet sie als schlimmste Entscheidung ihres Lebens.


Diskussion zu: Groupon: Rabatt-Portal treibt Bäckerin in den Ruin
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Alt 24.11.2011, 11:29   # 2
Frank aus Frankfurt
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Der Titel ist irreführend - nicht das Portal treibt die Bäckerin in den Ruin, sondern Bäckerin selbst, die kein Limit für die Bestellungen gesetzt hat und dazu noch 75% Rabatt anbot.
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Alt 24.11.2011, 12:26   # 3
nkk
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Man sollte schon wissen was man tut wenn man einen Groupon Deal anbietet... das Limit setzt Groupon natürlich nicht selbst (warum auch, schließlich verdienen die an jedem abgeschlossenen Deal mit), sondern kann von der Kundin gesetzt werden. Sie hätte also durchaus ein Limit von 500 o.ä. setzen können. Das nächste Mal also erst denken, dann machen.
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Alt 24.11.2011, 12:37   # 4
Nexo
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Das Problem ist, dass Groupon nicht an einem wirklich fairen Ausgleich zwischen den Interessen aller Beteiligten interessiert ist (Käufer, Anbieter, Groupon), sondern lediglich an der eigenen Gewinnmaximierung. Ein gutes Beispiel dafür ist der MWSt.-Trick: Das geht so:

Groupon berechnet seine Coupongebühr (in der Regel 50%) vom Brutto-Verkaufspreis des Anbieters, also auch vom Mehrwertsteuer-Anteil, den der Anbieter gar nicht behalten kann, sondern an das Finanzamt abführt. Auf diese Gebühr schlägt Groupon dann nochmals 19% MWst. auf, so dass dem Händler weit weniger als die ursprünglich abgemachten 50% bleibt. Fair wäre, die Gebühr vom Netto-Verkaufspreis zu berechnen, und darauf dann die MWSt. aufzuschlagen.

Mit Praktiken wie diesem schaufelt Groupon meiner Ansicht nach auf lange Sicht sein eigenes Grab, denn auf Dauer werden sich die Anbieter solche Praktiken nicht bieten lassen. Eine tiefe Vertrauenskrise der Anbieter wird die Folge sein.

Gruß, Nexo
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Alt 24.11.2011, 15:50   # 5
Jens Wohlfeil
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Da gibt es doch mittlerweile sinnvolle Alternativen für schlaue Läden und Dienstleister wie Yopoly (www.yopoly.de).
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Alt 25.11.2011, 00:17   # 6
Mörda aus Wien
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Jeder entscheidet selbst was er anbietet, deswegen habe ich null Mitleid mit dieser Anbieterin! Wie viel Prozent danach zum vollen Preis wiederbestellt haben, steht hier natürlich nicht, würde ich aber gerne wissen.
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Alt 25.11.2011, 08:13   # 7
L.Gerlach
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Zitat:
Zitat von Mörda aus Wien Beitrag anzeigen
Jeder entscheidet selbst was er anbietet, deswegen habe ich null Mitleid mit dieser Anbieterin! Wie viel Prozent danach zum vollen Preis wiederbestellt haben, steht hier natürlich nicht, würde ich aber gerne wissen.
Das öffentliche Interesse war schon verhältnismäßig groß. So gesehen könnte sie die 12.000 Pfund sogar als internationale Werbemaßnahme festhalten. Ob und wie die Bekanntheitssteigerung sich allerdings auf ihren Absatz ausgewirkt hat, ist (noch?) nicht bekannt. Wir werden es unter Umständen auch nie erfahren.
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Alt 27.05.2012, 01:04 # --
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