| Keine Ahnung ob da "abgeschaut" wurde.Und wenn - wen würde es stören?
Einzigartigkeit ist im Grunde der Counterpart zur Evolution.
Einzigartig ist nur etwas,was perfekt und unwiederholbar existiert und keiner verbessernden Veränderung bedarf.Unsere Ideen bedürfen aber extremen Wandlungsbedarfs.Nicht zu guter Letzt weil wir Menschen alles andere als fehlerfrei und perfekt sind, und stets danach (als Menschheit) streben sollten, uns, unsere Ideen, und unsere Interpretationen dessen was uns umgibt, zu erweitern und zu verbessern.
Ich finde es äußert widerlich und enttäuschend in dieser Welt, zur jetzigen Zeit, zu leben.Eine Welt in welcher die Ideenvielfalt und der Drang neues zu versuchen, stigmatisiert und erstickt wird.
Darf jemand kein Rad bauen weil es durch einen anderen Menschen erdacht wurde?...
(Wir Menschen erfinden nichts.Wir erdenken alles,was bereits existieren kann.Erfinden, wäre ein gottesgleicher Schöpfungsakt, zu welchem wir nicht fähig sind, da wir selbst Regeln unterliegen, was von vornherein ausschließt dass wir etwas erfinden.)
Ich wünschte die Menschen dieser Welt würden sich der verwirklichung höherer Ideale widmen und sich endlich ihres Potenzials als intelligente und fortschrittliche Zivilisation bewusst werden (Ich spreche hier von normalen "Bürgern,nicht den Wissenschaftlern unter uns).
Wir vergeuden soviel von uns und unserer Umwelt; nur für das "jetzt", was einleuchtender Weise nicht ewig währt,sondern im nächsten Moment bereits vergangen ist...
Ich jedenfalls finde es OK dass sich Menschen der Ideen anderer bedienen und darauf etwas neues bauen oder das bestehende "nur" erweitern.Darauf basieren z.B. Open Source Software Projekte, welche sich meist sehr,sehr hoher Beliebtheit erfreuen.Jeder trägt einen Teil zum großen bei, oder erstellt eine Kopie und verändert diese nach seiner Vorstellung um eine Abwandlung des bereits bestehenden zu realisieren.
Jeder Fortschritt ist ein solcher.
Freundliche Grüße,
Dispenser of common sense |