Hallo.
Sie drücken sich sehr förmlich aus
(im Internet ist aus mehreren Gründen das Du üblich), aber generell finde ich das nicht schlecht. Für diesen einen Kommentar werde ich mich dementsprechend anpassen.
Zugegeben, mein Kommentar war etwas zynisch. Allerdings bin ich der Meinung, das es vielen Menschen heutzutage viel zu einfach gemacht wird.
Besonders die Jugend "
leidet" meiner persönlichen Meinung nach ganz enorm darunter. Schon beim kleinsten Problem fangen einige von ihnen an, knappe Hilferufe zu formulieren (
Hä? Check ich nich. Erklär ma.). Ein wenig mehr von dem kostbaren Gut namens "Zeit", gepaart mit ein "Verstand" - und schon begreift man so vieles, was einem vorher partout nicht klar werden wollte.
Ich persönlich finde es gut, dass heutzutage nicht alles auf einem silbernen "Fast-Food-Tablett" präsentiert wird. Wie sähe diese Seite wohl aus, wenn man alles auf das nötigste abkürzen würde? Wie sähen die Nachrichtenseiten wohl aus? Nur noch Zahlen, Daten, Fakten?
Sicherlich gibt es Leute, die der Meinung sind, Worte sind Zeitverschwendung. Ich gehöre nicht dazu und schätze viele der teils interessanten, teils kuriosen Berichterstattungen hier auf
netzwelt gerade wegen der manchmal wirklich hervorragenden Be- und Umschreibungen.
Zitat:
Bill Gates auf Rang fünf Kurz notiert: Bill Gates beliebter als Papst und Dalai Lama
Eine aktuelle Gallup-Umfrage zeigt, dass Amerikaner vor allem Politiker und Staatsmänner bewundern. An der Spitze der "bewundernswerten Männer des Jahres 2010" steht Barack Obama. Bill Gates kommt ebenfalls sehr gut weg: Der Micorsoft-Gründer liegt auf Platz fünf - noch vor dem Papst. Von Amerikanern bewundert: Bill Gates belegt Platz fünf der Rangliste. (Bild: Microsoft)
Vor Bill Gates liegen neben Barack Obama noch die ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush und Bill Clinton, sowie Nelson Mandela. Hinter sich lässt der Microsoft-Gründer zwei religiöse Persönlichkeiten: Papst Benedikt XVI und Reverend Billy Graham, die sich Platz sechs teilen. Danach kommen noch Jimmy Carter, Glenn Beck und der Dalai Lama. Die ersten drei Ränge der am meisten bewunderten Frauen belegen Hillary Clinton, Sarah Palin und Oprah Winfrey. Etwas aus der Reihe fällt hier Angelina Jolie, die auf Platz sieben liegt.
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Und, mal ehrlich: der Artikel hat 150 Wörter, inklusive Überschrift und Bildunterschrift. Mein Programm, mit dem ich mir Texte vorlesen lassen kann, hat hierfür 1 Minute, 12 Sekunden und 36 Hundertstel Sekunden gebraucht. Wahnsinnig viel Zeit, muss ich schon sagen.
Zitat:
Wem der Text zu umständlich ist hier die Nachricht als Liste.
1. Obama
2. Bush Junior
3. B. Clinton
4. Mandela
5. Gates
6. Benedikt/Graham
8. Carter/Beck
10.Dalai Lama
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Für die von Ihnen erstellte Tabelle - insgesamt 24 Wörter inklusive des ersten Satzes - benötigte das Programm (
um ein gleichmäßig schnelles Vorlesen zu garantieren) 14 Sekunden und 80 Hundertstel.
Das ist zwar in der Tat ein enormer Zeitgewinn - die verbleibende Zeit brauche ich ich in etwa, um eine Klopapierrolle zu wechseln - doch der Informationsgehalt liegt meines Erachtens nach bei annähernd null.
Um was geht es in dieser zuletzt zitierten Tabelle?
Da müsste man im Text nachgucken.
Wie lautet die Quelle dieser Informationen?
Da müsste man im Text nachgucken.
Auf welches Volk bezieht sich diese Tabelle?
Da müsste man im Text nachgucken.
Wie aktuell ist diese Umfrage?
Da müsste man im Text nachgucken.
Und - falls man den ein oder anderen nicht kennt - wer sind diese Leute?
Da müsste man im Text nachgucken.
Insofern - nehmen Sie mir meine ironischen Seitenhiebe hier auf
netzwelt nicht übel. Ich schreibe immer wieder mal solche Beiträge; einfach nur deswegen, weil ich glaube, dass man die sogenannten "
guten, alten Werte und Moralvorstellungen" nicht immer einfach unserer modernen, schnellen Zeit anpassen darf.
In diesem Sinne noch einen ruhigen, entspannenden Abend.
Freundliche Grüße,
-Sandstorm-
Noch eine kleine Nachricht an Frau
Lisa Bruness, die vermutete Erstellerin dieses Beitrags:
Zitat:
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Bill Gates kommt ebenfalls sehr gut weg: Der Micorsoft-Gründer liegt auf Platz fünf - noch vor dem Papst.
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Es heißt
Microsoft