Alt 22.01.2011, 11:31   # 1
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Ein Leben ohne Internet und E-Mails können sich viele Nutzer nur noch schwer vorstellen. Netzwelt-Autor Mehmet Toprak hat jetzt einen Selbstversuch gestartet und war 60 Minuten offline.


Diskussion zu: Verkehrte Netzwelt: 60 Minuten offline
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Alt 22.01.2011, 11:31 # --
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Alt 22.01.2011, 14:00   # 2
-Sandstorm-
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Rolf.

Rolex?

Hm...

Ah, jetzt hab ich's:
[Kein Bild? Bitte lesen!]

Cooler Artikel. Nicht ganz ungefährlich, aber super.
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Alt 22.01.2011, 17:22   # 3
Nicci
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Selbst unter Berücksichtigung der Verwendung von Übertreibung zugunsten des Humors im Artikel: Fast nur noch traurig.

Es wäre vielleicht noch interessant und aufschlussreich gewesen, wenn man den Inhalt der verpassten Nachrichten und Informationen eines "echten" Selbstversuchs unter Realbedingungen zusammengefasst hätte...das wäre vielleicht ernüchternd gewesen.
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Alt 22.01.2011, 22:30   # 4
-Sandstorm-
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Eindeutig Geschmackssache.
Die Verkehrte Netzwelt ist hier auf netzwelt eigentlich bekannt dafür, Fakten eher satirisch darzustellen. Was ich persönlich sehr schätze.

Und welche Fakten hätte man denn zusammentragen sollen?
Zitat:
[...] den Inhalt der verpassten Nachrichten und Informationen eines "echten" Selbstversuchs unter Realbedingungen [...]
Etwa die eingegangenen Privat-Nachrichten hier zitieren??
Zitat:
Verpasste Nachricht vor 43 Minuten: "Hey News Flash, Du hast schon wieder Dein Zimmer nicht aufgeräumt. Wenn Du nicht gleich nach Hause kommst, bekommst Du morgen Stubenarrest!!"

Verpasste Nachricht vor 27 Minuten: "Hey, Alter, was geht? Offline, oder was?"

Verpasste Nachricht vor 10 Minuten: "News Flash, Du kommst sofort, aber wirklich sofort nach Hause. Sonst setzt es was!"
Danke, ich fand den Artikel auch so witzig genug.
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Alt 23.01.2011, 02:22   # 5
Diggsagg
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Zitat:
Zitat von Nicci Beitrag anzeigen
Es wäre vielleicht noch interessant und aufschlussreich gewesen, wenn man den Inhalt der verpassten Nachrichten und Informationen eines "echten" Selbstversuchs unter Realbedingungen zusammengefasst hätte...das wäre vielleicht ernüchternd gewesen.
Ja, das mag sein - gab es aber auch schon. Wenn ich mich recht erinnere, gab es auf SpOn mal so einen Selbstversuch, bei dem eine Studentin einen ganzen Monat offline gelebt hat. Allerdings muss ich sagen, dass diese "tollen", ernstgemeinten Selbstversuche immer einen faden Beigeschmack haben, weil sie eben Realbedingungen nur nachstellen, sich die Probanden dann aber immer so benehmen, als könnten sie wirklich nachvollziehen, wie es Leuten geht, die tatsächlich in solch einer Lage sind - was ich immer ziemlich lächerlich finde. Als erstes fallen mir da diese "Ich-lebe-mal-einen-Monat-nur-von-HartzIV-Versuche" ein, bei denen die Testpersonen einem suggerieren wollen, sie wüssten, wovon sie da reden...

Deswegen muss ich Sandstorm Recht geben: Ich bin froh, dass man mal einen Selbstversuch liest, der eine Thematik mit Humor angeht! Jedenfalls fand ich den Artikel auch ganz amüsant.

Aber mal zum Thema & das (extra für dich, Nicci ) ein bisschen ernsthafter:

Ich habe letztes Jahr tatsächlich mal eine ganze Woche keinen Rechner angefasst. Auslöser dafür war aber kein "Selbstversuch", sondern einfach nur die Tatsache, dass keins meiner Geräte so wirklich wollte, wie ich das gerne gehabt hätte, und ich einfach keinen Nerv mehr auf PCs hatte.

Nach einem Tag PC-Boykott war ich morgens schon wieder auf dem Weg zum Rechner - und das ganz unbewusst, weil es schon zur Gewohnheit geworden ist -, um meine Mails zu checken. Ich hab es wirklich erst so richtig realisiert, als ich gerade das Teil einschalten wollte.

Jedenfalls hab ich tatsächlich eine ganze Woche offline verbracht, währenddessen aber schon etliche SMS und Anrufe bekommen, dass ich doch gefälligst mal nach meinen Mails gucken sollte - was ich letztendlich dann auch gemacht habe.

Das Fazit, dass ich für mich daraus gezogen habe, ist, dass ich gut ohne den ganzen "Schnickschnack" wie soziale Netzwerke oder stundenlanges (sinnloses) Surfen leben könnte, aber der Mail-Verkehr definitiv zu einem festen Medium zur Kontaktaufnahme geworden ist, das sich nicht mehr wegdenken lässt.

