Alt 22.11.2011, 08:14   # 1
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Ubuntu beherrscht seit Jahren den Markt für Linux-Systeme. Die Distribution Linux Mint will das mit Version 12 endgültig ändern und den Marktführer durch aktuelle Software und eine schöne Oberfläche übertrumpfen.


Diskussion zu: Linux Mint 12: Bald beliebter als Ubuntu?
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Alt 01.12.2011, 01:16   # 2
Oscar alias xpenguin
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Netzwelt.de scheint nicht ganz auf dem neuesten Stand in puncto Recherche zu sein. Schon mindestens 2 Wochen vor dem jetzigen Erscheinen der fertigen Mint-12-Release las man auf etlichen Webseiten, wie es mit der Beliebtheit der Distributionen aussieht. Mint folgt nicht Ubuntu knapp, sondern es ist eindeutig auf Platz 1 vorgerückt. Und Ubuntu ist längst nicht mehr der unangefochtene Spitzenreiter, der nur vor Mint "Angst" haben muß, sondern es ist auf Platz 4 abgerutscht. selbst die SuSE folgt nicht "viele Plätze dahinter", sondern liegt jetzt auch vor Ubuntu. Bei Fedora bin ich mir nicht ganz sicher, könnte aber auf Platz 3 liegen. Fedora ist eigentlich bei Europäern eher Zweite Wahl, was wohl vor allem am YUM-Manager liegt, aber nicht wenige verärgerte bisherige Ubuntu-Fans sind auf Fedora umgestiegen, deutlich mehr allerdings auf Mint. Das verwunderte nicht, denn Mint ist - von LMDE einmal abgesehen - eigentlich Ubuntu, nur mit einigen zusätzlichen Paketen und mit hübscherem Gesicht. Ob das mit Mint 12 auch so bleibt, ist abzuwarten. zumindest im Live-System habe ich enorme Schwierigkeiten, mit diesem neuen, nicht sehr um- und einsteigerfreundlichen Netzwerk-Manager mit DSL ins Netz zu kommen. Ich bin zwar kein wirklicher Experte, aber zumindest den Netzzugang habe ich bislang immer gebacken bekommen. Und das ist ja das Mindeste, was man benötigt. Leute, die Linux noch garnicht kennen, dürften da wohl verdammt alt aussehen! Also werde ich installieren und es noch einmal probieren, bevor ich mir über den Rest ein Urteil erlaube.
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Alt 01.12.2011, 08:42   # 3
grunzer
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Ich glaube immer noch, daß nicht hauptsächlich die Wahl der Distribution ausschlaggebend ist, sondern die Wahl der "Oberfläche".

Weshalb ich das größte Ärgernis bei den Gnome Leuten sehe, die eine super Oberfläche (gnome 2.x) durch ein seltsames unausgegorenes Konstrukt ersetzen mit dem man nicht mehr wie gewohnt arbeiten kann.

Und ich denke, daß der Knackpunkt für den "Niedergang" von Ubuntu genau dort liegt (auch wenn es dort Unity heißt).
Inzwischen nutze ich die Unityoberfläche seit etwa 2 Monaten -nur privat!- und habe mich inzwischen mit den geänderten Mausbewegungen abgefunden. Aber es gibt zwei -für mich- wichtige Details, die einfach fehlen:
  1. Die geöffnete Programme Leiste (Taskleiste)
    Diese kleinen weißen Pfeile zeigen zwar an, was läuft (das hat lange gedauert, bis ich verstanden habe wie die Leiste sich nicht mehr ausblendet!), aber bei etwa 4 geöffneten Fenstern vom gleichen Programm ist man immer auf der Suche nach dem richtigen...
    Früher hab ich anhand des kurzen Textes sofort gesehen welches ich anklicken will. Jetzt brauche ich einen Klick um eine Übersicht zu bekommen -die mir nicht immer konsistent die gleiche Reihenfolge der geöffneten Fenster anzeigt- und muß daraus das richtige wählen. Geschätzte dreifache Dauer zu vorher.
  2. Die Programmmenüs
    Wer hat unter Unity schon mal versucht mit Dateibrowser, Bildvorschauprogramm und Gimp gleichzeitig zu arbeiten (nicht im Vollbild! da man ja teile des anderen Fensters evtl noch sehen will und/oder schnell zwischen denen wechseln)?
    Da die Menüleiste global angezeigt wird reicht nicht mehr wie früher einfach ein Klick um das Menü von dem gerade nicht aktivierten Fenster zu öffnen, sondern ich muß hinwechseln mit dem Mauszeiger ganz nach oben fahren, obwohl ich schon da wäre wenn das Menü da wäre wo es hingehört und dann erst dieses öffnen.
    Wenn man dann wieder zurück zu Gimp will, dann kann man sich sicher sein, daß beim Alt+Tab irgendwas in den Vordergrund kommt, aber nicht das was man will...
Bei Gnome 3 scheint das ein klein wenig (hab ich aber noch nicht so lange ausprobiert) besser zu funktionieren, aber irgendwie finde ich es dennoch ziemlich ähnlich und deshalb sehe ich es nicht als Alternative.
Beruflich könnte ich beide nicht einsetzen bei der Fensterflut, die ich hier ständig geöffnet habe!

