Alt 26.10.2011, 09:41   # 1
Redakteur
 
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Im Kampf gegen den globale Terrorismus werden die Bürgerrechte immer stärker eingeschränkt, besonders im Bereich Datenschutz. Wer seine E-Mails und andere Informationen gegen die deutsche Behörden sichern will, kann sich einen Anbieter in der Schweiz suchen: Bei den Eidgenossen gelten weiterhin hohe Standards, was die Privatsphäre nicht nur von Bankkunden sondern auch in der Informationstechnologie betrifft.


Diskussion zu: Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen
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Alt 26.10.2011, 12:21   # 2
Martin Steiger
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Woher stammt die Idee, deutsche Behörden hätten keinen Zugriff auf Daten, die in der Schweiz gehostet werden? Ich nehme an, dass die Bundestrojaner-Verwendung in der Schweiz sowie die Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden bekannt ist?
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Alt 15.11.2011, 00:46   # 3
Michael Przewrocki
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Ich bin bei Site5.com. Alternative bei square7.com rsp bplaced.net(gehören zusammen-auch gratis webspace teilweise werbefrei).
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Alt 01.01.2012, 22:27   # 4
Tschortsch
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Eine Interessante Liste mit Schweizer Webhosting Anbietern findet man auf hostingliste.ch
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Alt 02.01.2012, 00:15   # 5
King W.
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Es geht doch viel einfacher: Man kann doch alles verschlüsseln, was kein Schnüffler sehen soll.

Der Geschäftspartner muß nur das gleiche Kodierprogramm wie ich haben - und gut. Dann könnte die Sache folgendermaßen ablaufen: Mein Geschäftspartner besitzt einen nur ihm bekannten und von ihm generierten Schlüssel. Das ist einfach eine wirre Zahlen - Buchstaben - Kombination, die er sich selbst ausdenkt. Aus diesem privaten Schlüssel wird ein öffentlicher Schlüssel generiert. Das geschieht durch das Verschlüsselungsprogramm und zwar so, daß dieser Vorgang nicht zurückverfolgt oder irgendwie rückgängig gemacht werden kann. Den öffentlichen Schlüssel schickt er mir und dabei ist es egal, ob ein Schnüffler mitliest. Ich verschlüssele nun das wichtige Dokument mit dem öffentlichen Schlüssel und schicke es ihm. Hier kann getrost jeder mitlesen, entziffern kann es aber niemand, außer meinem Geschäftspartner. Denn zum Entschlüsseln ist der private Schlüssel erforderlich, den wie gesagt, nur eine Person besitzt. Der Rückweg geschieht natürlich genau so, mit vertauschten Rollen. Mein Geschäftspartner verschlüsselt mit dem öffentlichen Schlüssel von mir und dann kann das Dokument nur noch der Besitzer des privaten Schlüssels, also ich, öffnen.

Ein Angreifer hat im Prinzip nur 2 Möglichkeiten, den Datenverkehr zu stören, aber keine, um ihn mitzulesen. Er könnte z.B. die Übermittlung des öffentlichen Schlüssels an mich abfangen und den Schlüssel fälschen. Dann kann mein Partner die Nachricht nicht mehr entschlüsseln, wohl aber der Datendieb. Also schicke ich meinem Partner zunächst ein paar Nachrichten mit belanglosen Daten als Anhang. Erst wenn die Bestätigung von ihm kommt, daß diese Daten zu entschlüsseln waren, kommen die wichtigen Daten hinterher. In welcher Form diese Bestätigung stattfindet, muß natürlich irgendwann mal abgesprochen worden sein.

Die zweite Möglichkeit wäre eine Fälschung der übermittelten Daten selbst. Der Angreifer hat ja den öffentlichen Schlüssel und kann nun seinerseits etwas verschlüsseln und muß nur noch die Absenderangabe fälschen, bevor er es an mich sendet. Davor kann man sich schützen, indem man mit dem Partner ein geheimes Zeichen vereinbart, woran die Echtheit der Nachricht zu erkennen ist. Spätestens dann rennt der Schnüffler vor die Wand.

Wer irgendwo sensible Daten hostet, sei es in der Schweiz oder anderswo, und sie nicht einmal verschlüsselt, dem ist wirklich nicht zu helfen.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 02.01.2012, 00:43   # 6
sarazena
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Man kann doch alles verschlüsseln, was kein Schnüffler sehen soll.
Ist es nicht eher erschütternd welchen Aufwand wir zu treiben bereit sind, um uns gegen unseren eigenen Staat zu schützen
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Alt 02.01.2012, 01:54   # 7
King W.
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Wenn der Statt uns darum bittet - tun wir ihm doch den Gefallen.
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Alt 02.01.2012, 04:10   # 8
sarazena
Plaudertasche
 
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Vielleicht sollten wir lieber unsere V̶̶o̶̶l̶̶k̶̶s̶̶v̶̶e̶̶r̶̶rä̶̶t̶ ̶e̶̶r̶ Volksvertreter verschlüsseln

Und den Schlüssel dann wegwerfen
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Alt 27.05.2012, 03:56 # --
News Flash
 
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