Wie gesagt, ansonsten kann ich auf alles andere gut verzichten, zumal ich ohnehin kein "Exzessiv-Surfer" bin und eigentlich viel lieber Bücher lese oder mal einen Film gucke - was jetzt die Freizeitbeschäftigung in den eigenen vier Wänden angeht.

Ansonsten denke ich aber auch, dass es viele User gibt, für die das Online-Leben schon zur Sucht geworden ist und die es vielleicht selbst noch nicht mal gemerkt haben.
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Alt 23.01.2011, 03:56   # 6
-Sandstorm-
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Zitat:
Zitat von Diggsagg Beitrag anzeigen
Ansonsten denke ich aber auch, dass es viele User gibt, für die das Online-Leben schon zur Sucht geworden ist und die es vielleicht selbst noch nicht mal gemerkt haben.
Ich. Ich, ich, ich. *meld*
Absolut süchtig. Bis Ende 2011 noch, dann wirken höhere Mächte auf mich ein. Wie mein Leben als -Sandstorm- dann aussieht, weiß ich nicht, aber es wird wohl in Richtung scheintot gehen. Mal sehn.

Ansonsten habe natürlich auch ich schon die ein oder andere Zeit mal offline verbracht. Insbesondere im Sommer wird das wieder vorkommen, allerdings: will das wirklich jemand wissen?
Es wird keine besonderen Auswirkungen haben, die man in irgendeinem Artikel nun breit treten müsste. Mich hätte ohnehin interessiert, was Nicci eigentlich erwartet hat. Entzugserscheinungen? Den totalen, sozialen Zusammenbruch? Dafür wäre eine Stunde wohl kaum ausreichend.

Vielleicht meldet er / sie sich ja doch noch an und postet einen fiktiven Erfahrungsbericht, wie er sich selbigen vorgestellt hätte

Liebe netzwelt, den Bonus für angeworbene User bitte auf das übliche Konto. Danke.
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Alt 27.01.2011, 18:20   # 7
AntiSpam
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Was ne Leistung!! Sind manche Leute wirklich so bekloppt? Muss immer sofort die ganze Welt wissen: Hey Leute, hab heute viel gegessen muss jetzt kacken?! Tatsächlich glaube ich, dass 95 % dieser Infos redundant sind und nur von wichtigeren Dingen abhalten. Ständig die Panik, was zu verpassen. Manchmal bin ich mehrere Tage nicht Online. Nach ca. 10 Tagen, bekäme ich erst eine entsprechende E-Mail oder SMS-Anfrage. Wenn ich gerade einkaufe muss ich nicht noch nebenher Telefonieren. Der Rückruf kann auch mal ein paar Minuten oder Stunden warten, üblicherweise sind meine Freunde und Bekannte meistens nicht gerade in einer lebensbedrohlich wichtigen Situation. Früher gab's ja auch keine Handys und Laptops und man ist irgendwie durchgekommen.
Stimmt, während 60 Minuten Online gab es bestimmt ´ne Weltrevolution und man hat alles verpasst...
Für mich klingt das immer sofort antworten müssen eher nach Dauerstress. Eigentlich hätte ich eher erwartet, dass man dann froh ist, mal seine Ruhe zu haben und nicht von Nichtigkeiten gestört zu werden, aber dann könnte man ja auch mal auf einen konstruktiven Gedanken kommen. Allerdings hätte man dann auch so konsequent sein müssen und die akustischen Meldesignale ausschalten müssen. Wenn ich meditiere schalte ich auch das Telefon aus oder ich nehme das Gebimmel kurz wahr, meditiere zu Ende und gehe später dran.
Noch unhöflicher finde ich es bei einem Date. Da wird ewig nur auf das natürlich auf dem Tisch liegende Handy gestarrt und zurück gesimst und am Handy gefummelt. Bloss keine Info verpassen - und schließlich müssen ja auch alle wissen, dass man gerade ein Date hat. War aber voll die Spießer-Tante, wollte doch glatt, dass ich mich mit ihr unterhalte und sie dabei angucke. Es ist schon komisch, anwesende Leute werden so behandelt als ob sie gar nicht da wären, aber auf die tatsächlich physisch Abwesenden muss sofort reagiert werden, die haben bestimmt etwas interessanteres mitzuteilen, als jemand, den ich noch gar nicht kenne, das der/diejenige langweilig ist, weiß man ja schon vorher, deshalb trifft man sich ja. Selbst wenn man die Leute bittet ihr Handy auszuschalten oder wegzupacken, sind sie nicht in der Lage, dem Gespräch zu folgen, rutschen unruhig hin und her und kriegen Angstschweiß auf der Stirn welche Nachrichten sie jetzt wohl verpassen, während sie mit dir reden. Wenn man dann geht, verstehen sie nicht mal warum. Scheint völlig unnormal zu sein, wenn man jemandem seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken will oder diese umgekehrt erhalten. Am besten einfach aufstehen und gehen. Merkt der/diejenige eh erst nachdem man selbst die Lokalität schon längst verlassen hat.
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Alt 26.05.2013, 00:09 # --
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Alt 26.05.2013, 00:09 # --
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