Zufällig habe ich letzte Woche einen IMac in den Fingern gehabt (ich muß dazu sagen, ich bin überhaupt kein Freund von dem Applezeug!) und war richtig erschrocken: Die Ubuntujungs und -Mädels stellen da einfach einen Appleklon in "schön" her.
Alleine das ist für mich schon ein Grund mich nach Alternativen umzusehen...
Wobei ich mich echt schwer tue, da mir wie gesagt der Unterbau solange er funktioniert egal ist und mit gnome 2.x ein extrem gut funktionierender Desktop weggenommen wurde.
Vielleicht ist der Mintansatz gar nicht so verkehrt mit diesem "Gnome2-Plugin" für gnome3 um die Optik ein wenig anzupassen?!
Muß aber zugeben, daß ich es noch nicht ausprobiert habe und momentan auch keine Muse dafür habe...

Danke fürs Zuhören
Grüße Grunzer
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Alt 09.12.2011, 12:38   # 4
mint user
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Hallo, habe Linux mint 12 getestet, bin nicht überzeugt, bleibe auf Linux mint 11, bis die bugs behoben sind.
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Alt 11.03.2012, 13:47   # 5
Hella
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Was von der GESAMTEN Computerbranche zu halten ist, kann man leicht daran ersehen, daß KEINER dieser möchtegern-IT Hersteller eine Garantie auf seine Produkte gibt - ob kommerziell oder "free".
Grob ungerecht gegenüber allen anderen Herstellern von Produkten. Aber Rechtsstaatlichkeit gabs eh noch nie, sonst müßte man diesen Betrügern (unerfüllte Versprechungen wie "stable" dürften wohl ohne weiteres den Straftatbestand des Betruges erfüllen)

Mein Fazit nach 30 Jahren IT-Branche: Alles Spinner! Nicht ist besser geworden eher unstabiler und unberechnenbarer.

Und mit dem Generationswechsel kommt die Generation der Verantwortungslosen und Windmacher ans Ruder.

Wer seine Lebenszeit nicht mit Sinnlosigkeiten verplempern will, lasse von "Chips" und "Software" die Finger - generell(!), weil ALLES zu unausgereift (und diese Spinner werden wohl auch nie etwas wirklich bis zur Zuverlässigkeit reifen lassen, denn die verdienen ihr geld nicht mit ihrer Fähigkeit, sondern mit ihrer Unfähigkeit (pardon: "Service" nennt man das ja jetzt) - gerade die Software ist sowas von "soft", die Spielchen der Hardwarehersteller sind noch mal ein grausiges Kapitel für sich ...

Ubuntu und mint: Das hat nichts mehr mit linux, geschweigedenn Unix zu tun, wenn per "sudo" jeder Vollpfosten in das System einbrechen kann ...

In meiner Firma fliegen die Computer vollständig auf die Straße! Einfach zu unrentabel - kurz-, mittel und vor allem: langfristig!!. Habe mittlerweile alles durchprobiert und durchgerechnet.

Fazit: Computer sind ausnahmslos Betrug, weil viel zu anfällig. Sie appellieren nur an unser Wunschdenken, halten aber einer nüchternen Rentabilitätsanalyse nicht im Entferntesten stand (besonders im Bereich Langzeitverfügbarkeit von Daten, Datensicherheit, Freiheit des Nutzers, Zeitaufwand, Zuverlässigkeit)
Da nach 30 Jahren es eher schlechter, statt besser wird: FINGER WEG!


Hella
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Alt 12.03.2012, 08:31   # 6
L.Gerlach
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Zitat von Hella Beitrag anzeigen
...FINGER WEG!
Da fällt das Antworten schwer ^^ Hast du eine Alternative?
Die Rückkehr zu Bleistift und Papierblock kann's ja nicht sein ...
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Alt 12.03.2012, 12:27   # 7
grunzer
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Besonders wenn man bedenkt, daß wir alleine bei mir in der Arbeit den Durchsatz etwas mehr als verdoppelt haben bei gleichem Personal usw. gegenüber der "analogen Zeit".
Das ganze liegt etwa 10 Jahre zurück und inzwischen haben sich die Techniken unseres "Produktes" so verändert, daß das Datenaufkommen manuell abzuarbeiten gar nicht mehr machbar wäre.

Insofern hat "Hella" vermutlich in ihrer/seiner kleinen Ecke der Welt recht (weil man zB ein Schaf nicht per E-mail dazu bringt die Weide zu wechseln) oder die Leute, die für diesen Bereich Software und Hardware entwickeln und/oder einführen einfach keine Ahnung oder am Zweck vorbeientwickelt haben.

Aber da sind wir jetzt schon ganz schön weit vom eigentlichen Thema weg, wenn ich auch mit den letzten beiden Wörtern (Zweck vorbeientwickelt) schon wieder zurück bei Gnome3 und Unity bin
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Alt 27.05.2012, 01:03 # --
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