Alt 09.12.2010, 09:41   # 1
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Die Europäische Kommission hat sechs Hersteller von LC-Displays mit einer Geldstrafe von 648 Millionen Euro belegt. Die Firmen hatten über Jahre hinweg Preise illegal abgesprochen.


Diskussion zu: Preisabsprachen: 648 Millionen Euro Bußgeld für Samsung, LG und Co.
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Alt 09.12.2010, 14:33   # 2
foanDroll
 
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Das lässt mal wieder Raum für die wildesten Spekulationen. Daher hier gleich mal eine von mir. Exklusiv. Wenn Anbieter A mit Anbieter B und C die Preise abspricht und rumkungelt, dann aber überlegt, wie man B und C stattdessen einmal richtig eine rein drücken kann ...

Dann würde ich an Stelle von Anbieter A eine Selbstanzeige machen und mich als Kronzeuge zur Verfügung stellen. Während Anbieter B sich noch einigermaßen aus der Affäre zieht, muss Anbieter C kräftig bluten.

Dadurch habe ich B und C nachhaltig geschadet. Die müssen gegebenenfalls den Einnahmeverlust durch höhere Preise wieder reinholen und ich, als einziger ohne direkten monetären Verlust, kann mich entspannt zurücklehnen.

Der Imageschaden ist sowieso nur vorübergehend und meine Produkte werden wohl in nächster Zeit die Günstigsten auf dem Markt sein. Eine eventuelle Preisabsprache wird damit hinfällig, denn warum sollte ich mich mit der dann Teureren Konkurrenz vergleichen?

Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass die Wettbewerbshüter sich nicht an einen der kleineren Fische gewandt haben. Stattdessen arbeiten sie mit dem Größten von allen zusammen. Reichlich komisch, das Ganze.
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Alt 27.05.2012, 02:15 # --
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